Empire: 30. Juni 2017,

Kabel, DSL und Mobilfunk: Darin liegen die Unterschiede

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Das Internet ist mittlerweile so etwas wie ein Grundbedürfnis geworden. Nicht nur für die Unterhaltung, auch für die Kommunikation – immer mehr Dienste verlassen sich darauf, dass man online ist. Als Beispiel sei WhatsApp genannt oder auch die Festnetz-Telefonie, die größtenteils via VoIP abläuft. Wir zeigen, wie man heutzutage online geht.

Kabel-Internet – der neue Stern?

Immer beliebter werden Kabel-Angebote. Dabei handelt es sich um Internetzugänge, die mittels Glasfaserkabel realisiert werden. Dabei wird auf dieselbe Technik zugegriffen wie beim Kabelfernsehen. Es werden vergleichsweise schnelle Zugänge erreicht, die wenig kosten. Die Nachteile liegen aber darin, dass ein Hausanschluss vorhanden sein muss und dessen Bandbreite muss für alle Nutzer ausreichen – zu Stoßzeiten kann man dann schon mal feststellen, dass man nicht alleine im Haus ist, weil Streams puffern und das Surfen langsamer wird. Außerdem ist man bei der Routerwahl nicht frei.

DSL – Internet aus der Telefonleitung

Die meisten von uns gehen vermutlich via DSL ins Internet – kein Wunder, gibt es unzählige Anbieter und der Zugang ist offen dokumentiert. Das bedeutet, man kann einen eigenen Router verwenden und DSL ist so gut wie überall verfügbar (wenngleich nicht unbedingt in schnellen Geschwindigkeiten). Das liegt daran, dass DSL über die Telefonleitung kommt und die ist nahezu überall verlegt und kommt so gut wie überall auch am Haus an. Die Kosten für einen DSL-Anschluss sind in der Regel etwas höher als beim Kabel-Internet.

Mobilfunk – wenn sonst nichts verfügbar ist

Als Nothaken dient immer noch das Internet via Mobilfunk. Dabei wird auf dasselbe Netz zugegriffen wie es das Handy täte. Ein Router kümmert sich, wie bei den anderen Methoden auch, darum, dass alle angeschlossenen Geräte ins Netz kommen. Problematisch ist, dass man nicht sicher vorhersagen kann, ob man Empfang hat, der Empfang vom Wetter (und der Auslastung) abhängig ist und dass es allgemein in Deutschland eher wenig Traffic gibt, der zu allem Unglück auch noch recht teuer ist.



Kabel, DSL und Mobilfunk: Darin liegen die Unterschiede
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