News & Rumors: 1. Oktober 2016,

Apple speichert Metadaten von iMessage

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Apple speichert manche Metadaten von iMessage-Nachrichten bis zu 30 Tage und gibt die Serverlogs „in machen Fällen“ an Behörden weiter, berichtet The Intercept. Apple hat bereits Stellung bezogen.

Ein geheimes Polizeidokument aus Florida belegt dieses Vorgehen, wie The Intercept als erstes berichtet hat. Wenn ein Anwender beginnt eine Nachricht zu schreiben, überprüft iMessage, ob der Empfänger ebenfalls über ein iMessage-Konto verfügt. Dies geschieht anhand von E-Mail-Adressen oder Mobilfunknummern. Laut The Intercept speichert Apple aber auch Datum und Uhrzeit der Kontaktaufnahme und die IP-Adresse des Senders, die in vielen Fällen einen Rückschluss auf den ungefähren Standort ermöglicht.

Bei den Metadaten handelt es sich der Definition nach nicht um Inhalte von Nachrichten, wohl aber um Zusatzinformationen, die zum Ausspionieren des Users genutzt werden könnten. Dem Polizeidokument zufolge gibt Apple die Daten weiter, wenn zum Beispiel ein Haftbefehl vorliegt. Inhalte von Nachrichten werden bei iMessage von Endgerät zu Endgerät verschlüsselt übertragen.

Richterliche Anordnung als Bedingung

Apple hat in einer Stellungnahme gegenüber The Intercept darauf hingewiesen, dass eine richterliche Anordnung Bedingung für die Weitergabe der erhobenen Metadaten ist. Apple arbeite eng mit Behörden zusammen. Daten aus Server-Logs, die generiert werden, wenn Kunden bestimmte Apps auf ihren Geräten nutzen“, seien aber „in manchen Fällen“ ausgehändigt worden, heißt es in der Stellungnahme. Zuvor hatte Apple betont, dass keine Daten über Nutzer erhoben werden, die den Standort des Nutzers verraten würden.

Quelle: golem.de



Apple speichert Metadaten von iMessage
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