Empire: 23. September 2016,

Professionelles Webdesign ist kein triviales Problem

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Webdesign ist mehr, als man vielleicht denkt. Es dreht sich dabei nicht nur um das Zusammenklicken eines Homepage-Baukastens: Web-Design beginnt beim ersten Entwurf, wie eine Seite aussehen muss. Und das ist in den letzten Jahren komplizierter geworden.

Es beginnt mit einer Idee

Am Anfang steht die Idee. Bevor es überhaupt losgehen kann, sollte geklärt werden, was man überhaupt darstellen möchte. Um welche Webseite soll es gehen, was soll sie ausdrücken, wie soll ein Nutzer darauf reagieren. Einen persönlichen Blog würde man anders aufziehen als eine Firmen-Webseite. Das grundsätzliche Layout ist dabei ebenfalls von Bedeutung, aber dazu kommen wir später noch einmal. Günstig ist zudem, wenn schon eine gewisse Farbkomposition im Hinterkopf schlummert. Je präziser man sich – in welcher Form auch immer – schon in der Konzeptionsphase ausdrücken kann, umso einfacher wird dann die spätere Umsetzung, wobei die auch schon kompliziert genug ist.

Stolpersteine

In der heutigen Zeit ist es nicht mehr nur wichtig, dass eine Webseite auf einem großen Bildschirm gut aussieht. Sie muss auch auf dem Smartphone gut aussehen. Denn das Smartphone ist das am häufigsten genutzte Gerät, um ins Internet zu gelangen. Smartphones haben aber ganz andere Anforderungen als ein PC: Nicht nur ist der Bildschirm kleiner, auch die Rechenleistung ist begrenzt, genauso wie der Akku und das Datenvolumen. Auf dem Smartphone ist also sparen angesagt, nach allen Regeln der Kunst. Wie heißt es so schön? Weniger ist mehr. Wer sich auch auf dem großen Bildschirm zurückhält, kann sich für ein sog. Responsive Design entscheiden. Es ist in der Lage, sich verschiedenen Bildschirmgrößen anzupassen. Lediglich kleine Änderungen sind dann vonnöten, etwa vom Logo. Aber man kann ein Logo online erstellen, kostenlos versteht sich. Am besten wird es per CSS als Hintergrundbild eines anderen Elements eingefügt. Somit wird es nur dann geladen, wenn es wirklich benötigt wird.

Programmierung, Tests und Anpassung

Am Schluss steht die eigentliche Programmierung. Viele Grafiker erstellen ein Design auch heute noch in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop. Sie geben das Mock-Up dann an einen Programmierer, dessen Aufgabe es ist, aus dem Mock-Up die Grafiken auszuschneiden und so für den Browser zusammenzusetzen, dass man daraus ein Design machen kann. Aus Sicht der Programmierer kann man da nur sagen: Zum Glück sind flache Designs (wie das Material-Design von Google) derzeit angesagt, das ohne viele Grafiken auskommt. Und: Zum Glück sind Browser mittlerweile alle auf einem beinahe gleichen Level, sodass man für Spielereien wie abgerundete Ecken oder Schatten keine Grafiken mehr benötigt.

Wichtig ist natürlich auch der Test. Der ist nicht unbedingt einfacher geworden. Früher musste man viele verschiedene Browser testen, um sicherzustellen, dass alle die Informationen richtig darstellen. Das ist auch heute noch eine gute Idee, aber wichtiger ist heute der Test auf möglichst vielen unterschiedlichen Geräten, am besten mit unterschiedlichen Plattformen wie iOS, Android oder Windows Phone. Denn hier kann es vor allem zu Abweichungen in der Darstellung kommen und dann sind Anpassungen notwendig – auch wenn das Ziel von CSS und HTML5 eigentlich ist, dass derlei Anpassungen nicht mehr gebraucht werden.



Professionelles Webdesign ist kein triviales Problem
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