News & Rumors: 14. August 2015,

OS X 10.10.5 veröffentlicht

MacBook Pro 15
MacBook Pro 15 mit OS X Yosemite

Apple hat OS X 10.10.5 veröffentlicht, mit Verbesserungen bei der Sicherheit, Mail und der Fotos-App. Das Update steht Nutzer via Mac App Store zum Download zur Verfügung.

Vielleicht nicht die allerletzte Version von OS X Yosemite, wohl aber die letzte größere Version vor der Veröffentlichung von OS X El Capitan im Herbst hat Apple jetzt veröffentlicht: OS X 10.10.5. Das Update für das Desktop-Betriebssystem behebt eine Reihe von Fehlern.

Nutzer von OS X Yosemite hatten eine ganze Weile lang Probleme mit Apples Mail und unnatürlich hoher CPU-Last. Dieses Problem gehört wohl der Vergangenheit an, wie Macnotes versichert wurde. Außerdem gibt es nun keine Schwierigkeiten mehr beim Import von Videos von GoPro-Kameras in die Fotos-App. Außerdem soll QuickTime nun wieder WMF-Dateien abspielen können, die es vorher nicht abspielen konnte.

DYLD-Sicherheitslücke geschlossen

Apple hat es nicht explizit erwähnt, doch mit dem Update auf OS X 10.10.5 wurde in jedem Fall eine Sicherheitslücke geschlossen, die über das Log-System des Betriebssystems Hackern die Eskalation von Nutzerrechten erlaubte und prinzipiell die Installation von Malware zuließ.

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 6 Kommentar(e) bisher

  •  Marcel (14. August 2015)

    Wie kann man erkennen, ob mein Mac bereits mit Thunderstrike 2 (od.1) infiziert ist?

  •  Alexander Trust (14. August 2015)

    @Marcel: Weil Du Dich gerade unter diesem Beitrag meldest. Apple hat Thunderstrike bereits mit OS X 10.10.2 vorgebeugt.

    Wenn es sich um eine „nette“ Infizierung handelt, also sagen wir die Leute, die es auf Hacker-Konferenzen vorgestellt haben, genutzt haben, kannst du bei einem Firmware-Update ein verändertes Logo beim Bootvorgang feststellen, ähnlich wie die Ananas statt des Apfels bei manchen Jailbreaks, bspw. Darüber hinaus wäre ein Indiz, wenn ein offizielles Firmware-Update von Apple sich nicht mehr installieren ließe, weil Thunderstrike ein Überschreiben verhindern würde.

    Ansonsten müsste man feststellen, ob das Boot ROM manipuliert wurde, indem man das aktuelle mit einem normalen vergleicht. Dazu müsste man quasi ein Boot-ROM-Abbild, das man irgendwoher besorgt hat, mittels Software mit dem jetzigen vergleichen. Nur wenn „echte Hacker“ ihre Spuren verwischen wollten, dann würden sie einen Mechanismus nutzen, der dem Nutzer, oder zumindest der/per Software vorgaukelt, unverändert zu sein. Würde man diesen schlimmsten Fall annehmen, dann müsste man das Boot ROM, was auf modernen MacBooks oft gelötet ist, mechanisch entfernen und auslesen um mit einem anderen Boot ROM zu vergleichen. Ob man dann ein MacBook noch so ohne Weiteres wieder ans Laufen kriegt, als Otto Normal, weiß ich nicht.

  •  Marcel (14. August 2015)

    @Alexander: Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Was mir etwas spanisch vorkommt ist, dass seit einiger Zeit mein Rechner sich nach dem erfolgreichen Eingeben des Firmware-Passworts neustartet und die Eingabemaske plötzlich anstatt schwarz in weiß erscheint. Das Logo ist unverändert. Aber beunruhigt bin ich schon. Ich verwende einen iMac Late 2012 und habe heute morgen das Update 10.10.5 eingespielt…

  •  Alexander Trust (14. August 2015)

    @Marcel: Diese Änderung wird von einem Firmware-Update von Apple stammen. Apple hat den Boot-Screen mit der Einführung von Yosemite ausführlicher gestaltet.

    Was meinst du mit „Eingeben des Firmware-Passworts“? Die Abstürze sollten eigentlich nicht sein.

  •  Marcel (14. August 2015)

    @Alexander: Yosemite und die designtechnischen Anpassungen sind für mich ja auch nicht neu. Aber seit vorletzter Woche, nach Eingabe des Firmware-Passworts (Filefault aktiv…) startete der iMac einfach neu und dann war anstatt des seit Monaten bekannten schwarz umrandeten Passwort-Felds inkl. der schwarzen Punkte bei Eingabe alls weiß. Hatte also nix mit dem Update zu tun. Dann heute morgen nach dem Update alles wieder normal und nach dem 3. Kaltstart folgte nach Eingabe des Passworts erneut ein ungewünschter Neustart mit Änderung der Darstellung. Daher die Verunsicherung. Das einzige, was in der letzten Zeit verändert wurde (vor 2 Monaten), war die Anschaffung des Dell Monitors 25″ (1440p-Auflösung), den ich am Thunderbolt-Anschluss per ini-Display-Port auf Display-Port betreibe. Und nach dem ersten Anschluss folgte die oben genannte Situation… :( – zu dem Zeitpunkt war 10.10.4 installiert. Danke noch einmal für deinen technischen Beistand. Bin nicht ganz unbedarft, aber FW-Würmer fürn Mac sind einfach nervig.

  •  Stefan Keller (14. August 2015)

    Ich hätte da mal eine (vielleicht dumme) Frage: Wenn du den Bildschirm abziehst und deinen Mac herunterfährst und wieder einschaltest, sieht es dann wieder aus wie vorher?

    Wenn du einen Mini-DP-auf-DP-Adapter nutzt, nutzt du nur das Video-Signal von Thunderbolt, nicht Thunderbolt selbst. Von daher können wir einen Flash durch den Bildschirm ausschließen.

    Überhaupt hat Thunderstrike nichts damit zu tun, ob ein Thunderbolt-Gerät angeschlossen ist oder nicht.

    Das Update, das Thunderstrike 1 behob, war Teil von OS X 10.10.4 – im Rahmen seiner Installaton müsste auch die Firmware aktualisiert worden sein, vgl. https://support.apple.com/de-de/HT204942

    Long Story Short:
    Das Update auf OS X Yosemite 10.10.4 müsste das EFI komplett neu geflasht haben. Wenn du Opfer von Thunderstrike wurdest, wäre es damit erledigt gewesen. Außerdem wurden in 10.10.4 Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die den Angriff wirkungslos werden ließen.

    Ich würde eher mal in die Konsole schauen, ob da etwas von „panic“ steht (in der Seitenleiste) und/oder die Festplatte untersuchen (im Festplattendienstprogramm)


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