News & Rumors: 14. August 2015,

Boot Camp: Update mit Windows-10-Support

Boot Camp
Boot Camp - Logo

Apple hat ein Update für seine Dual-Boot-Software Boot Camp für OS X Yosemite veröffentlicht, die Windows-10-Support bietet.

Über den Mac App Store steht Nutzern von OS X Yosemite ein Update für Boot Camp zum Download zur Verfügung. Es bietet nun die Unterstützung für das kürzlich veröffentlichte Windows 10. Apple hat zu diesem Zweck außerdem ein Support-Dokument veröffentlicht, allerdings noch nicht lokalisiert. Darin wird erläutert, wie man von einer vorherigen Installation sein Boot-Camp-System aktualisiert. In jedem Fall ist eine ISO-Datei notwendig. Microsoft stellt Windows 10 auch als solche zur Verfügung (neben DVDs und USB-Sticks).

Die Treiber von Boot Camp unterstützen wie üblich Apples Trackpad oder Tastaturen und USB-3-Anschlüsse, sowie den USB-C-Anschluss am neuen MacBook. Ebenfalls unterstützen die Treiber Thunderbolt, SD- oder SDXC-Kartenleser und integrierte DVD-Laufwerke oder Apples externes SuperDrive.

Wer vorhat, die 64-Bit-Version von Windows 10 auf seinem Mac zu installieren, für den hat Apple eine Liste der kompatiblen Geräte zusammengestellt, denn nicht auf jedem Mac wird das funktionieren. Kompatibel sind:

  • MacBook Pro Retina (13 Zoll, Ende 2012 bis Anfang 2015)
  • MacBook Pro Retina (15 Zoll, Mitte 2012 bis Mitte 2015)
  • MacBook Pro (13 Zoll, Mitte 2012)
  • MacBook Pro (15 Zoll, Mitte 2012)
  • MacBook Air (11 Zoll, Mitte 2012 bis Anfang 2015)
  • MacBook Air (13 Zoll, Mitte 2012 bis Anfang 2015)
  • MacBook Retina (12 Zoll, Anfang 2015)
  • iMac Retina (Ende 2014 bis Mitte 2015)
  • iMac (21,5 Zoll, Ende 2012 bis Mitte 2014)
  • iMac (27 Zoll, Ende 2012 bis Ende 2013)
  • Mac mini (Ende 2014)
  • Mac mini Server (Ende 2012)
  • Mac mini (Ende 2012)
  • Mac Pro (Ende 2013)

Bei Macs, die über ein Fusion Drive verfügen, also einen Mix aus SSD und HDD, wird Apple mittels Boot Camp die OS-X-relevanten Dateien auf das Flash-Laufwerk kopieren und alle Windows-relevanten Dateien hingegen auf die mechanische Festplatte auslagern.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  R.G (30. Oktober 2015)

    Ich finde es unverständlich das Mac Nutzer mit einem gerade mal 6 Jahre altem Gerät von Bootcampupdate 6.0 ausgeschlossen wird.Wenn sich Microsoft ähnliches erlauben würde währe der Aufschrei in Presse und Foren riesig. Ein Schelm wer arges dabei denkt

  •  Alexander Trust (30. Oktober 2015)

    @R.G: In jedem Fall gab es Berichterstattung darüber. Möglich, dass Du sie nicht verfolgst, wenn sie auf Special-Interest-Seiten steht. Doch darüber hinaus ist das eben keinen Aufreger wert. Du kannst gar keinen Vergleich starten zwischen Microsoft und Apple in diesem Punkt. Microsoft bietet kein „Boot Camp“-ähnliches Produkt an für PCs, mit dem du OS X installieren kannst. Alle Versuche in diese Richtung stammen aus der Open-Source-Hacker-Gemeinde. Woher willst Du also wissen, wie Microsoft damit umgeht?

    Boot Camp ist nebenbei kein einfacher Bootmanager, von denen es diverse gibt, sondern sehr viel Arbeit. Darin stecken Treiber, Software-Pakete, etc., damit man als Mac-Nutzer gewisse Windows-Funktionen mit der Mac-Hardware und mit dem Mac-Zubehör nutzen kann. Bevor du solche Behauptungen anstellst, solltest Du mal nach den Gründen dafür forschen. Die Hardware von vor 6 Jahren ist zum Teil von den Herstellern selbst nicht mehr unterstützt. Wie soll Apple dann Treiber bereitstellen, wenn es die Anbieter nicht tun? Und natürlich muss man „irgendwann“ einen Strich drunter machen, weil sonst der Aufwand einfach zu groß wird. Ich bringe in solchen Situationen gerne Android als Beispiel an. Es gibt Situationen, in denen Kunden relativ spät, ein günstiges Angebot erwerben und dann feststellen, dass ihr Smartphone oder Tablet schon zum Zeitpunkt des Kaufs kein Update mehr fürs Betriebssystem erhält.

  •  Wolfgang D. (31. Oktober 2015)

    @Alexander
    Ich installiere lieber auf älteren Macs (ab 2006) direkt Windows 7 (hinter eine kleinstmögliche OSX Partition für Hardwareeinstellungen), weil Apple seine eigenen Geräte nicht mehr unterstützt – früher haben meine Bekannten Apple gekauft, wegen der langjährigen Nutzungsmöglichkeit.

    Genauso Bootcamp. Auf meinem 2009er Mini läuft das aktuelle OSX dank Hardwareaufrüstung. Aber W8/10 in Bootcamp geht nicht.

    Bei deinem Android-Beispiel schießt Du dir in den Fuß, weil auf meinem Schubladen-LG Optimus Speed noch weitgehend alles (ab 4.x) aus dem Play Store installierbar ist.

    „Updates“ als Selbstzweck sind irrelevant, und auch sicherheitstechnisch sehe ich bei keinem älteren Smartphone ein Problem. Oder hat mal jemand den „Stagefright“ bei einem normal genutzten Smartphone schon mal getroffen?

    Ich halte die Sicherheitsdiskussion mittlerweile für ein vom jeweiligen Mitbewerb ausgelutschtes Mittel der Eigenwerbung – obwohl Apple bei seinen eigenen Produkten regelmäßig Probleme für irrelevant erklärt.

    Apple entwickelt mittlerweile Wegwerfprodukte für Lifestyler, das ist der Knackpunkt. Damit wird das System für Leute wie mich uninteressant, von den anderen kann man anscheinend trotzdem sehr gut leben. Noch.

  •  Alexander Trust (31. Oktober 2015)

    @Wolfgang: Ich glaub, es gibt einige Dinge, die Du unter den Tisch kehrst. Wir besitzen ein MacBook aus 2008, das ist jetzt dann 7 Jahre alt. Auf dem läuft OS X El Capitan reibungslos.
    Windows 7 auf deinem Mac mini z. B. unterstützt schon einige Zeit kein aktuelles DirectX mehr, ist deshalb für einige Dinge nicht mehr zu gebrauchen. Stellt das für dich ein Problem dar? Scheinbar nicht. Aber auf dem Papier ist es genau das, was du Apple vorhältst. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Die PC-Branche war schon immer so. Ich hab mit 7 Jahren meinen ersten Computer bekommen und das was da so als Fortschritt durchgeht hat immer dazu geführt, dass man irgendwann nichts mehr machen konnte, aber auch, weil alle es irgendwie akzeptiert haben. Ob Co-Prozessoren oder 3D-Zusatzkarten… Da nehme ich Smartphones und Tablets nicht von aus.

    Aber du hast Recht, dass Konsumenten etwas damit zu tun haben. Denn auch Linux-Distributionen, die versuchen auf Endverbraucher zugeschnitten zu sein, haben dieses Problem von Kosten und Nutzen bei der Wartung irgendwann. Es gibt ja das krasse Gegenbeispiel, also Computer von vor 15 Jahren, auf denen heute noch ein Linux läuft und mit denen man Textverarbeitung betreiben kann, oder im Internet surfen. Allerdings dürfte die Software bei diesen Geräten entweder speziell entwickelt worden sein, oder der Nutzer ist halt verhältnismäßig eingeschränkt, wenn es über diese „einfachen“ Dinge hinaus geht. Nur grundsätzlich geht viel mehr als die Industrie es zulässt. Aber wer will es ihr verdenken? Wenn Du mal auf die Konsolen-Landschaft blickst. Für die Wii U werden viel weniger Spiele entwickelt, weil sie sich viel weniger verkauft hat als die PlayStation 4 oder Xbox One, über die Zeit gesehen und also wird diese Plattform für Kunden irgendwann uninteressant. Du kannst du auch einen 10 Jahre alten Mac dann halt mit nem älteren OS X immer noch prima benutzen und die Spiele, die es für die Wii U gibt, kann man auch in 10 Jahren noch darauf spielen, aber warum macht das dann niemand?

    Ich glaube aber weiterhin nicht, dass deine Behauptung der Überprüfung standhält. Denn schon frühere Mac OS und OS X Generationen waren irgendwann nicht mehr kompatibel mit aktuelleren Systemen. Ja, Apple hatte einen langen Support, aber der ist heute nicht bedeutend kürzer. Was sich geändert hat, ist der Veröffentlichungszyklus von Betriebssystem-Versionen bei Apple. Deshalb mag es Leuten so vorkommen. Früher lagen manchmal 2, 3 Jahre zwischen neuen Versionen, heute kommt jedes Jahr eine. Wenn dann ein Mac nicht mehr jedes OS unterstützt, ist das vielleicht psychologischer Natur ein Problem.

    Und dann zu Android: Du würdest dich wundern, was alles auf Android nicht geht (ich denke ungefähr genauso viel wie bei nem iPhone 4 und iOS). Nur das iPhone 4 ist eben jetzt heute fünfeinhalb Jahre alt. Ein Nokia 3210 kannst du heute noch verwenden, aber dafür nicht als Fitnesstracker benutzen, MP3s abspielen oder 3D-Spiele darauf abspielen. Es ist also ein Unterschied, wie man das Gerät einstuft. Dass alte Software zum Download angeboten wird, ist ein latentes Sicherheitsrisiko. Es gibt, wie bei Routern, viele Zombie-Devices, die zum Versenden von Phishing-Mails und Malware genutzt werden, ohne dass die Nutzer es mitkriegen, das passiert aber auch auf modernen Webservern, so ist das nicht, nur ist eben die Gefahr exponentiell größer, je älter die Software ist und zum Teil auch je älter die Hardware, zumindest solange sie genutzt wird. Denn wenn alte Hardware aussortiert wird, stellt sie natürlich kein Sicherheitsrisiko mehr dar.
    Ich hatte selbst ein Shield-Tablet und viele negative Erfahrungen mit Games auf Android gemacht. Darüber hinaus gibt’s in unserem Haushalt weiterhin ein S3 mini und ich musste schon zwei Android-Phablets testen und sogar Android-Software. Eine unheimlich simple und wenig anspruchsvolle (Ressourcen betreffend) App für ein Punkteprogramm lief auf dem S3 mini nicht, sodass wir zum Test ein Testgerät mit in den Markt nehmen mussten. Das S3 mini wird heute noch verkauft, erst letzte Woche als vertragsfreies Angebot in einem Media Markt Prospekt gesehen. Käufer sind dann enttäuscht, wenn etwas nicht funktioniert, von dem sie aber möchten, dass es funktionieren soll. Selbst bei nem iPhone 4s geht heute noch iOS 9. Aber du weißt doch selbst, dass die Frage dann erlaubt sein muss, und wir wieder zu deinem Windows 7 kommen, ob das Not tut? Also nicht alles, was man machen kann, muss man machen. Nur Apple hat auch heute noch einen verhältnismäßig umfangreichen Support von Hardware und Software.

    Es ist was anderes, dass man viele Macs von heute nicht mehr aufrüsten kann. Aber dazu habe ich mich oft schon kritisch geäußert. Nur Apple entwickelt seine Software so, dass trotzdem über mehrere Jahre hinweg diese Hardware weiterhin reibungslos genutzt werden kann.


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