News & Rumors: 11. April 2017,

Mit Knowhow aus Deutschland: Apple will alles selber machen

Apple könnte in künftigen iPhones auch das Powermanagement durch Eigenentwicklungen regeln lassen, berichten deutsche Quellen. Damit würde Cupertino den Trend, viele Baugruppen in Eigenregie zu entwickeln fortsetzen.

Womöglich setzt Apple in künftigen iPhone-Modellen auf eine Eigenentwicklung beim Powermanagement. Das berichtet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf, man staune, deutsche Expertenkreise. So erwäge Apple die Bestellungen beim bisherigen Auftragspartner Dialog Semiconductors in Bälde deutlich zu drosseln, eine Ankündigung, die die Aktie des Halbleiterspezialisten umgehend ins Tal der Tränen schickte. Der deutsche Analyst Karsten Iltgen erklärte im Bloomberg-Bericht, Apple werde in Kalifornien, aber auch in München an den Eigenentwicklungen arbeiten. Bereits heute seien etwa 80 Ingenieure damit befasst. Bis erste Produkte in die iPhones einziehen, wird es aber wohl noch bis 2019 dauern. Unterdessen zeichnet sich mehr und mehr ein Muster ab.

Apple will alles selber machen

Aufkaufen oder ausbluten, so könnte man Apples Strategie im Falle des Grafikspezialisten Imagination Technologies zusammenfassen. Der lieferte lange Jahre die GPU für das iPhone, bereits im ersten iPhone befand sich Imagination Tech-Knowhow. Vor Jahren bemühte sich Apple den britischen Grafikentwickler zu schlucken, als das misslang, begann es Spezialisten von dort abzuwerben, MacNotes berichtete. Ähnliches, so Karsten Iltgen, könnte Dialog Semiconductors blühen. Apple legt großen Wert auf maximale Kontrolle über die Komponenten, die im iPhone und Mac verbaut sind.

Apple A10 Fusion - By Henriok (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Apple A10 Fusion – By Henriok (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Die CPU des iPhone ist seit Jahren eine Eigenentwicklung aus Cupertino, die nur noch auf den ARM-Designs aufbaut. Zuletzt wandte sich Cupertino nicht nur von Imagination Tech zu Gunsten einer Eigenentwicklung ab, sondern zeigte auch ein gewisses Interesse an Toshibas Speichersparte, die die Japaner demnächst veräußern wollen. Auch Google und andere Tech-Konzerne haben Interesse angemeldet. Falls Apple hier zuschlägt, könnte es einer der größten Zukäufe der Firmengeschichte werden.



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