News & Rumors: 6. Oktober 2016,

Wind und Wetter unter Kontrolle

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Über die Netatmo-Wetterstation behalten Nutzer Wind und Wetter am Wohnort immer im Blick. Seit der IFA 2016 lässt sich das System in das Magenta SmartHome der Telekom einbinden und mit anderen Komponenten vernetzen. Ob Regen oder Sonnenschein – ab sofort lassen sich Smart Home-Geräte nach Wetterlage automatisch steuern.

Wetterstationen gibt es viele, doch der französische Hersteller Netatmo hat sich mit seiner Wetterstation zum Marktführer in Deutschland gemausert – obwohl das Angebot mit allen Modulen um die 300 Euro kostet. Doch warum ist das Gerät so beliebt? Ein Grund ist sicherlich seine Kompatibilität. Seit neuestem lassen sich die stylischen Sensoren auch in Magenta SmartHome von der Telekom einbinden und für diverse Szenarien und Anwendungen nutzen. Fällt der Luftdruck beispielsweise unter einen bestimmten Wert, kündigt sich schlechtes Wetter oder gar ein Gewitter an. Ob Fenster und Türen geschlossen sind, zeigt dann der Blick auf die Magenta SmartHome App. Im Falle des Falles warnt das System dann sogar per Push-Nachricht: „Dachfenster offen!“

Das Grundsystem von Netatmo besteht aus zwei Modulen: einem für den Innen- und einem für den Außenbereich. Der Innensensor arbeitet zugleich als Basisstation und bringt alle Wetterwerte über das heimische WLAN online. Er misst nicht nur Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -druck, sondern auch die Kohlendioxid-Belastung im Wohnraum: Wenn Frischluft erforderlich ist, gibt Netatmo beispielsweise über das Smartphone einen Hinweis. Ein Sonometer dokumentiert zudem, wie laut es in den eigenen vier Wänden ist. Das Außenmodul liefert Daten zu Kälte, Wärme und dem Wassergehalt der Luft. Optional verfügbar sind außerdem Regen- und Windmesser für Balkon, Dach oder Garten und weitere Module, die sich außen oder innen überall positionieren lassen. Batterien versorgen die Netatmo-Sensoren mit Energie. Nur das Innenmodul verlangt einen dauerhaften Stromanschluss.

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Vernetzung über Klimadaten

Das Netatmo-System erfasst die wichtigsten Wetterdaten und steuert clever andere vernetzte Komponenten im intelligenten Zuhause. So sind Nutzer in der Lage, automatische Aktionen anzulegen. Denn über die Magenta SmartHome App sind die einzelnen Geräte unterschiedlicher Hersteller nicht nur steuerbar, sondern auch in sogenannten Situationen intelligent miteinander vernetzbar. Auf diese Weise arbeiten die Smart Home-Komponenten dann nach festen Zeiten oder individuellen Regeln zusammen: ob beispielsweise Lampen von Philips oder Osram, Hausgeräte von Miele, Lautsprecher von Sonos, Kameras von D-Link, Thermostate von Bitron oder Schalter von eQ-3.

Vollautomatisch Abkühlung an heißen Tagen

Wie sieht das Smart Home mit Netatmo in der Praxis aus? Übersteigt zum Beispiel die Temperatur im Wohnzimmer einen vom Nutzer bestimmten Grenzwert, schaltet das Smart Home über den Zwischenstecker einen Deckenventilator ein. Das sorgt vollautomatisch für frische Luft an heißen Tagen. Auch Schimmel gehört der Vergangenheit an: Nimmt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung durch Wäsche waschen, Duschen oder Kochen zu, behält das Hygrometer die Werte im Blick. Auf Wunsch mahnt das System dann zum Lüften. Gleiches gilt für die Qualität der Atemluft: Erreicht das CO2-Niveau einen gesetzten Schwellenwert, blinkt das Netatmo-Innenmodul auf. Zusätzlich können Nutzer im Magenta SmartHome einen Sonos-Lautsprecher anbinden und sich so auch akustisch daran erinnern lassen, für Frischluft zu sorgen. Ebenfalls realisierbar: Probt die Band des Nachwuchses mal wieder viel zu laut, warnt das Sonometer über die Smartwatch die Eltern, noch bevor Nachbarn sich gestört fühlen.

Auch über Balkon, Terrasse und Garten wacht die WLAN-Wetterstation. Wer das Netatmo-Basissystem aus Innen- und Außenmodul um den optionalen Windmesser erweitert hat, erfährt über Tablet oder Smartphone, wann sich Sturm und Orkan nähern. Sonnenschirme und Markisen lassen sich rechtzeitig reinholen. Ebenfalls optional steht der Regenmesser bereit: Öffnen sich die Himmelsschleusen, leuchtet eine Philips Hue Lampe blau auf. Und auch dann, wenn es nicht regnet, sorgt das System vor: Wer die Magnetventile seiner Bewässerungsanlage über Unterputzschalter mit seinem Magenta SmartHome verbunden hat, kann den Rasen sogar bei längerer Trockenheit vollautomatisch bewässern lassen.

Außenwerte für jedermann online abrufbar

Und auch dann, wenn es lediglich um Wetterdaten am Wohnort geht, überzeugt Netatmo: Die eigene Wetterwarte bleibt über das World Wide Web immer im Blick. Per Browser oder App kommen alle Daten minutengenau aus Wohnzimmer oder Balkon auf Computer, Smartphone oder Tablet. Lässt es der Besitzer einer Station zu, stellt die Wetterwarte ihre Außenwerte auch der Allgemeinheit zur Verfügung über die Neatmo-Weathermap: Klickt man auf die Live-Karte, wimmelt es plötzlich vor Fähnchen. Viele tausend Wimpel zeigen an, wo überall auf dem Globus eine Netatmo-Wetterstation die Temperatur misst und über das Internet bereitstellt.

Mehr unter www.smarthome.de



Wind und Wetter unter Kontrolle
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