Empire: 24. May 2017,

Domains als Einstieg in das Web

Domains, Bild: CC0
Domains, Bild: CC0

Wenn es nach den Computern geht, so würde eine Internetadresse lediglich aus Zahlen bestehen. Die kann sich jedoch keiner merken und deshalb gibt es Domains, die wesentlich einprägsamer sind. Bei diesen war man früher auf eine Handvoll Endungen beschränkt, aber diese Limitierung ist mittlerweile gefallen.

Für jeden Zweck die richtige Domain

.de, .com, .net, .org und vielleicht noch .info. Das sind die klassischen Endungen von Internet-Domains, die schon seit mehreren Jahrzehnten verbreitet und bewährt sind. Aber das hat sich in der Zwischenzeit geändert: Die ICANN, die die Top-Level-Domains (so heißen die letzten Glieder einer Domain) verwaltet, hat sich dem Markt geöffnet und erlaubt nun eine Vielzahl von Endungen. Die meisten der neuen sind „gesponsert“, d.h. ein Sponsor hat Geld dafür bezahlt, eine solche Endung zu bekommen.

Aber woher nehmen? Und vor allem: Zu welchem Preis? Domains sind in gewisser Weise mit der Post vergleichbar: Einerseits hat der Betreiber ein gewisses Interesse daran, seine Investition schnell wieder hereinzubekommen, andererseits dürfen die Domains nicht so teuer sein, dass sie keiner haben möchte. Es wird also über die Masse Geld verdient – wenn nicht gar der Effekt der Werbung im Vordergrund steht.

Augen nach Aktionen aufhalten

Domains kosten heute kein Vermögen mehr. Die Preise – wohlbemerkt pro Jahr – beginnen schon bei knapp über einem Euro. Oftmals gibt es sie zusammen mit einem Hosting-Paket, allerdings empfehlen viele, die Domain unabhängig vom Hoster zu registrieren. Da kommen Domain Aktionen gerade recht, bei denen auch die neuen Top-Level-Domains zu ausgesprochen günstigen Preisen registriert werden können. Die neuen Top-Level-Domains haben gegenüber den etablierten wie .de oder .com den entscheidenden Vorteil, dass sie noch relativ frisch sind – entsprechend sind die guten Namen vielleicht noch nicht registriert.

Ist die Domain noch frei?

Es gibt mittlerweile über 500 frei verwendbare Top-Level-Domains. Wer sich im Internet mit einer einfach zu merkenden Adresse registrieren will, der sollte sich also vorher kundig machen, ob die Wunschdomain noch frei ist. Bevor es also ans Domain registrieren geht, steht zunächst ein Check an. Freundlicherweise wird die Verfügbarkeitsprüfung dann bereits durchgeführt. Doch Obacht: Eine verbindliche Registrierung kommt dabei noch nicht zustande – den Zuschlag erhält, wer zum Zeitpunkt der eigentlichen Registrierung die Nase vorn hat. Das ist vor allem dann wichtig, wenn eine neue Top-Level-Domain in die globale Datenbank aufgenommen wird.



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