Empire: 20. Juni 2017,

Ein NAS, ein Router und was man damit alles machen kann

AirPort Express (Vorderseite)
AirPort Express (Vorderseite) - Apple

Der Router alleine ist schon lange nicht mehr „nur“ für ein bisschen Internetzugang und ein bisschen WLAN für den Laptop – er ist mittlerweile die Zentrale für das Heimnetzwerk. Sicherlich ist der Internetzugang auch heute noch die wichtigste Aufgabe, aber mit ein paar geschickten Komponenten lässt sich noch so viel mehr erreichen.

Der Router als Verbindungsstelle

Würde man ein Netzwerk grafisch darstellen wollen, wäre der Router sicherlich in der Mitte. Nicht umsonst wird er hier und da auch „Heimserver“ oder „Home-Server“ genannt. Er kümmert sich darum, dass alle Geräte, sei es via WLAN oder Ethernet, eine IP-Adresse erhalten, ins Internet können und ganz besonders untereinander kommunizieren können.

Die Funktionen im Heimnetzwerk können ausgebaut werden, indem weitere Geräte angeschlossen werden, beispielsweise ein NAS. Dabei kann es sich natürlich auch um „ein“ Device handeln, wie Apple mit der Time Capsule zeigt, aber in den meisten Haushalten dürfte der Router schon vorhanden sein. Das NAS kann vielfältig genutzt werden. Der wohl am naheliegendste Zweck dürfte das Backup sein – bei Mac-Rechnern via Time Machine. Doch auch Medien-Streaming ist weit verbreitet.

Durch diverse Standards wie SMB, FTP, WLAN, DHCP und wie sie alle heißen ist gewährleistet, dass unterschiedliche Geräte auch dann zusammenarbeiten, wenn sie nicht vom gleichen Hersteller kommen und teilweise grundverschiedene Dienste anbieten.

Für Sicherheit sorgen

Interessant wird es natürlich, wenn die unterschiedlichen Geräte miteinander arbeiten. Während sich das NAS um Unterhaltung und Datensicherung kümmert, kann es sich auch noch als Speicher für weitere Geräte nützlich machen, beispielsweise für eine Überwachungskamera. Sogenannte IP-Kameras brauchen kein Videogerät und Fernseher, sondern verbinden sich mit einem Netzwerk, in der Regel ist das WLAN oder Ethernet, und speichern ihre Aufnahmen auf einer Festplatte – naheliegend ist hier das NAS, da es bereits vorhanden ist.

IP-Kameras sind ein wirkungsvoller Schutz vor Einbrechern und dabei praktisch in der Handhabung, da die Bedienung einfach ist. Potenzielle Einbrecher stehen indes vor dem Problem, dass sie nicht ertappt werden wollen und entsprechend einen Weg finden müssen, unbemerkt die Überwachung auszutricksen.



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