News & Rumors: 2. November 2015,

Jailbreak für iOS 9.1 und iOS 9.2 beta verfügbar, aber nicht öffentlich

Jailbreak
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Es gibt offenbar bereits einen Jailbreak für iOS 9.1 und die Beta von iOS 9.2, den man sogar über einen Browser besuchen kann, um das iPhone oder iPad zu entsperren. Doch die Entwickler haben diesen noch nicht veröffentlicht.

Im Oktober wurde iOS 9.1 veröffentlicht. Das Betriebssystem-Update für iPhone, iPod touch und iPad hat eine Sicherheitslücke geschlossen, die den bis dahin gültigen Jailbreak ermöglichte. Doch nun haben Hacker ein neues Einfallstor in iOS 9.1 und der Beta von iOS 9.2 gefunden, das dazu genutzt werden kann, den Jailbreak auszuführen. Es funktioniert offenbar noch einfacher als über eine Software wie Pangu oder TaiG, die zuletzt genutzt wurde, um den Jailbreak auszuführen. Denn mit der vorhandenen Lücke reicht es, mit seinem Smartphone oder Tablet eine Webseite zu besuchen, um das Smartphone zu „entsperren“, ähnlich wie es in den Anfängen von iPhone OS (als es noch so hieß) über Jailbreakme.com funktionierte.

Jailbreak ist 1 Million US-Dollar wert

Tatsächlich ist der neue „Jailbreak“ Ergebnis eines Aufrufs der IT-Sicherheits-Firma Zerodium. Dieses hatte eine Million US-Dollar ausgelobt für denjenigen, der eine Sicherheitslücke in iOS auftun würde, mit dessen Hilfe man in der Lage ist, auf das Dateisystem der Geräte zuzugreifen.

Nutzer sollten allerdings nicht so bald mit der Veröffentlichung eines Jailbreaks über eine Webseite rechnen. Welchem Zweck der „Jailbreak“, der Ergebnis der „1 Million Dollar Bug Bounty“ ist, zugeführt wird, ist unklar. Zerodium jedenfalls teilte das Ergebnis via Twitter mit.
Tatsächlich ist das Verfahren, das Nutzern den Jailbreak unter iOS 9.1 und iOS 9.2 bescheren könnte, nämlich genauso gut dazu geeignet, das iPhone oder iPad auszuspähen, wenn es von den falschen Personen angeboten würde.

Zerodium ist darauf spezialisiert 0-Day-Lücken von Hackern aufzukaufen, also solche Lücken, die dem Hersteller selbst nicht bekannt sind, bzw. noch nicht gemeldet wurde. Dass das Unternehmen damit womöglich Handel betreibt, lässt es in einem nicht ganz so guten Licht dastehen.

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