News & Rumors: 6. September 2015,

Diebstahl von MacBook Air im Wert von $1 Million aufgeklärt

OS X 10.10
OS X 10.10 auf einem MacBook Air

In New York wurde jetzt ein Diebstahl von MacBook Air im Wert von über einer Million US-Dollar aufgeklärt, wie aus Berichten der Ermittlungsbehörden hervorgeht.

Vier Männer sind im Zusammenhang mit dem Diebstahl von MacBook Air im Wert von über einer Million US-Dollar verhaftet worden. Laut den Ermittlern hätten die Beschuldigten ihre Tat nur sehr „tölpelhaft“ verschleiert, sodass man ihnen schnell auf die Schliche gekommen sei. Die Männer wurden in White Plains, New York, unter der Woche bereits dem Haftrichter vorgeführt.

Spediteur unterschlägt Lieferung

Anton S. war im Januar 2014 als Spediteur für eine Lieferung von 1.195 Laptops ausgewählt, die für zwei öffentliche Schulen in New Jersey bestimmt waren. S. war vom Händler für die Lieferung ausgewählt worden, weil er davor bereits 1.300 Laptops erfolgreich ausgeliefert hatte.

S. stoppte bei der Überfahrt seinen gemieteten Penske Truck in Yorktown Heights, New York, in einer Garage. Am folgenden Morgen meldete er den LKW bei der Polizei als gestohlen. Am gleichen Tag dann meldete er den Behörden, dass er den Truck „per Zufall“ auf einem Parkplatz nahe der Interstate 84 bei Danbury, Connecticut, gefunden hätte. S. gab an, den Truck zufällig vom Highway aus entdeckt zu haben. Die Polizisten konnten jedoch nachvollziehen, dass man den Truck nicht per Zufall vom Highway aus auf dem Parkplatz in Danbury hätte sehen können.

Sie untersuchten außerdem sowohl den Parkplatz in New York als auch denjenigen in Connecticut. In New York, wo der Truck gestohlen worden sein sollte, gab es kein zerbrochenes Glas oder andere Spuren, die auf einen Diebstahl schließen ließen. Doch auf dem Parkplatz in Connecticut fand ein Beamter Glasscherben von einer eingeschlagenen Glasscheibe am Truck. Die Behauptung, der Truck sei in Yorktown entwendet worden, konnte entsprechend verworfen werden.

Schließlich wurde auf dem Weg zwischen beiden Standorten der Truck noch auf Videomaterial von Überwachungskameras entdeckt. Auf den Bändern zu sehen waren S. und sein Bruder. Statt aber den direkten Weg zwischen den Standorten gewählt zu haben, fuhren die Verdächtigen zu einer weiteren Person, Ujka V., der später ebenfalls verhaftet wurde. Dies ließ sich weiterhin mit den Standortdaten von Mobilfunkmasten verifizieren, die die merkwürdige Route des Handys von Anton S. zeigten.

V. und ein weiterer Verdächtiger sollen schließlich die gestohlene Ware verkauft haben, häufig für mehr als die Hälfte des regulären Kaufpreises.

Alle vier Verdächtigen wurden auf Kaution freigelassen. Während drei von vier Anwälten gegenüber US-Medien keine Auskunft geben wollten, gab zumindest der Verteidigen von Anton S. an, dass er seinen Mandanten nicht mehr länger vertrete.

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