News & Rumors: 12. März 2017,

„Horrorjobs“: Österreicherin erhebt Vorwürfe gegen Apple Irland

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By Original: Rob Janoff [Public domain], via Wikimedia Commons

mooEine ehemalige Mitarbeiterin von Apple Irland hat schwere Vorwürfe gegen den Konzern erhoben. In einem neuen Buch schreibt die Österreicherin Daniela Kickl von extremer Reglementierung und Überwachung.

Drei Jahre hat die Informatikerin bei Apple gearbeitet. Zunächst im Technical Support angestellt wechselte sie später in der Abteilung Customer Support. Die von ihr als Missstände empfundene Arbeitsweise hat sie so beeindruckt, dass sie nun ein Buch über ihre Erfahrung geschrieben hat: „Apple Intern: Drei Jahre in der Europa-Zentrale des Technologie-Multis“ lautet der Titel des 256 Seiten starken Buchs, das bei Amazon für 21,90 Euro vorbestellt werden kann.

Maschinen vor Menschen

Es handelt sich um die Eindrücke einer einzelnen Person, die bislang nicht unabhängig bestätigt wurden. Daniela Kickl ist vor allem die Reglementierung und Überwachung sehr negativ aufgefallen. „Ich habe mich gefühlt, als hätten Maschinen bereits die Macht über uns Menschen übernommen“. In der Ankündigung des Buchs heißt es:

Mitarbeiter müssen wie in Hühnerfarmen funktionieren, reglementiert, überwacht und auf Zahlen reduziert. Nicht erreichte Ziele bedeuten Konsequenzen wie Entgelt-Ausfall bei Krankheit, und selbst die Klo-Zeit ist festgelegt, auf acht Minuten pro Tag.

Als Folge der Arbeitsbedingungen sieht die Informatikerin, die Betriebswirtschaftslehre mit den Spezialgebieten Wirtschaftsinformatik sowie Personalmanagement in Wien studiert hat, Demotivation, Burnouts und sogar Selbstmorde. Wegen dieser Missstände hat sie sich eigener Aussage nach auch an Apple-CEO Tim Cook und weitere hochrangige Apple-Manager gewandt. Das Buch sieht sie als Reaktion auf das Ausbleiben einer Antwort von Apple.

Quelle: futurezone



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