Kommentar: 29. Juli 2015,

Flipbooks, eine Alternative zum E-Book?

Kindle Paperwhite
Kindle Paperwhite - Kurzgeschichte, Foto: Alexander Trust

Sind Flipbooks eine Alternative zum E-Book? Zumindest handelt es sich um eine Möglichkeit, Inhalte online zu publizieren, die viele Gestaltungsmöglichkeiten erlauben, bei denen man zudem nur wenig Vorwissen braucht. Für Online-Marketeer gibt es sogar Möglichkeiten, die Viralität dieses Trends auszunutzen.

Als Autor publiziere ich gerne und befasse mich mit Medien und Multimedia. Ich habe schon Podcasts angefertigt, Videos gedreht, Nachrichtensendungen aufgezeichnet, E-Books geschrieben, sogar einen Roman im Selbstverlag veröffentlicht. Demnächst wollte ich über das Publishing von E-Books etwas ausführlicher berichten, weil es viele Stolpersteine gibt und große Unterschiede zwischen Apples iBook Store und Amazons Kindle Store, selbst wenn man versucht sich auf offizielle Formate wie ePub zu beschränken.

Wozu Flipbooks?

Wer kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen möchte und eine Idee für eine Veröffentlichung hat, für die er nicht unbedingt Geld als Gegenleistung wünscht, kann auf ein Flipbook zurückgreifen. Oder wer eine Leseprobe online verteilen möchte, der kann dies über Flipbooks relativ schnell realisieren. Ebenfalls eignet sich dieses „Medium“ für Kundenmagazine von Firmen, die in der Regel sowieso gratis abgegeben werden. Dabei dienen stink normale PDF-Dokumente als Vorlage. Wer einen Mac hat, der bekommt sogar mit Pages eine Software gratis, die einfache Layout-Aufgaben in Verbindung von Text und Grafik umsetzen kann und diese als PDF exportieren kann.

Moderne „Flipbooks“ haben vor allem das Umblättern mit ihren Vorfahren gemein. Denn der Begriff aus dem Angelsächsischen beschreibt ursprünglich ein Daumenkino. Moderne Flipbooks hingegen sind blätterbare Magazine, die aus PDF-Dateien erzeugt werden, in denen man entsprechend Links zu Webseiten unterbringen kann und also auf Facebook mit dem Magazin hausieren kann, über das man wiederum Besucher auf den eigenen Webauftritt holen kann.

Meiner Meinung nach ersetzen Flipbooks E-Books nicht, vor allem wenn es um Fragen der Monetarisierung geht. Doch als Werbemedium sind sie durchaus geeignet. Auf meiner Suche bei Google fand ich eine Seite mit Flipbook Tipps, anhand derer ich dann spontan meine Geschichte auf einer Online-Plattform zum Flipbook gemacht habe, die bereits ebenfalls im iBooks Store und auf Amazon zu finden ist. Warum die Geschichte auf Amazon Geld kostet und anderswo gratis abgegeben wird, gehört mit zu den Dingen, die ich demnächst in einem separaten Beitrag zum Publishing auf Amazon und im iBooks Store erläutere. Nur so viel vorweg: Amazon bietet die Gratis-Veröffentlichung nicht an.

In jedem Fall ist die Geschichte nur einige Seiten lang und layout-technisch eher einfach gehalten. Die Zeichnungen darin habe ich auf dem iPad mit einem Stylus angefertigt und das Hörspiel, das man in dem Flipbook unten ebenfalls bereits anhören kann, habe ich mit GarageBand aufgenommen. Hörspiel deshalb, weil ich einige Geräusche eingefügt habe, um das Vorlesen aufzulockern.

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