News & Rumors: 10. Juni 2016,

Dem alten MacBook ein neues Leben schenken

MacBook Pro
MacBook Pro

Apple-Produkte kosten ein bisschen mehr als vergleichbare PCs, aber dafür sind sie ziemlich langlebig – was die Hardware und auch die Software angeht.Wer noch ein altes MacBook hat, das um 2011 hergestellt wurde, kann diesem relativ günstig noch ein paar Jahre schenken.

macOS Sierra noch für viele alte MacBooks

Wer ein MacBook ab Ende 2009 oder ein MacBook Pro ab 2010 hat, kann das im Herbst erscheinende macOS 10.12 Sierra installieren – so viel ist sicher. Aber sind die Geräte noch schnell genug dafür? Kurze Antwort: Was den Prozessor und die Grafik angeht – ja! Beim Arbeitsspeicher und der Festplatte könnte es eng werden. Die gute Nachricht: Wer kein Retina-Modell hat, kann beides problemlos aufrüsten.

Mehr Arbeitsspeicher

MacBooks aus dieser Zeit kamen häufig nur mit 2 oder 4 GB RAM. In der heutigen Zeit wird das schnell zu wenig. Aber sie laufen alle mit SO-DIMM-DDR3-Speicher, der günstig zu haben ist. 8 GB können eigentlich alle, ausgewählte Modelle vertragen sogar 16 GB RAM. Das Aufrüsten ist einfach. Dafür muss einfach nur das Bodenblech abgeschraubt werden und schon sind die aufrüstbaren Komponenten zu sehen.

SSD bringt Tempo

Wer seinem alten MacBook aber wirklich etwas Gutes tun möchte, kann ihm eine SSD gönnen. Im Gegensatz zu klassischen Festplatten sind SSDs wesentlich schneller und sie beinhalten keine beweglichen Teile. Der größte Vorteil ist dabei noch nicht einmal die schnelle Übertragungsrate, sondern die schnelle Zugriffszeit – also die Zeit, die vergeht, bis das System die angefragte Datei gefunden hat. Eine Übersicht über geeignete SSD-Laufwerke findet ihr hier.

Grundsätzlich empfiehlt sich der Kauf von Samsung-SSDs, da sich diese als recht zuverlässig erwiesen haben und ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Die einzelnen SSD-Laufwerke unterscheiden sich aber technisch in vielerlei Hinsicht, vor allem im reservierten Speicherplatz, der nicht nutzbar ist. Er dient als lebensverlängernde Maßnahme – denn die Blöcke auf einer SSD sollten möglichst gleichmäßig verteilt genutzt werden. Wer viele Daten speichert, kann aber nicht garantieren, dass freier Speicher als Ausweichspeicher zur Verfügung steht. Um das auszugleichen, gibt es den reservierten Speicher – je mehr, desto besser (aber auch desto teurer in der Regel das Laufwerk).

TRIM aktivieren

TRIM ist eine Funktion des SATA-Protokolls. Flash-basierte Laufwerke können keine Daten überschreiben. Um auf gelöschten Speicherplatz schreiben zu können, muss der Speicher vorher geleert werden. Der TRIM-Befehl kümmert sich darum, dass das bei Zeiten geschieht, sodass die SSD lange schnell bleibt. OS X beherrscht TRIM, leider aber nur bei Laufwerken, die von Apple verkauft wurden. Ihr könnt aber ab OS X 10.10.4 (Yosemite) mit einem mitgelieferten Tool TRIM (auf eigene Gefahr) aktivieren. Dafür müsst ihr in einem Terminal-Fenster einfach eingeben: sudo trimforce enable – danach werdet ihr nach eurem Passwort gefragt und müsst neustarten. Für ältere Versionen gibt es den TRIM Enabler.



Dem alten MacBook ein neues Leben schenken
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