News & Rumors: 13. Juni 2015,

Apple Music zahlt Künstlern genauso viel wie Spotify

Apple Music
Apple Music auf dem iPhone 6

Apple zahlt Künstlern für auf Apple Music abgespielte Musik den „branchenüblichen“ Tarif, den auch Spotify zahlt. Trotzdem können deutsche Kunden auf Farin Urlaub hoffen, der das Geschäftsmodell Apples bevorzugt.

Digital Music News veröffentlichte Dokumente, in denen festgehalten wird, dass Apple 58% der Tantieme an Künstler ausschüttet. Weil es in den Dokumenten nicht explizit erwähnt wurde, wurden 12% nicht erwähnt, die als Posten für „Publishing“ branchenüblich abgezweigt werden. In der Summe sind dies 70 Prozent, 30 Prozent behält Apple für die Bereitstellung der Infrastruktur, die Kaufabwicklung, etc. pp. Dass im Einzelfall mit verschiedenen Publishern individuelle Verträge abgeschlossen werden und der Anteil von 12 Prozent deshalb variiert, kann vorkommen. Möglich, dass Apple und andere Anbieter deshalb für Premium-Inhalte teilweise tiefer in die Tasche greifen und ihren eigenen Anteil kürzen, um der Industrie einen größeren zu überlassen. Spotify gibt ähnliche 70/30-Konditionen aus, die im Einzelfall variieren können.

Spotifys Gratis-Modell für Künstler nicht lohnenswert

Die geschilderten Konditionen beziehen sich jedoch ausschließlich auf das Streaming von Musik im Rahmen eines Abos. Für einen kostenlosen, werbefinanzierten Service, wie Spotify ihn anbietet, bekommen Künstler „fast Nichts“. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum eine ganze Reihe von Musikern sich dagegen haben, bei Spotify überhaupt mitzumachen. Im deutschsprachigen Raum handelt es sich beispielsweise um Farin Urlaub, der seine Musik explizit nicht auf Spotify anbietet. Würde Spotify das werbefinanzierte Angebot streichen, könnte man erwarten dass Urlaub gegen eine Verbreitung seiner Musik keine Einwände mehr hätte. Da Apple Music keinen Gratis-Service anbietet, sondern ausschließlich ein bezahltes Abo-Modell verfolgt, ist davon auszugehen, dass Farin Urlaub mit seinen Songs, die schon jetzt im iTunes Store zu haben sind, ab 30. Juni ebenfalls bei Apple Music vorhanden sein wird.

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