News & Rumors: 29. Oktober 2015,

Chrome OS wird 2017 eingestellt, geht in Android auf

Chromebook Pixel
Chromebook Pixel

Der Zeitplan bei Alphabets Firma Google sieht vor, Chrome OS bis 2017 komplett in Android integriert zu haben. Der Name wird verschwinden, auch bei Chromebooks. Lediglich der Browser soll weiterhin Chrome genannt werden.

Das Wall Street Journal berichtet über Pläne von Alphabets Tochtergesellschaft Google. Demzufolge möchte man Chrome OS zu Grabe tragen. Das Betriebssystem, das ein Linux-Derivat mit Chrome-Benutzeroberfläche repräsentiert, soll bis 2017 vollständig in Android aufgegangen sein. Laptops mit Chrome OS wird es dann nicht mehr geben, wohl aber mit Android als Betriebssystem. Denn Google möchte die Funktionalität aus Chrome OS in Android aufgehen lassen. Damit wäre das Mobile OS in der Lage andere Hardware anzusprechen, die in Tablets oder Smartphones so nicht vorkommt.

Das „neue“ Betriebssystem soll laut WSJ irgendwann im Jahr 2017 vorgestellt werden. Es ist durchaus denkbar, dass Google auf seiner Entwickler-Konferenz I/O diesen Schritt vollziehen wird. Doch schon 2016 soll eine „frühe“ Version des Betriebssystems der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Alistair Blair vom Wall Street Journal berichtet, dass Googles Software-Ingenieure bereits seit zwei Jahren daran arbeiten, Chrome OS und Android zusammen zu bringen und mittlerweile einen Durchbruch errungen hätten.

Während sowohl der Name Chrome OS als entsprechend ebenfalls Chromebook vom Markt verschwinden werden, möchte Google an der Bezeichnung Chrome für seinen Webbrowser festhalten.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Wolfgang D. (29. Oktober 2015)

    Endlich. Eine Totgeburt weniger in den Shops. Andererseits tun mir die Leute leid, die auf Chromebooks gesetzt haben. Habe ich nie verstanden, weshalb Google noch ein weiteres System auf den Markt geworfen hat. Linux + Browser als einfaches narrensicheres Desktopsystem reicht doch völlig.

  •  Alexander Trust (29. Oktober 2015)

    @Wolfgang: Nun Google wollte die Kontrolle, deshalb ne eigene Version. Und Chromebooks haben sich prinzipiell gut verkauft. In den USA sollen bestimmt schon ein halbes, wenn nicht sogar dreiviertel Jahr lang mehr Chromebooks als iPads an Bildungsinstitutionen ausgeliefert worden sein.


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