News & Rumors: 16. Mai 2016,

iOS App Store: Großes Geld mit innovativen Apps?

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Apps sind heute weniger für den Zeitvertreib gedacht, sondern vielmehr sind sie Service-Partner im täglichen Leben, Bild: pixabay.com © JESHOOTS (CC0 Public Domain)

Mit Blick auf die kürzlich veröffentlichte Zahlenlage werden die aktuellen Gewinner und Verlierer in der App-Landschaft ganz deutlich: Die zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen schauten alles andere als rosig aus. Apple meldete für das zweite Quartal 2016 durchweg negative Indizes im Vergleich zum Vorjahr. Neben diese aktuellen „Verlierer“ reihen sich die großen Gewinner – die innovativen App-Entwickler. Und ein wenig wird auch Apple damit wieder zum Gewinner, denn iPhone und Co. sind den Android-Geräten an dieser Stelle überlegen. Weltweit machen iOS-Apps 90 Prozent mehr Umsatz als Android-Apps, wie eine Untersuchung von App Annie zeigt. Besonders beliebt sind heute sogenannte In-App-Käufe.

So vielseitig ist die App-Landschaft heute

Im App Annie-Report 2015 stellen sich die Chinesen als ganz besonders App-verrückt dar. Erst letztes Jahr überholte China die USA. Warum? Weil gerade im vergangenen Jahr ein deutliches iPhone-Fieber in China ausgebrochen sein muss. Nicht nur das technische Equipment, sondern auch die mobilen Applikationen selbst werden immer vielseitiger. Deswegen gibt es heute fast für jedes Interessengebiet eine App und für fast jedes Problem eine mobile Lösung. Wir stellen euch ein paar besonders ungewöhnliche und/oder innovative Kategorien vor.

1. Medizin-Apps

Laut einer großen deutschen Krankenkasse nutzt heute bereits jeder fünfte Deutsche regelmäßig sogenannte Medizin-Apps und damit sind nicht etwas Apotheken-Apps gemeint, die ausweisen, wo sich die nächste Apotheke befindet oder Bewertungsplattformen für Ärzte. Medizin-Apps sind speziell entwickelte Medikamenten-, Blutdruck- oder sogar Erste-Hilfe-Apps, die sowohl zu Dokumentationszwecken genutzt werden als auch mit Therapievorschlägen von Ärzten angereichert werden können. Kurz: Mit Hilfe von professionellen Medizin-Apps gibt es Möglichkeiten der Selbstdiagnose ebenso wie Recherchemöglichkeiten aussagekräftiger Fachbegriffe im portablen Medizin-Lexikon. Zur Kundengruppe zählen übrigens nicht nur Patienten, sondern auch Fachpersonal. Spezielle Apps für Ärzte helfen bei der Diagnose oder beim Nachschlagen von Laborwerten.

2. Tierkunde-Apps

Die tierischen Mitbewohner im Blick haben sogenannte Tierkunde-Apps. Der Clou dabei ist die Möglichkeit, dass das eigene, häufig vernachlässigte Pfadfinder-Wissen, damit spielend leicht wieder rekrutiert und vielleicht sogar erweitert werden kann. Zwei Best-Practice-Beispiele möchten wir an dieser Stelle kurz benennen.

  • Die App für aufmerksame Spaziergänge: Wer zwitschert da? Schnell das Handy gezückt und im Vogelatlas
  • Die App für Fährtenleser: Und welches Tier hat hier vor kurzem gegrast? Das beantworten Apps zum Lesen von Fährten.

3. Finanz-Apps

Nachdem Apps heute aus einigen Branchen und Lebensbereichen kaum mehr wegzudenken sind, präsentiert sich die Finanz-Branche noch vergleichsweise verstaubt. Startups in diesem Bereich leisten nun Aufklärungsarbeit und machen deutlich, dass auch die eigenen Finanzen einfach mit Hilfe einer App geregelt werden können. Wenn es nach diesen Fintechs geht, hat Bargeld bald ausgedient. Doch nicht nur der Geldverkehr und das Banking sollen damit revolutioniert werden auch. Auch Versicherungen sollen bald – mithilfe der passenden App – spielend schnell abgeschlossen werden können.

4. Anti-Diebstahl-Apps

Und da das Handy mit der zunehmenden Anzahl an Apps auch einen immer noch gewichtigeren Stellenwert einnimmt, als es ohnehin schon tut, ist es nur verständlich, dass auch dem Sicherheitsanspruch Rechnung getragen werden soll. Die Angst vor einem Handy-Diebstahl mindern sollen Anti-Diebstahl-Apps, die mit einem GPS- und WLAN-Tracking ausgestattet sind oder ähnliche Foto-Funktionen beinhalten wie hochmoderne Türklingelanlagen, bei denen etwa jeder Klingelnde via Foto dokumentiert wird – egal ob ihm die Tür geöffnet wurde oder nicht. Ähnliches leisten auch die Anti-Diebstahl-Apps. Dank dieser Apps finden sich Täter und das eigene Handy hoffentlich schnell wieder.

Fazit: Leben in einer von Apps unterstützten Welt

Das Fazit muss an dieser Stelle die Kundenseite ebenso wie die Seite der Wirtschaft beleuchten. Und aus Kundensicht bedeuten Apps: Längst vorbei ist die Zeit, in der sie inhaltlich auf den Spielsektor begrenzt waren und lediglich dem Zeitvertreib dienten. Für viele Nutzer sind Apps heute fester Bestandteil des Lebens. Vor allem auch Kinder haben die Möglichkeit, altersgerecht an die Technik herangeführt zu werden.

Und für die Wirtschaft sind Apps eine neue Form der Kundengewinnung und der Kundenbindung. Eine gute Usability, eine ansprechende Grafik sowie ein gut aufbereiteter Inhalt vorausgesetzt, können Unternehmen Apps heute nutzen, um In-App-Käufe zu forcieren oder mit Abo-Modellen Geld

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