Empire: 3. November 2016,

Die eigene Webseite mit einfachen Maßnahmen besser positionieren

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Eine Webseite betreibt man nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern in erster Linie deshalb, damit Nutzer die Informationen auch finden. Da das Internet mittlerweile viel zu groß für Web-Kataloge ist, gibt es Suchmaschinen, aber die stellen eigene Spielregeln auf. Weiß man sie geschickt auszunutzen, kann man den Erfolg steigern.

Neue Webseiten haben es schwer – und bekommen einen Bonus

Im Internet dreht sich alles um den sog. Trust, das Vertrauen, das eine Suchmaschine in die Domain und den Content einer Webseite hat. Alte, historisch gewachsene Seiten sind da klar im Vorteil. Um das gewissermaßen auszubügeln, geben Suchmaschinen neuen Domains einen Bonus mit auf den Weg. Damit ranken sie in den Suchergebnissen höher, aber das ist nicht für immer der Fall. Deshalb sollte immer frischer und vor allem guter Content nachgeschoben werden, um den Bonus umzuwandeln in Trust und damit die Position zu behalten.

Niemand schaut auf Seite 2

Im Internet muss alles schnell gehen. Kurze Frage, kurze Antwort. Aus dem Grund ist es für Webmaster eine Katastrophe, wenn die eigene Webseite auf Seite 2 in den Suchergebnissen abrutscht, denn soweit kommen die Nutzer beinahe nicht. Mal davon abgesehen, dass die Sichtbarkeit schon enorm darunter leidet, wenn man hinter Platz 5 auftaucht – mit anderen Worten scrollen muss -, werden die fort folgenden Seiten in der Regel gar nicht mehr betrachtet. Aber es gibt Möglichkeiten, sich mit den Suchmaschinen gut zu stimmen.

Vor der eigenen Tür kehren

Will man es bei Suchmaschinen weit bringen, sollte man seine Seite entsprechend aufziehen. Google selbst gibt den einen oder anderen Tipp, aber grundsätzlich sollte man sich immer die Frage stellen, ob man sich selbst auf der Seite wohlfühlen würde, wenn man sie besucht. Entsprechend sollte der Content aufgezogen werden. Dazu gibt es viele Tipps im Netz, unter anderem welche Maßnahmen nicht mehr helfen oder noch nie geholfen haben.

Die Inhalte sollten stets übersichtlich und leicht lesbar gestaltet werden. Es ist niemandem geholfen, wenn er von der ersten Zeile an mit Fachbegriffen und Fremdwörtern bombardiert wird. Zur guten Lesbarkeit gehört auch eine klare Gliederung. Dafür bieten sich relativ kurze (aber nicht zu kurze) Absätze an und möglichst einfache Satzkonstruktionen. Ein Bild schadet selbstverständlich auch nicht, denn damit lässt sich ein Sachverhalt gut illustrieren.

Alte Inhalte aufbereiten

Wenn die Webseite historisch gewachsen ist und entsprechend schon viel Gelegenheit hatte, Trust aufzubauen, sollte man auch an die alten Texte denken. Man kann sie optimieren, indem sie mit aktuell bekannten Maßnahmen verfeinert werden. So hat 2008 noch niemand unbedingt über eine einfache Gliederung gesprochen. Des Weiteren ist es zu vermeiden, dass Artikel auf „tote Links“ verweisen, also auf Webseiten, die es nicht mehr gibt. Stattdessen sollte man, falls alles andere nicht möglich ist, auf Archiv-Dienste wie archive.org zurückgreifen und auf eine alte Version verlinken.

Das Gleiche gilt für Bilder, die man in Artikeln verwenden möchte. Sie sollten auf jeden Fall angezeigt werden. Achtung: Zu große Bilder sind schlecht für die Ladezeiten. Da Suchmaschinen die Zeichen der Zeit erkannt haben, und für mobile Geräte optimierte Webseiten belohnen, sollte man das entsprechend in Betracht ziehen.



Die eigene Webseite mit einfachen Maßnahmen besser positionieren
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