Empire: 10. Januar 2016,

Datenrettung per Gratis-Tool: Data Recovery Wizard [Sponsored Post]

EaseUS Data Recovery

Das ist wohl jedem schon einmal passiert: Ein falscher Klick und die Daten sind weg. Gemäß Murphys Gesetz gibt es natürlich kein Backup, also ist guter Rat teuer – oder gratis: Denn es gibt kostenlose Programme, die in der Lage sind, gelöschte Daten wiederherzustellen.

Wie konnte das denn passieren?

Eine gute Frage, aber im Grunde genommen ist es gar nicht so wichtig, wie genau die Daten verloren gegangen sind, denn in dem Moment ist der Schock größer. Zum Glück sind Betriebssysteme ein bisschen „faul“ – oder anders ausgedrückt: Von ihnen wird erwartet, dass sie schnell arbeiten. Deshalb ist das Wie meist gar nicht wichtig, denn häufig kann man noch etwas retten. Denn bei Löschaufträgen wird nur in den seltensten Fällen tatsächlich gelöscht, meist wird nur vorgemerkt, dass der Platz jetzt wieder zur Verfügung steht. Entsprechend gut stehen die Chancen auf Erste Hilfe.

Wie sieht eine Löschung aus?

Daten auf einer Festplatte werden dort gespeichert, wo ausreichend Platz für die Informationen zur Verfügung steht. Moderne Dateisysteme wie HFS+ und NTFS sind dabei bestrebt, Dateien möglichst am Stück zu schreiben, um eine Fragmentierung zu verhindern. Im Inhaltsverzeichnis wird vermerkt, in welchem Ordner die Datei zu finden sein soll und wie sie heißt. Löscht man nun eine Datei – angenommen es gibt den Umweg über den Papierkorb nicht -, erwartet der Anwender, das dies schnell geschieht, also werden nicht die Daten tatsächlich überschrieben, sondern lediglich die Information im Inhaltsverzeichnis unkenntlich gemacht. Falls Not am Mann ist, weiß das Betriebssystem, dass dieser Speicherplatz wieder verwendet werden kann. Ganz ähnlich funktioniert dies bei der Partitionierung. Auch hier gibt es eine Liste, wie groß ein bestimmter Bereich ist und wo er beginnt. Löscht man eine Partition, werden aber keineswegs die Daten gelöscht.

Gelöschte Daten wiederherstellen

Mit Programmen wie dem Data Recovery Wizard kann man einfach und in einer grafischen Oberfläche versehentlich gelöschte Daten wiederherstellen. Gleich, ob sie aus Unachtsamkeit, wegen eines Bedienfehlers oder einem Virus abhanden kamen, gibt das Tool sein Bestes, um die Spezifikation des verwendeten Dateisystems auszunutzen, um die Daten wieder zum Vorschein zu bringen. Dabei ist man auch nicht auf interne Festplatten beschränkt: Das Tool kann seine Dienste auch auf externen Festplatten oder auf USB-Sticks anwenden und so beispielsweise eine vorschnelle Formatierung rückgängig machen.

Je weniger passiert, desto besser

Aufgrund dessen, wie die Speicherung auf einem Laufwerk funktioniert, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass eine versehentliche Löschung mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit wieder rückgängig gemacht werden kann. Allerdings werden die Chancen immer schlechter, je länger die Löschung zurückliegt. Wie eingangs schon erwähnt, wird früher oder später der Moment kommen, an dem der Speicherplatz neu beschrieben wird. Erst dann sind die Daten tatsächlich weg – und je mehr Zeit verstreicht und folglich je mehr Daten geschrieben werden, umso unsicherer wird eine Wiederherstellung.



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