News & Rumors: 27. Mai 2017,

Apple muss weniger Steuern in Indien bezahlen

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Mit der Produktion des iPhone SE bekommt Apple in Indien nun auch einige Steuervorteile zugesichert. Komponenten für Mobiltelefone dürfen abgabenfrei eingeführt werden.

Ursprünglich wollte Apple 15 Jahre Steuerfreiheit für alle Komponenten-Importe durchsetzen. Dies wurde von den zuständigen Ministern aber abgelehnt. Den Zollvorteil gibt es nur für tatsächlich eingeführte Teile – und das auch nur, wenn Apple die „lokale Wertschöpfung“ dauerhaft in Bangalore steigert. Abgabenfreiheit soll es nur für Komponenten geben, die nicht in Indien hergestellt werden können.

Noch im Mai solle erste iPhone SE „Made in India“ auf den Markt kommen. Auch eigene Ladengeschäfte sollen nach und nach aufgebaut werden.

iPhones zu teuer für viele Inder

Indien ist ein riesiger Markt, der von Apple in den letzten Jahren immer wieder neu angegangen wurde – mit mäßigem Erfolg. Produkte von Apple sind in Indien eine Randerscheinung, was auch am Preis liegt. Neue iPhones kosten rund 700 Euro, weshalb Apple mit dem iPhone SE für 400 Euro angreift. Da auch dieser Preis zu hoch für viele Inder ist, hat Apple nun die Produktion nach Indien verlagern, um Steuern zu sparen.

Indien könnte 2017 zum zweitgrößten Smartphone-Markt der Welt werden und wird entsprechend von Apple umgarnt. Neben dem iPhone SE verkauft Apple in Indien das 2013 eingeführte iPhone 5s, möchte dieses Modell aber langsam auslaufen lassen.

Quelle: heise online



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