News & Rumors: 18. Oktober 2015,

MacBook Pro Retina: Displaytausch wegen Antireflexschicht

MacBook Pro Retina
MacBook Pro Retina - Display mit Problem der Antireflexbeschichtung, Foto: Staingate.org

Apple hat Medienberichten zufolge eine interne Notiz herumgeschickt, dass seit dem 16. Oktober Käufer eines MacBook oder MacBook Pro mit Retina-Display, dessen Antireflexbeschichtung Probleme bereitet, ein neues Display erhalten.

Offenbar lenkt Apple ein und betroffen Kunden können ihre MacBooks und MacBook Pro gratis zur Reparatur geben. Öffentlich macht Apple sein Angebot allerdings nicht. Doch mehrere US-Medien berichten übereinstimmend über ein solches Austauschprogramm. Es tritt ab dem 16. Oktober in Kraft und gilt 12 Monate lang, oder aber bis zu drei Jahre nach dem Kauf des eigenen MacBook Pro mit Retina-Display. Es gilt das Datum, das länger Gültigkeit erreicht. Zudem sollen Kunden, die bereits Kosten für eine Reparatur auslegen mussten, wohl für eine Gutschrift in Frage kommen.

Kunden, die über ein solches Problem mit der Antireflexbeschichtung klagen, können einen Termin in der Genius Bar in Apple Stores vereinbaren oder aber zu einem autorisierten Apple-Händler gehen, heißt es. Dort wird dann im Einzelfall entschieden, ob die Geräte für eine kostenlose Reparatur in Frage kommen.

Die Antireflexbeschichtung der MacBooks mit Retina-Display nutzt sich ab oder verliert die Haftung zum Display. Dies ergibt unschöne Flecken auf dem Display, die man vor allem unter Lichteinstrahlung gut erkennt. Es gibt im Internet sehr viele Fotos und Einträge mit Problembeschreibungen. Zum ersten Mal bekannt wurde das Problem ca. im März dieses Jahres. Das Problem ist auch als „Staingate“ bekannt. Unter einer entsprechenden Domain werden seit einiger Zeit Fotos gesammelt, die das Phänomen dokumentieren.



MacBook Pro Retina: Displaytausch wegen Antireflexschicht
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Zuletzt kommentiert



 2 Kommentar(e) bisher

  •  Moss the Ex-Augenoptiker (19. Oktober 2015)

    Alte Hüte. Solche Probleme mit ET-Schichten auf (in meinem Fall Brillen-)Gläsern kennt man seit Jahrzehnten. Der Klassiker seit den 1980ern sind (nach einiger Tragezeit) Fingerabdrücke auf der Brille, die $Kunde mit noch so viel Putzen nicht wegbekommt – die Bedampfungskammern werden zumindest in der Sonderfertigung wohl immer noch per Hand bestückt. ;-)

    Das oben sieht aber nach einem systematischen Fehler in der Oberflächenreinigung vor der Beschichtung aus.

  •  Alexander Trust (19. Oktober 2015)

    @Moss: Den Fehler müssten dann aber hunderte Personen gemacht haben. Alleine auf der Staingate-Seite sind mehrere Dutzend Fotos zu sehen, von unterschiedlichen MacBooks.


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