News & Rumors: 26. Oktober 2015,

Steve Jobs: Kinofilm in USA hinter Erwartungen zurück

Steve Jobs
Steve Jobs, Foto: Matt Yohe

Laut US-Medien ist der Kinostart der Biographie-Verfilmung „Steve Jobs“ von Universal Pictures hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hat an den Kinokassen lediglich 7,3 Millionen US-Dollar eingespielt.

Vor kurzem wurde in ausgewählten Kinos – 3 Stück an der Zahl – in den USA die Premiere von „Steve Jobs“ gefeiert, der Biographieverfilmung von Aaron Sorkin. Weil die Besucherzahlen bei diesen Aufführungen über dem Durchschnitt lagen, gab es Prognosen, dass der Film bis zu 19 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende beim regulären Kinostart einspielen könnte. Doch der Film hat nicht einmal die Hälfte, nämlich lediglich 7,3 Millionen US-Dollar einspielen können. Der Film ist außerhalb von städtischen Gebieten vom Publikum in 2000 Kinos kaum wahrgenommen worden.

Michael Fassbender, der die Hauptrolle spielt, wird von Kritikern ebenfalls als Grund genannt, warum sich die Zuschauer nicht vom Film angezogen fühlen. Insgesamt sei die Inszenierung zu kopflastig und kalt, damit daraus ein Erfolg werden. Die Produktion soll 30 Millionen US-Dollar gekostet haben. Zudem würde der Film mit eine Reihe von anderen um die Zielgruppe streiten, die zur selben Zeit angelaufen sind.

Schwierige Prognose

Brent Lang von Variety prognostiziert außerdem, dass es schwer wird, den Film profitabel zu gestalten. Neben den Produktionskosten von 30 Millionen US-Dollar kommt mindestens noch einmal so viel für Marketing hinzu. Außerdem sei der Film in ausländischen Märkten wegen des Fehlens echter „Stars“ nur schwer geeignet Kinogänger zu interessieren.

Dazu kommt, dass der Film aus dem Apple-Lager kaum Zuspruch bekommt. Viele hochrangige Apple-Mitarbeiter stimmen der Darstellung des Films, der auf der Biographie von Walter Isaacson basiert, nicht zu. Die Witwe von Steve Jobs hat versucht die Produktion des Film zu verhindern.

Generell scheint die Zielgruppe gegenüber Steve-Jobs-Verfilmungen skeptisch zu sein. Denn auch die Independent-Verfilmung namens „Jobs“ mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle konnte das Kinopublikum nicht begeistern. Der Film spielte an seinem ersten Wochenende in den USA lediglich 6,7 Millionen US-Dollar ein. Die Apple-affine Zielgruppe verweigert sich offenbar der kritischen Darstellung eines Geschäftsführers, der wenig mit der Ikone zu tun hat, als die sie Steve Jobs kannte.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Wolfgang D. (26. Oktober 2015)

    Ich muss sagen einen Film über Cäsar oder Carl von Drais finde ich interessanter. Oder jeden anderen. Egomanie ist langweilig.

  •  Alexander Trust (26. Oktober 2015)

    @Wolfang D: Nun er stellt auch das Leben anderer, direkt Beteiligter dar. Aber war Cäsar nicht auch ein Egomane, bis Cleopatra in sein Leben trat?


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