News & Rumors: 9. März 2017,

Ökologischer Fußabdruck: Apple-Zulieferer Ibiden will grün produzieren

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By Original: Rob Janoff [Public domain], via Wikimedia Commons

Apples Zulieferer Ibiden möchte künftig nur noch mit grüner Energie produzieren. Es ist der erste japanische Zulieferbetrieb, der sich zu diesem Schritt bekennt.

Der Apple-Zulieferer Ibiden aus Japan hat erklärt seine Fertigung so umzustellen, dass hauptsächlich erneuerbare Energien eingesetzt werden. Es ist der erste japanische Betrieb in Apples Lieferkette, der sich zu grünem Strom bekennt. Im Atomstromland Japan möchte Ibiden insgesamt 12 Megawatt elektrische Leistung installieren, die aus regenerativen Quellen stammt, das wäre mehr, als das Unternehmen aktuell für Aufträge von Apple benötigt.

Apple Solarfarm in China

Apple Solarfarm in China

An 20 Standorten, darunter einem geplanten schwimmenden Solarkraftwerk, möchte das Unternehmen investieren.

Zulieferer unter Druck

Japan ist bei regenerativen Energien normalerweise nicht unter den Ländern, die zuerst genannt werden, ebenso wenig wie China. Dass sich in beiden Ländern Fertigungsbetriebe zu grüner Energie bekannt haben, liegt am Druck aus Cupertino: Apple selbst betreibt die meisten seiner Rechenzentren und Liegenschaften inzwischen mit Energie aus nachwachsenden Quellen und drängt seine Zulieferer es ebenfalls so zu halten, was in dem Fall eine größere Herausforderung darstellt.

Apple Park - Solaranlage auf dem Dach - Screenshot

Apple Park – Solaranlage auf dem Dach – Screenshot

Die Hardwarefertigung ist naturgemäß ein energieintensiver Prozess. Es ist die Fertigung, die Apples ökologischen Fußabdruck zurzeit am stärksten beeinflusst und das soll sich ändern. Bis 2018 sollen Apple-Zulieferer jährlich mindestens zweieinhalb Milliarden Kilowattstunden aus erneuerbaren Energien für die Fertigungsprozesse einsetzen. Ferner soll, wo es möglich ist, Energie eingespart werden und die Produktion umweltfreundlicher erfolgen. Beim Schmelzen von Aluminium soll etwa verstärkt auf Wasserkraft gesetzt werden, wie Apple in seinem aktuellen Umweltbericht ausführt. Grüne Energie sei langfristig nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für das Geschäft, so Apples für Umweltfragen verantwortliche Managerin Lisa Jackson.



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