News & Rumors: 9. Januar 2017,

Tipptop? Die Tastatur des MacBook Pro 2016 im Langzeittest

MacBook Pro 2016 (13 mit TouchBar) (Tastatur)
MacBook Pro 2016 (13 mit TouchBar) (Tastatur) - Apple

Das MacBook Pro Ende 2016 ist nun einige Monate auf dem Markt und auch in der Redaktion setzen wir Apples jüngstes MacBook-Modell ein. Unsere Erfahrungen im Langzeit-Alltagseinsatz wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute wenden wir uns der Tastatur zu.

Das MacBook Pro 2016 kommt mit der Butterfly 2-Tastatur, einem weiterentwickelten Entwurf des Keyboards, das erstmalig im MacBook 12 Zoll zum Einsatz kam. Diese neuen Keyboards zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Tastenhub und enger beieinanderliegende Tasten aus. Ein zügiges Tippen ist nach wie vor möglich, dennoch muss der Nutzer sich hier und da an das neue Design gewöhnen.

Lauter und kniffliger

Zunächst fällt der deutlich lautere Tastenanschlag auf. Im Vergleich zum früheren Anschlag der MacBooks, die sich allgemein wenig vom üblichen Klang des Tastenanschlags bei Notebooks unterscheiden, sticht der satte, klatschende Anschlag des MacBook Pro Ende 2016 nicht nur in leisen Umgebungen deutlich aus den Umgebungsgeräuschen hervor. Ein leises Tippen ist zwar möglich, erfordert aber einige Konzentration.

Nahaufnahme der MacBook Pro 2016 Tastatur – A. Bergmann / PICTURE GROUP

Konzentration braucht es ohnehin mit der neuen Tastatur: Was uns beim Einrichten und ersten Tippversuchen kaum auffiel, wird hier und da zum Ärgernis. Zwar sind geübte Zehnfingerschreiber problemlos in der Lage auch am neuen MacBook Pro flüssig und sicher zu tippen, doch macht sich der geringere Abstand zwischen den Tasten früher oder später unweigerlich bemerkbar. Perfekt ausgeruhte Nutzer, die am Schreibtisch sitzen, werden kaum Probleme bekommen. Ist man jedoch etwas unkonzentriert oder müde, schleichen sich geradezu dramatisch schnell Tippfehler ein, die durch das versehentliche Treffen der falschen Taste entstehen. Die MacOS-Autokorrektur kompensiert einiges davon, doch muss man öfter korrigieren als zu Zeiten des Vorgängers.

TrackPad des MacBook Pro 2016 mit iPhone 6 darauf – A. bergmann / PICTURE GROUP

Auch löst das fast doppelt so große Trackpad häufiger ungewollte Eingaben aus, die Handballenauflage funktioniert zwar nicht schlechter als gewohnt, doch durch das größere Trackpad liegt ständig ein größerer Bereich der Hände auf, was die häufigeren Fehleingaben verursacht. Abhilfe schafft hier nur die Hände leicht über dem Gerät schweben zu lassen, was beim Tippen schnell ermüdet. Dies stört uns am meisten an der Tastatur des MacBook Pro 2016. Ob Apple eine verbesserte Handballenerkennung implementieren kann, steht dahin.



Tipptop? Die Tastatur des MacBook Pro 2016 im Langzeittest
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