News & Rumors: 25. Juni 2015,

Apple Music: Angebot vor Start noch größer

Apple Music
Apple Music auf dem iPhone 6

Mehr als 30 Millionen Songs groß war das Angebot von Apple Music noch bis vor kurzem. Nachdem Apple bei der Bezahlung von Künstlern während der Probephase umgeschwenkt hat, kommen immer mehr Songs unabhängiger Musiker hinzu.

Kommende Woche startet Apple Music. Bis dahin muss Apple iOS 8.4 fertigstellen, damit Nutzer das Angebot auch auf ihrem iPhone, iPad oder iPod touch nutzen werden können. Ein öffentliches Statement einer streitbaren Taylor Swift und die Kritik einiger Musikverbände unabhängiger Künstler hat zu einem Umdenken bei Apple geführt. Das Unternehmen aus Cupertino bezahlt nun auch Tantieme während der Gratis-Probephase von Kunden. Unklar ist, wie viel Geld es für die Musiker und ihre Labels gibt, aber in jedem Fall verlangt Apple nicht auf den Totalverzicht.

Indies unterzeichnen Verträge

Billboard meldet das kurzfristig weltweit tausende unabhängige Plattenfirmen auf den Apple-Music-Zug aufgesprungen sein sollen, weil ihre größten Vertreter, die Beggars Group, PIAS und Merlin, mit Apple über die Ausspielung der Musik ihrer Künstler bei Apple Music Verträge unterzeichnet haben oder noch werden.

Die Beggars Group hatte Apple in einem öffentlichen Brief zuvor kritisiert, schlägt nach Apples Umschwenken jedoch andere Töne an.

„Over the last few days, we have had increasingly fruitful discussions with Apple (…). We are now delighted to say that we are happy to endorse the deal with Apple Music as it now stands, and look forward to being a big part of a very exciting future.“
Martin Mills (Gründer der Beggars Group)

Beggars umfasst die Labels 4AD, Matador, Rough Trade, XL Recordings und Young Turks und macht als Teil des größeren „WIN“ (Worldwide Independent Network) ebenfalls mit. Insgesamt bieten diese Labels die Musik von mehreren hundert Künstlern an. PIAS hingegen vertritt mehr als 4000 unabhängiger Labels und Merlin sogar mehr als 20 000 Künstler. Bei Merlin ist es jedoch so, dass man für jeden Künstler einen einzelnen Vertrag unterhält. Ob wirklich alle dabei sind, oder einige trotzdem nicht möchten, geht aus einem Anschreiben von Merlin an seine Mitglieder nicht hervor, denn es steht jedem Merlin-Mitglied frei.

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