News & Rumors: 25. September 2015,

iPhone 6s auseinandergebaut

iPhone 6s
iPhone 6s auseinandergebaut, Foto: iFixit

Bei iFixit hat man das iPhone 6s auseinander gebaut. Der sogenannte Teardown zeigt, was zuvor schon gerüchteweise anklang: der Akku ist in jedem Fall kleiner als beim Vorgänger.

Das iPhone 6s hat man bei iFixit in Australien geordert. Wie bereits bekannt war, ist das neue Smartphone etwas schwerer und etwas dicker als der Vorgänger. Die Batterie im iPhone 6s (und iPhone 6s Plus) ist etwas kleiner – vor allem wegen der Technologie der neuen Taptic Engine. Das iPhone 6s trägt offenbar die Modellnummer A1688.

3D Touch und Touch ID

Hat man das/die Displaykabel gelöst und die Einheit entfernt, kommt man irgendwann zu dem Bauteil mit der Nummer 343S00014. Die Nomenklatur lässt vermuten, dass es ein Apple-Bauteil ist, allerdings ist man sich dabei noch nicht einig.

Oberflächlich ist am Touch ID Sensor und dem Homebutton keine Änderung gegenüber den Vorgängern festzustellen. Denkbar, dass Apple Touch ID auf CPU-Ebene optimiert hat, weil der Anbieter ja behauptet, dass Touch ID schneller und verlässlicher geworden ist.

Der Akku des iPhone 6s hat lediglich 1 715 mAh Kapazität. Das iPhone 6 hingegen hatte 1 810 mAh. Nutzer hätten vermutlich gerne einen größeren Akku gehabt. Doch bietet das iPhone 6s trotz höherer Leistungsfähigkeit und geringerem Akku ungefähr die gleiche Laufzeit. In erster Linie ist dies ein Gewinn für die Umwelt.

Logicboard

Auf der Hauptplatine befinden sich eine ganze Reihe von Chips. Angefangen beim Apple A9 SoC (APL0898) mit 2 GB LPDDR4 RAM von Samsung (K3RG1G10BM-BGCH). Im neuen Apple TV beispielsweise stammte der Speicher von SK Hynix. Der 16 GB Flash-Speicher im iPhone 6s stammt in diesem konkreten Fall von Toshiba (THGBX5G7D2KLFXG).

Als LTE Modem kommt der Qualcomm MDM9635M zum Einsatz (im iPhone 6 war es noch der MDM9625M). InvenSense (MP67B) liefert eine Kombination aus 6-Achsen-Gyroskop und Accelerometer (der bereits im iPhone 6 steckte). Bosch liefert den Sensortec 3P7 LA (BMA280), einen weiteren 3-Achsen-Beschleunigungssensor.

Darüber hinaus gibt es noch Chips von TriQuint (TQF6405), Skyworks (SKY77812), Avago (AFEM-8030), sowie einen unbekannten 57A6CVI und den Qualcomm QFE1100. Damit aber nicht genug: Verbaut ist ein Wi-Fi-Modul von Universal Scientific Industrial (339S00043), der NFC-Controller NXP 66V10 (im iPhone 6 war es noch der 65V10). Apple und Dialog liefern den 338S00120 fürs Power Management, Apple und Cirrus Logic den 338S00105 und 338S1285 für Audio-Input und -Output. Qualcomm stellt mit dem PMD9635 einen weiteren Chip fürs Power Management und Skyworks den SKY77357-Verstärker (eine Weiterentwicklung des SKY77354 aus dem iPhone 6).

Ebenfalls verbaut ist ein Murata 240 Front-End-Modul, ein Barometer von Bosch Sensortec (BMP280), der Antennen-Switch RF5150 von RF Micro Devices, der NXP 1610A3 (eine Weiterentwicklung des 1610A1, der schon im iPhone 5s und 5c eingesetzt wurde). Texas Instruments stellt noch den 65730AOP und Qualcomm den WTR3925, einen Radiotransmitter.

iFixit spendiert dem iPhone 6s eine Raparierbarkeitswertung von 7 von 10 Punkten.

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