News & Rumors: 21. Januar 2017,

Bloomberg: Apple-Strafzahlung an Irland wird noch teurer

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Weiter geht es in der unendlichen Geschichte Apple vs. Europäische Union. Einem Bericht von Bloomberg zufolge könnte sich die Strafzahlung noch mal erhöhen. Statt der jetzigen 13 Milliarden Euro wären 14,5 Milliarden Euro fällig.

Der Grund für den Anstieg liegt in Zinszahlungen in den Jahren 2003 bis 2014. Als Stichtag für die Zahlungen hatte die EU den bereits verstrichenen 3. Januar 2017 angegeben. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt aber davon auszugehen, dass ein langer Rechtsstreit durch alle Instanzen absehbar ist.

„Was die Kommission hier macht, ist eine Schande für europäische Bürger, sie sollte sich schämen“ sagte Apple-Finanzchef Luca Maestri zuletzt in einem Interview im Dezember. Zuvor hatte sich Tim Cook zu Wort gemeldet und die Forderung der EU an Apple als „politischen Scheiß“ bezeichnet.

Apple: Versteuerung nur in USA – irgendwann

Apple hat in Irland von sehr niedrigen Steuersätzen und Subventionen extrem profitiert. Der EU zufolge handelt es sich hierbei um eine Wettbewerbsverzerrung, die entsprechend bestraft wird. Apple argumentiert, dass der außerhalb der USA generierte Gewinn in Irland lediglich geparkt sei, bis eine Versteuerung in den USA durchgeführt wird. Eine eben solche Versteuerung will der Konzern aber nur dann angehen, wenn die Steuersätze in den USA gesenkt werden.

Es könnte auf einen Deal zwischen Apple und dem neuen Präsidenten Donald Trump hinauslaufen. Wenn Apple seine Produktion in die USA verlagert, könnte der Steuersatz als Gegenleistung gesenkt werden.

Quelle: heise online



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