Empire: 16. März 2017,

Was macht gutes Webdesign aus?

singapore-2064905

mooGutes Webdesign wird heutzutage maßgeblich unterschätzt. Viele Seitenbetreiber ruhen sich auf Homepagebaukästen aus oder nutzen vorgefertigte Templates, die sie kostenfrei aus dem Internet bezogen haben. Dabei bringt beides Nachteile mit sich. Der wohl größte ist die Individualität, die bei einer vorgefertigten Seite einfach nicht gegeben ist. Doch was macht gutes Webdesign eigentlich aus? Woran muss sich gutes Webdesign orientieren und messen lassen?

1. Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck zählt. Dieser Tenor gilt ganz besonders für die Gestaltung einer Website. Fühlen sich die Besucher nicht richtig vom Design und von der Struktur der Seite angesprochen, so werden sie diese relativ schnell viele verlassen – ohne eine Interaktion. Dies ist nicht nur für Ihre Reputation, sondern auch für die Rankings in Suchmaschinen wie Google nachteilig.

2. Nutzerführung

Von der Struktur zur Nutzerführung ist es nicht weit. Wichtig ist, dass der Besucher das vorfindet, was er sucht. Er muss gewissermaßen durch die Inhalte der Seite geführt werden, mit dem Ziel, einen Abschluss zu tätigen. Dies kann beispielsweise ein Kauf oder eine ausgelöste Kontaktanfrage sein.

3. Ladezeiten

Ladezeiten werden immer wichtiger. Spätestens, seitdem Nutzer via Smartphones und Tablets das Internet durchstöbern, ist dieser Faktor sehr maßgeblich für den Erfolg einer Website. Gerade mobile Nutzer verfügen nicht immer über schnelles Internet und warten dann auch ungern längere Zeit, bis eine Website fertig geladen ist. Hohe Ladezeiten sind somit auch für hohe Absprungraten ursächlich.

4. Emotionen

Design kann Gefühle auslösen. Webdesign kann das auch. Deshalb ist es wichtig, die Zielgruppe einer Website genau zu kennen. Auf diese Weise können gezielt Emotionen beim Besucher hervorgerufen werden, die mit anderen Faktoren wie der Nutzerführung einhergehen.

5. Sauberer Code

Vor allem Homepagebaukästen bringen oftmals einen unsauberen Programmiercode mit sich. Das wiederum kann zu langen Ladezeiten führen, die unbedingt vermieden werden sollten, siehe Punkt 3. Ein sauberer Programmiercode ist auch wichtig, damit zukünftige Anpassungen an der Website einfacher von der Hand gehen. Ist der Code aufgebläht und unübersichtlich, so kann es schwer fallen, entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

Die aufgeführten Punkte geben einen groben Überblick über jene Faktoren, die gutes Webdesign ausmachen. Im Internet existieren zahlreiche Webdesign Beispiele, die als Orientierungshilfen genutzt werden können. Darüber hinaus ist es immer ratsam, über den Tellerrand hinauszuschauen und zukunftsorientiert zu denken. Welche Techniken und Methoden könnten in wenigen Jahren ausschlaggebend sein? Sicherlich gehört dazu auch das Responsive Design, das eigentlich heutzutage schon zum Standard-Repertoire eines Webdesigners gehören sollte.



Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert