Kleiner, schneller, sparsamer: A11-Chip im iPhone 8 von TSMC

Jonny Random, den 10. April 2017
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TSMC könnte auch die CPU des nächsten iPhones liefern. Sie könnte erstmals im neuen 10nm—Verfahren gefertigt werden. Der A11 soll nochmals energieeffizienter werden.

Der taiwanische Chipfertiger TSMC hat einige erste Details zum iPhone-Prozessor der nächsten Generation durchsickern lassen. Manager Mark Liu erklärte auf einem Treffen der Zulieferer, der A11-Chip solle im neuen 10nm-Verfahren gefertigt werden. Die nochmalige Schrumpfung erlaube eine erneute Steigerung der Funktionsdichte auf dem Chip. Dieser werde dadurch energiesparsamer und leistungsfähiger. Derzeit kommen bereits vielfach 12nm-Chips zum Einsatz, der A10 Fusion, Apples erster QuadCore-CPU in einem iPhone, ist im 16nm-Verfahren aufgebaut.

Der Trend der Miniaturisierung dürfte noch einige Jahre anhalten.

Samsung geht vorerst leer aus

Der erste iPhone-Prozessor kam noch im vergleichsweise riesigen 90nm-Verfahren daher. In zwei Jahren möchte TSMC erste 5nm-Chips ausliefern. Dieses Jahr soll die Testfabrikation im 7nm-Verfahren anlaufen, ein Verkaufsstart ist für nächstes Jahr vorgesehen. Samsung hatte zuletzt Maßnahmen getroffen, die es für Apple als Auftragslieferant wieder attraktiver machen sollen, MacNotes berichtete. Es investierte in seine Fabrikationsanlagen, um speziell die kleineren Baugruppen effizienter fertigen zu können. Das Investment scheint sich allem Anschein nach indes erst später bezahlt zu machen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass TSMC auch den A11 exklusiv für Apple fabrizieren wird. Samsung ist allerdings über die Fertigung von Displays für das nächste iPhone mit Apple dennoch gut im Geschäft.


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