Empire: 11. September 2017,

Projekte im Team realisieren: Wrike hilft bei der Arbeit

Meeting, Bild: CC0
Meeting, Bild: CC0

Arbeitsgruppen sollen vor allem eines: Zusammen arbeiten. Es gibt einige Tools, die ihnen genau das ermöglichen (sollen), aber nur selten so umfangreiche, dass tatsächlich eines genügt, um alle Bedürfnisse abzudecken. Wrike kommt dem schon sehr nahe und das liegt vor allem an zwei Konzepten: Gute Erweiterbarkeit und Anpassung auf die Bedürfnisse der einzelnen Teams.

Jeder, was er braucht

Teams haben innerhalb von komplexen Projekten unterschiedliche Aufgaben und damit auch unterschiedliche Anforderungen an ihr Kommunikationstool. Im Gegensatz zu den meisten anderen hat Wrike die Zeichen der Zeit erkannt und bietet für jeden Zweck eine eigene Oberfläche. Aber der Reihe nach, denn zunächst einmal wollen Projekte geplant werden. Bei Wrike können Teams erstellt werden, Aufgaben verteilt und Unteraufgaben erstellt werden. Wie weit das einzelne Team ist, lässt sich anhand von Timelines schnell erfassen. So ist auch schnell ersichtlich, was die nächsten Schritte sind.

Um gut im Team arbeiten zu können, spielt der Datenaustausch eine große Rolle. Wrike unterstützt viele Dateiformate, an denen mehrere Mitglieder gleichzeitig arbeiten können. Dafür müssen die Dateien nicht einmal lokal auf dem Computer gespeichert werden. Eine gleichzeitige Bearbeitung ist dennoch möglich und jedes Team-Mitglied kann darüber informiert werden, was geändert wurde. Damit die Übersicht bei größeren Datenmengen erhalten bleibt, kann Wrike in viele Cloud-Dienste integriert werden wie Box oder Dropbox.

Ressourcen aufteilen

Gerade in größeren Teams ist es nicht zu vermeiden, dass man als Projektleiter manchmal die Übersicht verliert, wer genau woran arbeitet, wer freie Ressourcen hat und so weiter. Dafür hat Wrike eine Lösung: Timelines ermöglichen den schnellen Blick auf den aktuellen Wasserstand. Team-Mitglieder können zudem in einer Ressourcen-Verwaltung neue Aufgaben zugeteilt werden, wenn sie noch Luft haben. Durch die Zeiterfassung kann weiterhin das Budget besser geplant werden.

Integration mit anderen Diensten

Eines der Alleinstellungsmerkmale von Wrike ist die Integration in andere Dienste. Eine offene und dokumentierte API ermöglicht es, das Tool in andere Programme und Dienste einzubinden. Von Haus aus ist eine Integration mit vielen bekannten Tools vorhanden. So kann man mit GitHub und JIRA Aufgaben verteilen, die sich durch Bug-Reports und Feature-Wünsche ergeben. Daten können auf zahlreichen Cloud-Speichern abgelegt werden. Auch die Adobe Creative Cloud wird unterstützt. Gerade für die Migration von anderen Lösungen ist die Integration in iCal und Slack von Vorteil. Daneben können auch Web-Apps wie WordPress mit Daten aus Wrike versorgt werden. Was Enterprise-Features angeht, bietet Wrike eine Schnittstelle zu Office 365 und Single-Sign-On zu Azure Active Directory von Microsoft.

Für jedes Team optimiert

Was es bei Wrike nicht gibt: Teams müssen sich damit arrangieren, was sie bekommen. Stattdessen hat Wrike für jedes Team eine eigene, optimierte Ansicht, die zur Produktivitätssteigerung hilfreich ist. So bekommen die Entwickler die Werkzeuge, die sie benötigen, das Marketing-Team ihre eigenen und die Kreativen wieder andere. Das verhindert jedoch nicht, dass die einzelnen Teams miteinander kommunizieren können, wenn das notwendig ist – der Austausch zwischen den einzelnen Teams ist zu jeder Zeit möglich.

Verschiedene Preismodelle

Wrike bietet seine Dienstleistungen in unterschiedlichen Paketen an. Die Basis-Version ist dabei sogar kostenlos und kann es mit fünf Benutzern aufnehmen. Mit dabei ist eine Aufgabenverwaltung, Dateimanagement, eine Aktivitätenliste und 2 GB Speicherplatz sowie einige Integrationen mit Cloud-Diensten und Programmen oder Diensten. Die größeren Pakete werden pro Monat und Nutzer abgerechnet. Die Preise dafür skalieren exakt mit der Team-Größe. Wenn die vorgefertigten Angebote noch nicht passen, gibt es zudem ein Enterprise-Paket, bei dem der Dienst auf die Bedürfnisse des eigenen Unternehmens oder Projekts angepasst wird. Der Preis hierfür variiert und ist deshalb nur auf Anfrage erhältlich.

Wrike überall verwenden

Wrike stellt keine unmöglichen Anforderungen an die Technik. Der Dienst kann einfach im Browser verwendet werden. Alternativ gibt es eine Desktop-App für Windows und macOS, wobei die 64-Bit-Version von Windows 7 oder OS X 10.9 oder jeweils neuer benötigt wird. Weiterhin gibt es Apps für iOS und Android, sodass auch eine mobile Verwendung gewährleistet ist. Hierfür werden iOS 9.0 oder neuer bzw. Android 4.0.3 oder neuer benötigt. In beiden Fällen werden Tablets komplett unterstützt.

Der Dienst steht derzeit in 10 Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Russisch, Portugiesisch, Chinesisch, Japanisch und Türkisch. Es gibt mittlerweile auch einige Firmen, die Wrike verwenden und zeigen, was damit alles möglich ist. Neben Hootsuite, L’Oreal Canada, Western Union und Fitbit sind in der Referenz-Liste noch zahlreiche andere Unternehmen zu finden – die meisten sind nicht einmal in der IT-Branche zu Hause, wie das meistens der Fall wäre bei derartigen Tools. Auch das zeigt, wie flexibel Wrike einsetzbar ist.



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