News & Rumors: 4. Januar 2016,

Apple: Preiserhöhung für iPhones und iPads in Deutschland

iPhone 6s und iPhone 6s Plus
iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Als Ergebnis der letztjährigen Einigung zwischen Verwertungsgesellschaften und Anbietern von Smartphones und Tablets hat Apple nun die Preise für iPhones und iPads erhöht.

Am Wochenende hat Apple im Apple Store die Preise für iPhones und iPads angepasst, und zwar nach oben. So zahlt man für ein iPhone 6s nun ab 744,95 Euro (vorher 739 Euro) und für ein iPhone 6s Plus ab 854,96 Euro (zuvor 849 Euro). Apple bestätigte am Sonntag gegenüber der Agentur AP, dass die Preiserhöhung eine direkte Folge der Einigung mit den Verwertungsgesellschaften sei. Das iPad Pro kostet beispielsweise nun ab 907,33 Euro (vorher 899 Euro).

Urheberrechtsabgabe pro Gerät

Quasi als Urheberrechtsabgabe müssen Hersteller wie Apple, Google, Microsoft und andere nun bis zu 6,25 Euro pro Smartphone und bis zu 8,75 Euro pro Tablet an die Verwertungsgesellschaften wie bspw. die Gema, VG Wort oder die VGL zahlen. Diese führen die Umsätze ihren Mitgliedern zu, die aus Musikern, Verlagen, Phonoverbänden und anderen mehr bestehen. Autoren und Redakteure von Blogs beispielsweise können Mitglieder in der VG Wort sein und erhalten bei entsprechend hohen Abrufzahlen der Internetseiten einmal im Jahr Tantieme ausgeschüttet.

Der Branchenverband Bitkom hatte für seine Mitglieder eine Abgabe zwischen 5 und 7 Euro ausgehandelt und in einem Statement im Dezember 2015 aber mit Blick auf die Zukunft ein Umdenken gefordert. Die Pauschalabgabe für Geräte sei in Zeiten, in denen Streamingservices und andere Mediennutzungsarten vorherrschten nicht praktikabel.

Die erzielte Einigung gilt rückwirkend bis zum Jahr 2008 und bis zum Jahr 2018. Danach muss neu verhandelt werden.

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Zuletzt kommentiert



 3 Kommentar(e) bisher

  •  Hans (4. Januar 2016)

    Voll scheiße! Ich finde, dass Apple die Kosten mal schön selber tragen könnt

  •  Max (7. Januar 2016)

    @Hans Warum sollten sie?

  •  Pat (19. Januar 2016)

    Servus Alexander,
    sehr interessante Info.

    Im Wissen, dass Apple ihre Firmensitze nur in Steuerparadiese ansiedelt, und dementsprechend riesen Summen an Steuern spart, fehlt mir dafür ein wenig das Verstädnis. Ich glaube aber auch, solange die Leute den Konsum nicht einstellen und Apple die „Preisanpassungen“ in kleinen Schritten vollzieht, haben Sie nahezu Narrenfreiheit in der Preisgestaltung.

    We will see :)
    Weiter so!

    Viele Grüße,
    Pat


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