Empire: 24. September 2016,

Nach der Garantiezeit: Wohin mit dem defekten Mac?

iMac 21,5″ Teardown
iMac 21,5" Teardown

Der Mac ist auch nur ein Computer. Zugegebenermaßen ein recht robuster, aber das ändert nichts daran, dass verschiedene Teile verschleißen können und schließlich ausgetauscht werden müssen. Beliebte Teile sind Festplatten und Lüfter. Das geht einfach bei Apple, ist außerhalb der Garantie aber ziemlich teuer. Und sobald das Gerät den „Vintage“-Status erreicht, kann Apple Care ohnehin nicht mehr helfen. Aber wer kann?

Meist sind es Standardkomponenten

Apple gibt sich normalerweise Mühe, seine Produkte so herzustellen, dass sie lange leben. Doch auch der Hersteller aus Cupertino ist nicht vor den Zeichen der Zeit gefeit. Besonders Festplatten sind unberechenbar und müssen nach einigen Jahren ausgetauscht werden. Diese „einige Jahre“ sind dabei genau das Problem: Mit Apple Care ist die Garantie auf drei Jahre begrenzt. Selbst danach kann man den Mac noch bei Apple behandeln lassen, bis der Support ausläuft. Danach ist Apple nicht mehr in der Lage, Ersatzteile zu beschaffen.

Zum Glück sind Festplatten und Lüfter, die am häufigsten ausfallen, weitestgehend Standardkomponenten. Sie können notfalls auch selbst ausgetauscht werden. Das ist bei vielen Macs, wie dem iMac, aber nicht so leicht möglich. Teardowns wie die von iFixit zeigen in schöner Regelmäßigkeit, welcher Aufwand betrieben werden muss, um an die Komponenten zu kommen.

Aber es gibt nicht nur Apple und Do-it-yourself. Man kann den Mac auch anderweitig reparieren lassen, beispielsweise in der MAC-PC Werkstatt CVS e.K. Dort sind Spezialisten am Werk, die wissen, welche Handgriffe notwendig sind, um dem Mac an die Eingeweide zu gehen. Das kommt besonders dann gut, wenn es mit einfachen Mitteln gar nicht mehr möglich ist, das Gerät zu öffnen, etwa weil Klebstoff involviert ist.

Neben Festplatten und Lüftern sind häufig Akkus Problemkinder. Seit etwa 2008 geht Apple davon aus, dass die Batterien die Lebenserwartung des Macs überstehen und können deshalb nicht mehr vom Nutzer ausgetauscht werden. Nachdem ein Geräte als „Vintage“ erklärt wurde, können offizielle Apple-Partner ebenfalls nicht mehr helfen – und das obwohl sie es eigentlich könnten. Denn viele Komponenten, unter anderem Akkus, können untereinander auch getauscht werden. Selbst für SSDs, die mit Apples eigenem Anschluss kommen, gibt es mittlerweile Ersatz von Drittanbietern.



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