Empire: 27. August 2016,

Bluetooth-Kopfhörer liegen im Trend und werden immer wichtiger

Beats Studio
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Früher waren sie Nice-to-have, in Zukunft werden sie an Bedeutung gewinnen. Die Rede ist von Bluetooth-Kopfhörern. So gut wie jedes Smartphone kann seine Musik via Bluetooth teilen, aber künftig wird man darauf zurückgreifen müssen. Damit ihr schon jetzt für die Zukunft gerüstet seid, geben wir euch ein paar Tipps.

Kabellos in die Zukunft

Zuhause surfen wir per WLAN, unterwegs mit Mobilfunk. Die Smartwatch kommuniziert per Bluetooth, Kreditkarten werden per NFC eingelesen. Warum genau verwenden wir überhaupt noch Kopfhörer mit dem Klinkenanschluss? Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind es gewohnt. Sie sind günstig. Sie sind weit verbreitet. Und warum sollte man umdenken, wenn es keinen Grund dafür gibt?

Ab Herbst wird es einen Grund geben und der heißt „iPhone 7″. Mag man den Gerüchten glauben, wird das kommende Apple-Smartphone ohne Klinkenanschluss auskommen müssen. Der einzig verbleibende Anschluss ist der Lightning-Anschluss – und dafür gibt es quasi keine Kopfhörer. Also bleibt nur noch eine halbherzige Adapter-Lösung (Lightning-Klinke) oder die Kabellosigkeit. Es ist auch schon abzusehen, dass weitere Nachfolger nachziehen werden.

Bluetooth ist etabliert

Als geeigneter Nachfolger hat sich Bluetooth gemausert. Der Funkstandard konnte sich seit Ende der 90er Jahre bewähren. Dank seiner vielen Profile kann er sich ideal an einzelne Anwendungsfälle anpassen und die Funkverbindung ist stabil. Dementsprechend hängt es an den Kopfhörern, den Nutzer zu überzeugen. Leider ist das nicht ganz einfach, denn viele Hersteller wollen ein Stück vom Kuchen abhaben. Grundsätzlich gibt es Kopfhörer, die teuer sind und welche, bei denen man Abstriche machen muss.

Von daher ist es empfehlenswert, wenn man sich vorher informiert, welche Modelle das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten. Dafür könnte man sich durch Amazon & Co. wälzen, was aber sehr aufwändig ist. Im Gegensatz dazu gibt es Portale, die sich auf das Thema spezialisiert haben und eine Vielzahl von Bluetooth Kopfhörern getestet haben. Die Ergebnisse werden übersichtlich aufgelistet und helfen bei der Kaufentscheidung.

Es gibt nichts, was es nicht gibt

Inzwischen haben alle namhaften Hersteller kabellose Kopfhörer im Angebot. Die Produktpalette reicht dabei von Over-Ear über On-Ear bis hin zu In-Ear. Der Unterschied liegt dabei darin, wie der Kopfhörer anliegt. Over-Ear bedeutet, dass der Kopfhörer das Ohr komplett umschließt. On-Ear steht für Geräte, die auf dem Ohr aufliegen und In-Ears werden in die Ohrmuschel eingesteckt.

Alle Bauformen haben Vor- und Nachteile – On-Ears sind mithin ziemlich bequem für alle Hörer und resistent vor Schmuck, bieten dafür aber keine gute Isolation vor Außengeräuschen. Over-Ear-Kopfhörer umschließen das Ohr. Sie sind nur dann bequem zu tragen, wenn das Ohr komplett hineinpasst, aber dann können sie ihre Vorzüge ausspielen: Gute Schallisolation und große Membranen, mit denen sich ein hervorragender Sound erreichen lässt. In-Ear-Kopfhörer sind kompakt und handlich. Sie können den Lärm ebenfalls gut filtern, jedoch kann man es nur zu häufig hören, dass kein Platz für große Membranen bleibt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auf jeden Fall Probe hören – und Probe tragen, denn jedes Ohr ist anders und oftmals entscheiden wenige Millimeter, ob der Kopfhörer auch auf Dauer bequem sitzt.



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