Empire: 1. Dezember 2015,

Xiaomi Redmi Note 3 und Mi4c bei GearBest

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Mit dem erst kürzlich vorgestellten Redmi Note 3 und dem im Sommer präsentierten Mi4c hat Xiaomi aktuell zwei preislich recht aggressiv platzierte Smartphones mit guter, durchschnittlich Hardware. Bei einem Preisunterschied von rund 50 Dollar wollen wir sie kurz vergleichen.

Seit dem Redmi Note 2, dem Vorgänger des hier verglichenen Exemplars, hat Xiaomi eine „Standard“- sowie eine „Advanced“-Edition eingeführt, die sich durch Unterschiede beim Speicher bemerkbar machen. So sind in der Standard-Version üblicherweise lediglich 2 GB RAM und 16 GB Speicher zu finden, während die Advanced-Version mit 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flashsspeicher auftrumpft. Genau diese Auswahl gibt es auch beim Mi4c und beim Redmi Note 3, doch wollen wir getrost die teureren Varianten vergleichen, da sich der Aufpreis schlichtweg lohnt.

Geschmacksfrage: 5,5 vs. 5 Zoll

Auffallendster Unterschied zwischen den beiden dürfte das Display sein. Während beide zwar mit FullHD (1920 x 1080 Pixel) auflösen, verteilen sich die Bildpunkte beim Redmi Note 3 auf einen halben Zoll mehr Bildschirmdiagonale, wobei das Display des Mi4c 5 Zoll misst, das des Redmi Note 3 5,5 Zoll. Hier gilt lediglich die Frage des Geschmacks zu klären, denn auch, wenn durch das kleinere Display das Mi4c mit einer höheren Pixeldichte daherkommt, reichen die Pixel beim Redmi Note 3 auch vollkommen für ein scharfes Bild.

Helio X10 vs. Snapdragon 808

In puncto Performance wird es schon etwas kniffliger, denn hier gibt es nicht nur unterschiedliche SoCs, sondern diese sogar von zwei verschiedenen Herstellern. Mit dem Mi4c biedert sich Xiaomi an die westliche Welt durch den hierzulande öfters vertretenen und im Allgemeinen als stärker bekannten Hersteller Qualcomm an, denn finden wir im Mi4c den Snapdragon 808, welcher zum Beispiel auch im LG G4 zum Einsatz kommt. Beim Redmi Note 3 hingegen ist der MediaTek-Chip MT6795T (auch bekannt als Helio X10) verbaut. Hier stehen sich also ein Hexa-Core (6 x 2,0 GHz beim Snapdragon 808) und ein Octa-Core (8 x 2,2 GHz beim Helio X10) gegenüber. Beide sind zweifelsohne alltagstaugliche Chips, doch ist der Helio X10 im Benchmarkvergleich unüberraschend stärker – mit dem Snapdragon 808 wollte Qualcomm die Hitzeprobleme des stärkeren 810 umgehen und drosselt ihn so bei zu hoher Last, was sich beim X10 hingegen in entsprechender Wärmeentwicklung auswirkt.

Ihr seht, es ist nicht einfach. Anhand der Leistung steht das Redmi Note 3 eindeutig vorne, dafür muss man eben auch mit einer höheren Wärmeentwicklung auskommen und leider auch mit einer kürzeren Akkulaufzeit. Preislich liegt das Redmi Note 3 jedoch ebenfalls vorne und bringt beispielsweise noch einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite mit. Das Redmi Note 3 ist momentan leider noch nicht verfügbar, kann aber für 209,79 Dollar bei unserem Sponsor GearBest vorbestellt werden, das Mi4c ist für 259,79 Dollar ist dort ab sofort zu kaufen.



Xiaomi Redmi Note 3 und Mi4c bei GearBest
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Zuletzt kommentiert



 3 Kommentar(e) bisher

  •  Johann (2. Dezember 2015)

    Hallo,

    was ist denn das bitte für ein Artikel?

    Nur um einen Punkt herauszugreifen: Schaut euch mal den technischen Aufbau des SD 808 an… Und sich den Rest dann dazugereimt oder wie muss man sich das vorstellen? SD 810 wegen Hitzeproblemen gedrosselt ist jetzt der SD 808. Lustig. Und dabei verliert der Chip zwei seiner Kerne?

    Und auch sonst ist der Artikel sowas von nichtssagend.

    Viel Glück weiterhin.

  •  Alexander Trust (2. Dezember 2015)

    @Johann: Du musst es Jonathan nachsehen, er hat die falsche Überschrift gewählt, dafür dass das nur Werbung ist, wie man an der Kategorie dieses Artikels ausmachen kann. Es ist Werbung für den Sponsor GearBest, sonst nichts. Entsprechend hat der Text nicht den Anspruch die Geräte zu vergleichen. Ich werde mit Jonathan darüber reden. Danke für dein Feedback.

  •  Johann (3. Dezember 2015)

    OK, also kein Fachartikel – trotzdem sollte darin keine falschen Angaben gemacht werden. Das wirkt extrem unseriös bzw. wirft mMn ein schlechtes Licht auf eine Website, die im Tech-Bereich informieren will.
    Grüße Johann


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