News & Rumors: 5. März 2017,

Auch unterwegs ins Internet – warum sich künstlich einschränken?

Nexus 6
Google Nexus 6 in zwei Farben

So ein Smartphone ist eine tolle Sache. Es ist handlich, kann überall hin mitgenommen werden und vielseitig einsetzbar. Wenn einem gar nichts Besseres einfällt, kann man damit in Ausnahmefällen sogar telefonieren. Die meisten neumodischen Funktionen benötigen jedoch Internet. Ob man es glauben mag oder nicht, aber da schränken sich viele noch unnötigerweise ein und sparen an einer Flatrate. Aber das ist Geiz an der falschen Stelle.

Was braucht ein Smartphone-Tarif?

Im Grunde genommen sind Smartphones ziemlich genügsam. Wer nicht telefoniert, braucht keine Telefon-Flat, wer keine SMS schreibt, braucht keine SMS-Flat und wer kein Internet braucht – nun, der ist am besten mit einer ganz einfachen Prepaid-Karte bedient und sollte sich fragen, wofür das Gerät überhaupt genutzt wird. Fakt ist aber, dass selbst die Kombination aus den drei Merkmalen heutzutage kein Vermögen mehr kostet. Für gut unter 10 Euro im Monat gibt es bereits passende Tarife, sogar schon Flatrates in alle deutschen Netze und in das mobile Internet beinhalten. Hier heißt es Augen aufhalten nach tollen Angeboten – denn durch den enormen Konkurrenzdruck fallen die Preise.

Internet nur Zuhause? Wozu?

Manch einer, vor allem Neulinge bei Smartphones, fürchten die hohen Kosten und sparen sich lieber eine Datenflatrate. Das mag für Fachkundige kaum nachvollziehbar sein, ist aber tatsächlich noch relativ weit verbreitet. Man sollte sich aber mal vor Augen halten, was für einen Aufwand sich solche Nutzer aufbürden: Sie verzichten entweder komplett auf das Internet außerhalb der eigenen vier Wände, müssen bei Freunden per Hotspot die Flatrate schnurren oder sind permanent auf der Suche nach öffentlichen WLAN-Hotspots, die gerade in Deutschland aufgrund unklarer Gesetzgebung einerseits rar gesät sind und andererseits zuweilen kompliziert zu nutzen sind.

Gleichzeitig stecken diejenigen nicht selten in älteren Tarifen, wohl auch aus Angst vor einem Wechsel und dem vermeintlichen Verlieren der Handynummer. Am Ende zahlen sie für ihre seltenen Telefonate sogar noch mehr, als das bei einer modernen Flatrate (inkl. mobilem Internet) der Fall wäre. Auch die Rufnummer ist heutzutage kein Problem mehr. Selbst über die Provider hinweg lassen sich Nummern mitnehmen – das geschieht schnell und unkompliziert. Die meisten Anbieter locken sogar mit einer Wechselprämie für eine mitgebrachte Rufnummer – wobei das fairerweise mehr die Kostenneutralisierung beim alten Anbieter ist, denn der verlangt meist einen Obolus für eine Portierung.



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