News & Rumors: 28. Oktober 2016,

Apples neue MacBook Pro: Kleiner, dünner, leichter, teurer

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MacBook Pro Lineup 2016, Bild: Apple

Apple hat neue MacBook Pro angekündigt. Sie sind in allen Belangen mehr wie Apple geworden: kleiner, leichter, dünner, schneller, aber auch teurer. Zumindest die neue OLED-Zeile, genannt Touch Bar, weiß zu gefallen. Alles, was ihr dazu wissen müsst, hier.

25 Jahre Apple-Laptops

Der Aufhänger der Vorstellung der neuen Geräte war, dass Apple in dieser Woche seit 25 Jahren Laptops anbietet. Darunter hat viele „erste Male“ gegeben wie WLAN, Retina-Bildschirme und andere Features. Und deshalb wolle man gerade jetzt die Chance nutzen und neue MacBook Pro vorstellen. Derer gibt es drei Stück.

Es handelt sich beim neuen MacBook Pro um das dünnste, das Apple jemals hergestellt hat. Das 13-Zoll-MacBook Pro ist 14,9mm dünn und benötigt 13% weniger Volumen. Es wiegt nur rund 1,4 kg. Die 15-Zoll-Ausgabe ist 15,5mm dünn, 20% platzspanrender und mit 1,8 kg ebenfalls ziemlich leicht. Die Laptops kommen mit einem neuen Force Touch Trackpad, das eine 50% größere Fläche bietet. Dazu kommt eine neue Tastatur. Grundsätzlich handelt es sich um die Butterfly-Tastatur, die Apple seit dem MacBook 12 Zoll testet. Diese wurde jedoch verbessert und soll ein besseres Gefühl beim Tippen vermitteln.

MacBook Pro 2016, Bild: Apple

MacBook Pro 2016, Bild: Apple

Anstatt der F-Tasten setzt Apple nun einen Touchscreen ein, der auf einem OLED-Retina-Display basiert und Multitouch sowie Gesten unterstützt. Hier werden Funktionen angezeigt, die dem jeweiligen Programm dienlich sind. Hält man den FN-Knopf gedrückt, erscheinen die gewohnten Steuerungselemente für Helligkeit, Lautstärke und so weiter. Auf der rechten Seite gibt es einen Touch ID Sensor der zweiten Generation, der zum Entsperren und für Apple Pay genutzt wird. Ein neuer Apple T1-Chip passt darauf auf, dass die Daten nicht in falsche Hände geraten. Damit ist auch der schnelle Benutzerwechsel möglich.

Der Bildschirm ist ebenfalls der beste, den Apple jemals verbaut hat. Er ist heller, bietet mehr Kontrast und kann mehr Farben darstellen. Dem MacBook Pro in 15 Zoll spendierte Apple einen Quadcore-Prozessor von Intel. Es handelt sich um einen Core i7 der Skylake-Architektur. Dazu kommt eine Radeon Pro der Polaris-Architektur von AMD. Die SSD kann bis zu 2 TB groß und bis zu 3,1 GB/s schnell sein. Beim 13-Zoll-MacBook Pro kommt ein i5 oder ein i7 mit zwei Kernen zum Einsatz. Die Grafik ist eine Intel On-Board.

Was die Schnittstellen angeht, setzt Apple auf Thunderbolt 3 mit dem USB-C-Anschluss. Die Schnittstelle beherrscht 40 GBit/s oder 10 GBit/s über USB 3.1 Generation 2. Dazu kommt DisplayPort 1.2. Jeder der Anschlüsse kann zum Laden genutzt werden. Leider verschwindet damit der MagSafe-Anschluss. Immerhin ist es möglich, neue LG-Monitore zu verwenden, die mit einer 5K-Auflösung kommen. Der Akku soll unabhängig von der Größe bis zu 10 Stunden durchhalten.

Daneben hat Apple ein MacBook Pro in 13 Zoll vorgestellt, das etwas „günstiger“ ist, weil es keine Touch Bar beinhaltet. Stattdessen wird die normale Reihe der F-Tasten angeboten.

Die Preise liegen bei 1699 Euro für das 13er MacBook Pro ohne Touch Bar, 1999 Euro mit und 2699 Euro für die 15er Version. Dabei handelt es sich jeweils um die schwächste Hardware-Ausstattung, die mit BTO-Optionen aufgerüstet werden kann – und dann entsprechend teuerer wird. Wer auf die Touch Bar verzichten kann, bekommt das Gerät auf Wunsch sofort, andernfalls dauert die Lieferung laut Apples Schätzungen „3 bis 4 Wochen“.



Apples neue MacBook Pro: Kleiner, dünner, leichter, teurer
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