cd, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/cdobschat/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Thu, 01 Jul 2021 17:04:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg cd, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/cdobschat/ 32 32 Twitter for Mac: iPad-ähnliche Oberfläche und geheime Macheist-Features https://macnotes.de/2011/01/07/twitter-for-mac-ipad-ahnliche-oberflache-und-geheime-macheist-features/ https://macnotes.de/2011/01/07/twitter-for-mac-ipad-ahnliche-oberflache-und-geheime-macheist-features/#comments Fri, 07 Jan 2011 10:10:46 +0000 http://www.macnotes.de/?p=55539 Neben dem neuen Namen Twitter for Mac* bekam Tweetie in der Version 2.0 im Mac App Store auch eine neue Oberfläche verpasst, die der der iPad-Version der offiziellen Twitter-App ähnelt. Das ist natürlich in erster Linie eine Geschmacksfrage und auch bei uns in der Redaktion gehen die Meinungen sehr auseinander. Der Versionssprung ist zwar in […]

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Neben dem neuen Namen Twitter for Mac* bekam Tweetie in der Version 2.0 im Mac App Store auch eine neue Oberfläche verpasst, die der der iPad-Version der offiziellen Twitter-App ähnelt. Das ist natürlich in erster Linie eine Geschmacksfrage und auch bei uns in der Redaktion gehen die Meinungen sehr auseinander.

Der Versionssprung ist zwar in erster Linie dem neuen Aussehen und Namen des Programms geschuldet, bei der Funktionalität hat sich aber auch ein wenig getan: Es werden weitere Imagehoster unterstützt, Links können im Hintergrund geöffnet werden und es lassen sich globale Tastaturshortcuts definieren, um Twitter for Mac ein- und auszublenden und einen neuen Tweet zu schreiben. Weg gefallen ist die Auswahl eines URL-Verkürzers, was nach der Einführung des Twitter-eigenen Dienstes zu erwarten war.

Es gibt allerdings auch Kritik gegenüber des UI-Designs. Während es weithin als „Geschmacksache“ gilt, verliert das Mac OS nach und nach einige seiner klassischen Features. Die Buttonleiste oben links ist zugunsten der Pfeilnavigation etwas nach unten gerutscht.

Die Pfeilnavigation im Mac App Store ist z. B. im Vergleich zu Safari farblich nicht von der restlichen Menüleiste zu unterscheiden. Apple missachtet damit genau genommen die hauseigenen Human Interface Guidelines.

In Twitter for Mac sind solche „Gestaltungsvariationen“ an einigen Stellen zu beobachten: Eine klassische Menüleiste an der Oberseite des Hauptfensters fehlt völlig, wer das Fenster verschieben möchte, der kann dies an der linken Seite tun. Das ist noch nicht mal auf den zweiten Blick intuitiv.

Im Tweet-Fenster rutscht die alte Menüzeile auf die Unterseite des Fensters, ebenfalls das schwarze Areal.

Auch in Twitter für Mac wurde die Buttonleiste oben links nach eigenem Gusto angepasst: Farbliche Abhebung der Buttons sucht man vergeblich, es bleibt lediglich eine schwarze Markierung der dunkelgrauen Buttons, die sich je nach Displayeinstellungen nur schwer erkennen lässt.

All diese Abweichungen von den sonst gesetzten Standards dürfte für einiges an Verwirrung sorgen, nicht nur bei langjährigen Mac-Nutzern, sondern auch bei Neueinsteigern, die sich mittelfristig darauf einstellen müssen, dass sich mache App anders verhält als die anderen.

Für Käufer des MacHeist nano Bundles gibt es noch weitere „super-geheime“ Einstellungsmöglichkeiten. Dazu muss bei gedrückten ctrl-alt-cmd-Tasten das Hilfe-Menü aufgerufen und Mail-Adresse sowie Seriennummer aus dem Bundle (zu finden im eigenen Nutzerbereich bei Macheist) eingegeben werden. Dadurch erhält man in den Einstellungen noch den Punkt „Super Secret“, zu denen zum Beispiel ein „Avatar Derepeater“ gehört, die Änderung der Linkfarbe und die Möglichkeit die App automatisch auszublenden, wenn sie im Hintergrund läuft.

Wie Scott Boms gestern herausstellte, lassen sich einige der freigeschalteten Features auch von Nicht-Macheistern freischalten: defaults write com.twitter.twitter-mac ESCClosesComposeWindow 1 sorgt dafür, dass man mit Escape-Taste das Nachrichtenfenster schließen kann, mit defaults write com.twitter.twitter-mac TypeAnywhereToTweet 1 kann man mittels Tippen direkt ein Nachrichtenfenster aufmachen, und defaults write com.twitter.twitter-mac UserTimelineDerepeater 1 deaktiviert die mehrfache Anzeige eines Useravatars in einer Timelineansicht. Deaktivieren kann man die jeweiligen Features, wenn man die 1 gegen eine 0 tauscht.

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FarmVille auf dem iPhone https://macnotes.de/2010/06/28/farmville-auf-dem-iphone/ https://macnotes.de/2010/06/28/farmville-auf-dem-iphone/#comments Mon, 28 Jun 2010 12:27:24 +0000 http://www.macnotes.de/?p=42904 Eines der bekanntesten (oder berüchtigtsten) Facebook-Spiele ist FarmVille. Mit diesem Flash-Spiel kann jeder seine eigene virtuelle Farm betreiben. Innerhalb der Simulation kann man seinen Acker pflügen, bepflanzen und die Früchte ernten, Bäume pflanzen und sich verschiedene Nutz- und Haustiere halten. Mit der FarmVille iPhone App kann man sich inzwischen auch unterwegs um die virtuelle Farm […]

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Eines der bekanntesten (oder berüchtigtsten) Facebook-Spiele ist FarmVille. Mit diesem Flash-Spiel kann jeder seine eigene virtuelle Farm betreiben. Innerhalb der Simulation kann man seinen Acker pflügen, bepflanzen und die Früchte ernten, Bäume pflanzen und sich verschiedene Nutz- und Haustiere halten. Mit der FarmVille iPhone App kann man sich inzwischen auch unterwegs um die virtuelle Farm kümmern.

Voraussetzung für das Spiel ist eine bestehende Online-Verbindung und ein Facebook-Account. Beim ersten Start muss man das Spiel mit dem eigenen Facebook-Account verbinden und man wird gefragt ob die Push-Notifications aktiviert werden sollen. Anschließend werden die Daten der eigenen Farm geladen. Man hat auf dem iPhone oder iPod touch also keine zweite Farm, sondern man spielt dieselbe Farm wie auf Facebook. So kann man sich auch unterwegs um seine Pflanzen und Tiere kümmern. Ein wesentlicher Unterschied zur Flash-Variante ist das Fehlen eines Avatars.

Gesteuert wird mit dem Zeigefinger und einer für den Touchscreen vereinfachten Spielführung. Dadurch fallen einige Funktionen weg wie z. B. der Hund, der seinem Herrchen nachläuft oder diverse Spezialeffekte, die man auf den Avatar anwenden kann. Dafür gibt es in der App aber auch wieder Extras, die nur aus der App heraus an FarmVille-Nachbarn verschenkt werden können, zum Beispiel einen „White Apple Tree“.

Die FarmVille-App haben wir auf einem iPod touch der zweiten Generation mit 16GB und einem iPhone 3GS mit 32GB getestet – beide mit iOS 4. Auf dem iPod touch dauerte schon der Ladevorgang so lange, dass das Gerät die Bildschirmsperre aktivierte. Ist das Spiel dann mal vollständig geladen, dauert es noch mal eine Weile, bis die Farm vollständig geladen ist – falls die App sich nicht gleich beendete. Abstürze kamen auf dem iPod leider häufiger vor, auf dem iPhone dagegen ging das Laden viel flüssiger, stressfreier und vor allem ohne Abstürze von statten. Das Ansteuern der Ernte-Funktion fällt auf beiden Geräten eher schwer und erfordert eine gewisse Eingewöhnung. Das genaue Treffen vor allem der kleineren Tiere mit dem Finger setzt eine gewisse Fingerfertigkeit voraus und User mit dickeren Fingern können dabei durchaus zur Verzweiflung getrieben werden. Daran ändert die intuitive Zoom-Funktion leider auch nichts, die kleinen Tiere bleiben auch in der maximalen Vergrößerung schwerer zu treffen als mit einem Mauszeiger. Das artet teilweise in eine ganz schöne Fummelei aus. Da Tiere aber nicht „verwittern“, kann man sich solche Arbeitsschritte auch problemlos für die Zeit am Rechner aufheben. Bäume und Felder lassen sich dagegen leicht abernten.

Ein Wermutstropfen speziell auf dem iPod touch ist die angesprochene Instabilität. Bei beinahe jeder Verbindung zu Facebook – zum Beispiel beim Laden der Liste aller Nachbarn – stürzte die App ab und musste neu gestartet werden, Wartezeiten inklusive.

Fazit: Die FarmVille-App erfüllt ihren Zweck. Es verwittern keine Pflanzen mehr, nur weil man nicht am Rechner sitzt und man kann neue Nachbarschaftsanfragen direkt beantworten. Auf dem iPhone 3GS machte das auch Spaß, nur auf unseren Test-iPod blieb der Spielspaß aufgrund der langen Ladezeiten auf der Strecke. Wem es nicht reicht, am heimischen Rechner in die simulierte Farmerwelt einzutauchen, der hat nun mit der kostenlosen FarmVille-App eine Möglichkeit für unterwegs gefunden, aber ganz ohne Rechner geht es noch nicht. Und für diejenigen, die mit FarmVille auf Facebook schon nichts anfangen konnten, ändert sich nichts.

(Getestet und geschrieben von Andrea Jaeckel-Dobschat)

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Adapter: Kostenloses Video-Encoding für Mac und Windows https://macnotes.de/2010/04/27/adapter-kostenloses-video-encoding-fur-mac-und-windows/ https://macnotes.de/2010/04/27/adapter-kostenloses-video-encoding-fur-mac-und-windows/#comments Tue, 27 Apr 2010 13:29:18 +0000 http://www.macnotes.de/?p=37598 Adapter verspricht viel: Es soll jedes Format in jedes Format konvertieren („Convert Anything to Anything“). Zumindest was übliche Audio-, Grafik- und Video-Formate angeht trifft das zu. Aktuell ist die Freeware noch in der Betaphase, aber Funktionsumfang und Bedienung des Programms sind bereits eindrucksvoll. Neben dem Konvertieren von Videos beinhaltet das für Windows und Mac OS […]

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Adapter verspricht viel: Es soll jedes Format in jedes Format konvertieren („Convert Anything to Anything“). Zumindest was übliche Audio-, Grafik- und Video-Formate angeht trifft das zu. Aktuell ist die Freeware noch in der Betaphase, aber Funktionsumfang und Bedienung des Programms sind bereits eindrucksvoll.

Neben dem Konvertieren von Videos beinhaltet das für Windows und Mac OS X erhältliche Programm auch einen YouTube-Downloader: Einfach Adresse einfügen und direkt das gewünschte Zielformat auswählen, den Rest erledigt die Software automatisch. Für die Zielformate stehen verschiedene Voreinstellungen zur Verfügung, die aber auch individuell angepasst werden können. So sollen sowohl Einsteiger als auch Profis mit dem Programm schnell zum Ziel gelangen.
Einige kurze Tests mit verschiedenen Audio- und Videodateien, sowie verschiedenen YouTube-Videos brachten genau die erwünschten und erwarteten Ergebnisse, für einen folgenden, ausführlichen Test der Software werden wir uns noch mehr Zeit und Ausgangsmaterial nehmen. Auf jeden Fall hat die Software das Zeug zu einem aktuellen und weiter gepflegten Ersatz für das eingestellte VisualHub und teilweise auch für Handbrake.

Die Liste der unterstützen Formate zeigt bereits, wie viele Kombinationsmöglichkeiten hier gegeben sind: 3g2, 3gp, 4xm, RoQ, ac3, alaw, asf, asf_stream, au, audio_dice, avi, crc, daud, dc1394, s, dv, dv1394, dvd, ea, ffm, film_cpk, flic, flv, gif, h261, h263, h264, idcin, image, image2, image2pipe, imagepipe, ipmovie, m4v, matroska, mjpeg, mmf, mov, mov, mp4, m4a, 3gp, 3g2, mp2, mp3, mp4, mpeg, mpeg1video, mpeg2video, mpegts, mpegvideo, mpjpeg, mulaw, nsv, null, nut, ogg, psp, psxstr, rawvideo, redir, rm, rtp, rtsp, s16be, s16le, s8, sdp, shn, sol, svcd, swf, u16be, u16le, u8, vcd, video4linux, vmd, vob, wav, wc3movie, wsaud, wsvqa, yuv4mpegpipe.

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iPhone HD/4G, Kneipenfund: PR-Stunt Apples oder echter Verlust? https://macnotes.de/2010/04/22/iphone-hd4g-kneipenfund-pr-stunt-apples-oder-echter-verlust/ https://macnotes.de/2010/04/22/iphone-hd4g-kneipenfund-pr-stunt-apples-oder-echter-verlust/#comments Thu, 22 Apr 2010 15:12:13 +0000 http://www.macnotes.de/?p=37255 Dass ein Prototyp des kommenden iPhone HD in einer Kneipe verloren ging, kann man sich vorstellen, wenn man bedenkt, dass auch bei Apple nur Menschen arbeiten und Fehler passieren. Selbst die besten Sicherheitskonzepte bringen in der Konfrontation mit dem „Human Factor“ und der Realität auch die unwahrscheinlichsten Stories zustande. Quatsch, so die Gegenstimmen: alles schreit […]

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Dass ein Prototyp des kommenden iPhone HD in einer Kneipe verloren ging, kann man sich vorstellen, wenn man bedenkt, dass auch bei Apple nur Menschen arbeiten und Fehler passieren. Selbst die besten Sicherheitskonzepte bringen in der Konfrontation mit dem „Human Factor“ und der Realität auch die unwahrscheinlichsten Stories zustande. Quatsch, so die Gegenstimmen: alles schreit nach gezielter Apple-PR. Die nebenbei bestens funktioniert. Einer der Belege ihres Erfolgs: das folgende „Pro und Contra PR-Stunt iPhone HD“.

Soll Apple Gawker verklagen? Wird Gray Powell nun wegen zuviel deutschem Bier gefeuert? Hat Steve Jobs himself wirklich die Oberaufsicht für alle Prototypen, die den Campus in Cupertino verlassen? Arbeiten dort Menschen, die Fehler machen, oder gibts das bei Apple einfach nicht? Und die wirklich wichtigen Fragen: Wird das Teil wirklich so eckig? Hat es tatsächlich eine 960er-Auflösung? Welcher Speicher ist im iPhone 4G oder iPhone HD, und wie wird es nun heißen? Was können die beiden Kameras? Gibt es wieder Alulook dank Keramik? Ob nun PR-Stunt oder echter Verlust: ein iPhone-Prototyp aus der Kneipe macht aktuell eine gefühlt größere Welle als die letzte iPhone OS 4.0-Keynote.

Passiert das, weil es Apple so will? Oder kommt der Hype ums neue iPhone quasi aus Versehen, lenkt vom iPad ab und wirft darüber hinaus ein schlechtes Bild auf das Unternehmen, das Geheimhaltung und überraschende Präsentationen neuer Entwicklungen mehr als jedes andere kultiviert hat? Für beide Sichtweisen gibt es gute Argumente, und wir wollen beide Seiten zu Wort kommen lassen. Während Richie weniger an die neuesten Suffgeschichten aus Cupertino glauben mag, wird Carsten die These vertreten, dass zumindest der Verlust des Prototypen bei Apple nicht geplant wurde – Krisenmanagement hin oder her. Zuletzt vorneweg: Ein Dankeschön an Ulrich, Randolf, Marco und Lars für die gestrige ausgedehnte und inspirierende Diskussion zum Thema.

rj: Ein schöner Viral, bestens terminiert

Halten wir fest: die geheimniskrämerischste Firma der Branche überhaupt, die auch schon mal Geräte am Tisch festschraubt, damit sie nicht verlorengehen, die Neuentwicklungen in x-fach gesicherten Hochsicherheitstrakten baut und eine bereits paranoid zu nennende Mitarbeiterüberwachung und -kontrolle pflegt – diese Firma lässt zu, dass ein besoffener Entwickler einen geheimen Prototypen in einer Bar verliert, kann ihn nicht wiederbeschaffen und verhindert nicht das Leaken der Information? Vielmehr bestätigt sie öffentlich die Echtheit?

Wir können nun natürlich auch über Weltfrieden, Osterhasen und die musikalischen Qualitäten von PUR reden, aber warum nicht bei der Realität bleiben – Apple „verliert“ Informationen über kommende Produkte gelegentlich bei den Zulieferern in Fernost, wo sich Leute dann auch durchaus mal umbringen deswegen, es sickert was bei Zubehör-Herstellern durch, aber in Cupertino hat man seine Prototypen im Griff.

Doch dort soll nun ein frei herumgetragenes, als iPhone 3GS getarntes iPhone 4G/HD von einem bislang unbekannten Entwickler „verloren“ worden sein, im Suff, in der Kneipe, und zufällig landet das Teil schlußendlich bei Gizmodo, die nun nicht gerade für ihre konfliktreiche Beziehung zu Apple bekannt sind. Und natürlich bringen sie die Story – nach einer kleineren Bedenkzeit.

Statt einer zügigen einstweiligen Verfügung, Stillschweigeverpflichtung und ähnlichen Daumenschrauben lässt die Firma (die ansonsten Entwickler, Vertriebspartner und Medien eisern bestens im Griff hat) ein Originaldokument publizieren, in dem die Echtheit des Geräts bestätigt wird. Jeder Apple-Partner, der seine Vorabinformationen im Geheimen, unter verschärftesten Auflagen und Androhung von Sanktionen im Verstoßfall bekommt, wenn überhaupt, muss dabei eigentlich mit den Zähnen knirschen.

Die Rahmenbedingungen des Vorfalls: Das iPhone ist etabliert. Ein PR-Stunt, der erste Blicke ermöglicht, schadet nichts und schafft mehr Hype als die vor dem Erscheinen von iPad und iPhone Classic gepflegte Supergeheimhaltung. Während die Classic-Präsentation eine Revolution im Smartphonebereich war, wird das iPhone HD eben eine logische Weiterentwicklung sein, eine Ablieferung von höchst ordentlich gemachten Hausaufgaben. Die für Freude sorgen wird, unbenommen – aber nicht in der Liga des Classic-Releases spielt. Und vor allem: es ist nach wie vor praktisch nichts bekannt. Die Bildschirmauflösung wird vermutet, die Leistungen der Kameras sind unbekannt, von Software-Geniestreichen in Sachen Augmented Reality und Konsorten ganz zu schweigen. Prozessorleistung, Speicher, neue Features? Fehlanzeige. Trotz Leak spannungsvoll erwartete Keynote? Aber hallo!

Best of Both Worlds: Apple hat so eine riesige Debatte um das neue iPhone losgetreten, passenderweise im Moment, in dem sich außerhalb der USA Ärger über verzögerte iPads breitmacht. Ein schöner Draufsetzer nach den runderneuerten Macbook Pro-Modellen. Ein kontinuierliches Antreiben einer Hypemaschine, deren Leistung nach dem iPad, MBP, den Rekordzahlen des jetzigen Quartals und vielleicht noch einem kommenden Macbook Air vor dem iPhone HD nun wohl nur noch eine Richtung kennt: weiter nach oben. Gut gemacht, Apple, alle Achtung.

Und bitte: feuert den Jungen nicht.

cd: Absicht? Niemals!

Einen Prototypen liegen lassen als Marketingmaßnahme? Sieht das Apple ähnlich? Natürlich gab es schon immer Gerüchte, dass bestimmte Informationshäppchen von Apple absichtlich vor einem Produktstart geleakt wurden. Aber gleich einen  Prototypen in einem Biergarten deponieren? Das ist dann doch eine ganz andere Nummer als ein paar unscharfe Fotos oder technische Details. Das sieht einfach nicht nach Apple aus, einen Prototypen unkontrolliert in die freie Wildbahn zu entlassen. Apple versucht immer, eine möglichst umfassende Kontrolle darüber zu haben, wann welche Informationen über neue Produkte an die Öffentlichkeit kommen (im Falle des iPhones geht der Kontrollzwang Apples sogar noch weiter, aber das ist eine andere Geschichte), dazu passt es nicht, einen Prototypen absichtlich „zu verlieren“.

Zwar ist die Sache doch noch positiv für Apple ausgegangen, schließlich war der iPhone-Prototyp in fast allen Nachrichtensendungen und sie haben den iBrick der nächsten Generation wieder zurück bekommen. Wenn nun aber ein anderer das Gerät gefunden und statt zu Online-Magazinen zur Konkurrenz getragen hätte? Oder einfach zur Elektroschrott-Entsorgung? Um Informationen, Fotos und selbst kurze Videos zu streuen, wäre es nicht notwendig gewesen, den Prototypen aus der Hand zu geben.

Warum sollte so ein Kneipenmissgeschick unmöglich sein? Auch neue iPhones müssen irgendwann während der Entwicklung einmal komplett getestet werden. Und wer ist für solche Tests besser geeignet, als die Entwickler selbst? Denen muss man früher oder später die Geräte doch sowieso komplett in die Hand drücken, sie sind schon zur Geheimhaltung verpflichtet und niemand gibt Entwicklern bessere Fehler-Reports als andere Entwickler.

Aber auch die Entwickler bei Apple sind nur Menschen. Menschen, die auch gerne in Biergärten sitzen, auch mal ein wenig feiern und dabei vielleicht auch mal zwei oder drei Bier mehr trinken, als gut für den mitgeführten iPhone-Prototypen ist. Egal wie teuer oder selten ein Gadget auch sein mag: Es wird sich immer jemand finden, der es liegen lässt. Natürlich wird man so ein Testgerät hüten wie seinen Augapfel – aber bei Augäpfeln ist es auch leichter, sie nicht liegen zu lassen, sitzen diese doch im Gegensatz zu den Smartphones der aktuellen und nächsten Generation doch recht fest im Körper.

Und was meinen die Leser?

War der iPhone HD-Verlust eine gezielte PR-Aktion Apples oder ein „echter“ Verlust? In unserer Abstimmung kann darüber ebenso befunden werden wie auch in den Kommentaren. Einzig tragisch an der ganzen Sache: was nun tatsächlich der Fall war, werden wir wohl nie erfahren.

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Apple an AMD-Übernahme interessiert? https://macnotes.de/2010/04/21/apple-an-amd-ubernahme-interessiert/ https://macnotes.de/2010/04/21/apple-an-amd-ubernahme-interessiert/#comments Wed, 21 Apr 2010 12:00:45 +0000 http://www.macnotes.de/?p=37118 Nachdem die Gerüchte um AMD-Prozessoren in zukünftigen Macs erst kürzlich aufgrund von Gesprächen zwischen Apple– und AMD-Vertretern neu angefacht wurden, wird nun gleich nachgelegt: Könnte Apple sogar den Kauf von AMD in Erwägung ziehen? Apple ist sicherlich rein finanziell in der Lage AMD zu kaufen, ob das aber wirklich Sinn ergeben würde ist dann aber […]

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Nachdem die Gerüchte um AMD-Prozessoren in zukünftigen Macs erst kürzlich aufgrund von Gesprächen zwischen Apple– und AMD-Vertretern neu angefacht wurden, wird nun gleich nachgelegt: Könnte Apple sogar den Kauf von AMD in Erwägung ziehen?

Apple ist sicherlich rein finanziell in der Lage AMD zu kaufen, ob das aber wirklich Sinn ergeben würde ist dann aber eine ganz andere Frage. AMD-Prozessoren als (zusätzliche) Alternative zu Intel-CPUs wären nicht abwegig, schließlich bietet Apple ja auch bei den Grafikkarten sowohl NVIDIA als auch ATI an. Es ist aber nur schwer vorstellbar, dass Apple durch den Kauf von AMD in das Geschäft mit Prozessoren und in die direkte Konkurrenz zu Intel einsteigen würde. Die andere Option wäre im unwahrscheinlichen Fall des Kaufs, dass Apple dann nur noch Prozessoren für den „Eigenbedarf“ entwickelt und fertigt. Aber genau das würde diese Konkurrenz-Situation nur weiter verschärfen.

Ob das Kauf-Gerücht nun absichtlich gestreut wurde, um dem Partner Intel ein wenig Druck zu machen oder ob hier ein Analyst einfach mal ins Blaue rein spekuliert hat, dieses spezielle Gerücht eignet sich auf jeden Fall ausgezeichnet für mehr oder weniger unterhaltsame Was-wäre-wenn-Gedankenspiele.

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Apple Store Down: Peinliches Relikt oder cooles Marketing? https://macnotes.de/2010/02/09/apple-store-down-peinliches-relikt-oder-cooles-marketing/ https://macnotes.de/2010/02/09/apple-store-down-peinliches-relikt-oder-cooles-marketing/#comments Tue, 09 Feb 2010 17:19:54 +0000 http://www.macnotes.de/?p=31772 Immer mal wieder schließt der Apple Store seine Pforten, um einige Zeit später mit neuen Angeboten wieder erreichbar zu sein. Währenddessen wird im Netz wild spekuliert, was es geben wird – die Hypemaschine rennt, bis zu den Apple Store-Widgets, die Downtimes live anzeigen. Marketing at its best? Oder ein verbrauchtes Buzzinstrument, das auf die meisten […]

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Immer mal wieder schließt der Apple Store seine Pforten, um einige Zeit später mit neuen Angeboten wieder erreichbar zu sein. Währenddessen wird im Netz wild spekuliert, was es geben wird – die Hypemaschine rennt, bis zu den Apple Store-Widgets, die Downtimes live anzeigen. Marketing at its best? Oder ein verbrauchtes Buzzinstrument, das auf die meisten allenfalls peinlich und unprofessionell wirkt? Auch in der Macnotes-Redaktion gehen die Meinungen auseinander.

Verdammt peinlich, Apple. (Richie)

Eben warf ich den Satz „Ich bin grade schwer fuer einen Rant in Richtung Wer eine Shopsoftware einsetzt, die zum Einpflegen eines verdammten Softwareprodukts weltweit offline genommen werden muss, ist ein erbaermlicher Pfuscher.“ in den Macnotes-Chat und war nicht ganz unvorbereitet, was den folgenden Widerspruch angeht. Über seine Vehemenz war ich aber allerdings verblüfft. Man stelle sich vor: man fährt zum Supermarkt. Dort ausgestiegen, wird einem eröffnet, das Regal mit den Dosentomaten werde gerade neu eingeräumt, man solle doch bitte in einer Stunde wiederkommen. Ich neige nicht zur Cholerik, aber meine Reaktion wäre heftig. Nun ist Apple nicht Kaufland und ein MacBook Pro keine Dose Tomaten. Trotzdem ist es vollkommen irrsinnig, einen riesigen Onlineshop zu schließen, nur um ein neues Produkt einzustellen.

Aber die Spannung! Die Aufmerksamkeit! Auf Macnotes ists doch auch ne Topnews! heißt es dann. Geschenkt. Das mag was für die Die-Hard-Macfans sein, die (wie jedes andere Stammesvolk auch) Rituale und althergebrachte Bräuche eben toll und identitätsstiftend finden. Alle anderen tun das nicht. Ein Onlineshop im Internetzeitalter, der zum Einpflegen eines neuen Produkts vom Netz muss, ist

  • unprofessionell
  • Pfusch
  • Kundenärgernis und damit
  • verschenktes Geld.

Dass eine Shopdowntime „viral verbreitet“ zum Ruhm von und zum Kult um Apple beitragen soll, ist eine Illusion. Rational und vernünftig denkende Menschen verbinden mit einem ohne Not geschlossenen Laden schlicht Unfähigkeit. in der Ausfallzeit verschenkt Apple bares Geld. Wer auf dem Apple-Hypezug mitfährt und die F5-Taste malträtiert, sobald er irgendwo ein gelbes Post-It sieht, der dürfte ohnehin bereits Stammkunde bei Apple sein. Kundenakquise: mangelhaft.

Wer noch kein Applefan ist, sieht einen geschossenen Store und assoziiert ein Unternehmen, das entweder keine ordentliche Shopsoftware zustandebekommt oder keinen Switch zwischen zwei Instanzen hinkriegt, wenn es denn tatsächlich technische Gründe für die Ausfälle geben sollte. Und logisch: so einem Unternehmen vertraut man dann doch in technischer Hinsicht selbstredend vollkommen, nicht?

Die Apple Store Downtime ist ein Relikt aus schlechten alten Zeiten, das sich komplett überlebt hat. Sie ist nicht witzig, sie ist im schlechtestmöglichen Sinn viral, sie nervt, kostet Geld und sie gehört zügig abgeschafft.

Effektiver als jede Pressemitteilung. (Carsten)

Einen gewissen Nervfaktor kann auch ich nicht leugnen: „Der Store ist down, der Store ist down!“. Liegt vielleicht auch daran, dass wir natürlich jedes Mal gleich mehrfach darauf aufmerksam gemacht werden, gerne auch versehen mit der Frage, ob wir denn schon wüssten, was Apple dieses Mal neu in den Store stellen würde. Aber das zeigt doch auch schon, dass es wirkt. Es glaubt doch niemand ernsthaft daran, dass Apple keine Produktupdates im Store durchführen könnte, ohne ihn offline zu nehmen? Die Abschaltung ist mit Sicherheit doch keine technische Notwendigkeit, sondern eine Marketingmaßnahme.

Und erfolgreich ist diese Maßnahme ganz offensichtlich. Kaum ist der Store down, beobachten weltweit Redakteure, Blogger und Apple-Fans die berühmte Post-It-Seite und warten. Nebenbei wird in Foren, Chats und bei Twitter darüber diskutiert, was wohl der Grund für die Downtime sein mag. So eine Aufmerksamkeit kann auch Apple nicht mit einer Pressemitteilung erzeugen, übertroffen nur vom Hype rund um die Produktankündigungen bei Special Events.

Geht Apple während der Downtime Geld verloren? Sehr unwahrscheinlich. Man kann Apple sicher eine Menge vorwerfen, aber ganz bestimmt nicht, dass man in Cupertino dazu neigen würde Geld zu verschenken. Und die regelmäßigen Umsatzrekorde in den Quartalsberichten sprechen eine deutliche Sprache.

Und Richie hat natürlich recht, diese regelmäßigen Events – und nichts anderes ist das „Shopdown-Ritual“ – sind wichtig für Apple-Fans. Kein anderes Unternehmen nimmt den Online-Shop offline, um eine Preisänderung einzubauen oder ein neues Produkt in den Katalog aufzunehmen, aber Apple ist einfach anders als andere. Und als Apple-Fan ist man natürlich auch anders (manche möchten hier vielleicht „besser“ schreiben) als der gemeine PC-User.

Und ganz ehrlich Richie: Wer F5 drückt, der macht in dem Fall doch sowieso schon grundsätzlich etwas falsch… ;)

Und wie seht Ihr das? Nur noch genervt von Storedown-Meldungen oder fiebert Ihr immer noch jedes Mal mit?

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Test: Guitar Hero World Tour https://macnotes.de/2009/12/07/test-guitar-hero-world-tour/ Mon, 07 Dec 2009 15:38:43 +0000 http://www.macnotes.de/?p=24698 „Guitar Hero World Tour“ ist das vierte Spiel der Guitar Hero Reihe und wie der dritte Teil der Reihe auch für Mac erhältlich. Seit der Version von Guitar Hero für die Playstation 2 Ende 2005, hat sich einiges getan: In der aktuellen Version kann nicht nur Gitarre und Bass „gespielt“ werden, auch Schlagzeug und Gesang […]

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„Guitar Hero World Tour“ ist das vierte Spiel der Guitar Hero Reihe und wie der dritte Teil der Reihe auch für Mac erhältlich. Seit der Version von Guitar Hero für die Playstation 2 Ende 2005, hat sich einiges getan: In der aktuellen Version kann nicht nur Gitarre und Bass „gespielt“ werden, auch Schlagzeug und Gesang sind möglich. So kann man also gemeinsam mit Freunden direkt eine ganze Band spielen, dafür gibt es natürlich eigene Controller. Getestet haben wir „Guitar Hero World Tour“ für Mac im Bundle mit dem Gitarren-Controller.

Im Vergleich zu den alten „Gitarren“ für die Playstation, sind die neuen Controller ein wenig größer, der Hals ist ein Stück länger, da hier zusätzlich eine Art Touchpad angebracht ist. Über dieses kann alternativ zu den fünf Tasten gespielt werden. Statt die einzelnen Knöpfe zu drücken, kann man damit Solos spielen, indem man von Feld zu Feld gleitet. Diese Art des Spielens hat sich bei unseren Tests aber als deutlich anfälliger für Spielfehler herausgestellt, das ist dann aber wahrscheinlich nur eine Frage der Übung. Der „Select“-Button auf dem Corpus ist deutlich größer und direkt neben der Anschlagswippe angebracht, so dass man die „Starpower“ im Spiel leichter und ohne beim Hochreißen fast unvermeidliche Spielfehler auslösen kann. Etwas ungünstig sind die beiden „Start“-Buttons über und unter dem „Select“, die man dadurch im Spiel auch mal ungewollt auslöst. Die Controller sind stabil, bei einer der beiden getesteten „Gitarren“ hatte der Hals einen spürbaren Bewegungsspielraum zum Corpus, der aber im Spiel nicht gestört hat. Der Hals lässt sich mit einem Handgriff vom Corpus lösen, um zum Beispiel die „Gitarre“ leichter zu transportieren.

Wer bereits Controller besitzt, zum Beispiel von der Playstation 3 Version des Spiels, der sollte vor einem Kauf die unterstützten Geräte checken. Aspyr hat dazu ein PDF bereit gestellt, in dem offiziell und inoffiziell unterstützte Hardware aufgelistet ist. Die PS3 Guitar Hero Controller werden offiziell, die für die Xbox 360 inoffiziell unterstützt, ebenfalls inoffiziell unterstützt werden einige Rockband-Controller und Mikros. Unsicher ist die Unterstützung von Mikrofonen: Laut Anleitung sollte das Spiel auch mit einem beliebigen USB-Mikrofon funktionieren, bei uns hat es leider nicht funktioniert. Hier bleibt also nur selbst zu testen, ob das eigene Mikrofon mitspielt.

Systemspezifikationen

Wir haben das Spiel u. a. auf einem 2,4 GHz MacBook getestet, hier war aber nicht mehr als Einzelspieler-Modus, mit reduzierten Grafikdetails, bis zur mittleren Spielstufe möglich. Mehrspieler-Modus oder höhere Schwierigkeit führten zu Hängern in der Grafikdarstellung, so dass ein sauberes Treffen der Noten nicht mehr möglich war. Dazu muss aber gesagt werden, dass ein MacBook nicht die minimalen Systemanforderungen des Spiels erfüllt, die neben Mac OS X 10.5.6, einer Intel Core 2 Duo CPU mit 2 GHz oder mehr auch eine Grafikkarte mit mindestens 128MB RAM verlangen (Radeon X1600 oder Geforce 8600). PowerPC-CPUs werden überhaupt nicht unterstützt. Der zum Test eingesetzte 24″-iMac erfüllt nicht nur die Systemanforderungen des Spiels, alleine schon wegen der Größe des Displays macht das Spielen an dem Gerät deutlich mehr Spaß als am kleinen TFT eines MacBooks.

Die Installation ist unkompliziert: einen Ordner mit knapp 8GB Umfang von der DVD auf die Festplatte kopieren, den USB-Empfänger der „Gitarre“ anschließen und Batterien in den Controller stecken und dann das Programm von der Festplatte starten (die DVD muss zum Spielen eingelegt sein). Falls man online spielen will, muss man sich noch registrieren und die Seriennummer des Spiels eingeben, offline kann man sofort los legen.

Neben dem Karriere-Modus gibt es auch die Möglichkeit „Schnelles Spiel“, um einfach nur ein paar Songs zu spielen und „Kopf-an-Kopf“ für ein Gitarren-Duell. Im „Tonstudio“ kann man proben und eigene Songs aufnehmen, mischen und die Stücke auch bei GH Tunes veröffentlichen und anderen Spielern zur Verfügung stellen.

Im Prinzip ist Guitar Hero ein Reaktionsspiel: auf dem Bildschirm wird angezeigt, welche „Saiten“ man greifen muss und wann angeschlagen werden muss, je mehr korrekte Anschläge man in Folge erwischt, desto mehr Punkte gibt es. Zwischendurch gibt es auch Kombinationen, die – korrekt gespielt – „Starpower“ verleihen, sobald man genügend „Starpower“ gesammelt hat, kann diese durch den Button oder das Hochreissen der „Gitarre“ ausgelöst werden und erhöht kurzzeitig den Punkte-Multiplikator. Je mehr Punkte man bei einem Song sammelt und je länger die korrekt gespielten Serien sind, desto mehr virtuelles Geld erhält man für seinen Auftritt. Dieses kann man dann in der Rockstar-Fabrik in neue Klamotten und Instrumente investieren. Wer sich zu oft verspielt, wird von der Bühne gebuht. Am Anfang des Spiels sind nicht alle Songs verfügbar, erst muss man erfolgreiche Bühnenauftritte absolvieren, dann werden weitere Songs freigeschaltet.

Die Songauswahl ist wie immer eine Geschmacksfrage, mehr als 85 Songs verspricht die Spielbeschreibung und es sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein, der mit seinem persönlichen Musikgeschmack irgendwo im Bereich Rock/Metal daheim ist. Es sind nicht immer die bekanntesten Songs der jeweiligen Bands und Künstler, aber es sind in jedem Fall „Mastertracks“, also keine von einer unbekannten Band eingespielten Coverversionen, sondern immer die Originale.

Fazit

Auch wenn sich das Spielprinzip seit der ersten Version von Guitar Hero nicht verändert hat, geht die Weiterentwicklung über neue und mehr Songs deutlich hinaus. Durch die neuen Instrumente Schlagzeug und Gesang, den Mehrspieler- bzw. Band-Modus und die Online-Fähigkeiten bringt Guitar Hero World Tour deutlich mehr Spielspaß. Wer aber bisher mit Guitar Hero nichts anfangen konnte, den wird natürlich auch die neue Version nicht begeistern können.

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iPhone-Tethering: T-Mobile bleibt stur https://macnotes.de/2009/09/24/iphone-tethering-t-mobile-bleibt-stur/ https://macnotes.de/2009/09/24/iphone-tethering-t-mobile-bleibt-stur/#comments Thu, 24 Sep 2009 12:15:32 +0000 http://www.macnotes.de/?p=19090 T-Mobile bleibt trotz der heftigen Kritik durch Kunden in der Frage des Tethering in den Complete-Verträgen der ersten Generation bei der strikten Ablehnung. Auch die Reaktion auf das Schreiben des Anwalts Udo Vetter wiederholt nur bekannte Argumente und verweist auf angeblich notwendige technische Änderung am Mobilfunknetz, die notwendig wären, um die Option für Alt-Kunden nutzbar […]

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T-Mobile bleibt trotz der heftigen Kritik durch Kunden in der Frage des Tethering in den Complete-Verträgen der ersten Generation bei der strikten Ablehnung. Auch die Reaktion auf das Schreiben des Anwalts Udo Vetter wiederholt nur bekannte Argumente und verweist auf angeblich notwendige technische Änderung am Mobilfunknetz, die notwendig wären, um die Option für Alt-Kunden nutzbar zu machen.

T-Mobile sieht sich weiterhin im Recht und empfiehlt einen Wechsel in einen der neuen Complete-Tarife, der „kostenfrei – ohne Verlängerung der Laufzeit Ihres Vertrags“ möglich wäre. Dass so ein Wechsel für viele betroffene Kunden mit deutlichen Mehrkosten verbunden wäre, wird von T-Mobile dabei natürlich verschwiegen.

Die Mehrkosten hängen dabei natürlich von der jeweils individuellen Nutzung ab. Zum Beispiel hat ein Kunde mit einem Complete L der ersten Generation die Möglichkeit in den neuen Complete L zu wechseln, der zwar eine Telefonflatrate in alle Netze beinhaltet, dafür aber auch 119,95€ statt 69€ im Monat kostet. Der neue Complete M kostet dagegen nur 59,95€ pro Monat, beinhaltet aber keine Freiminuten in Mobilfunknetze anderer Anbieter, solche Telefonate werden direkt mit 29 Cent pro Minute berechnet. Wer also die 200 Freiminuten in seinem Complete L Tarif der ersten Generation zur Hälfte für Telefonate in fremde Mobilfunknetze nutzt, müsste bei einem Wechsel zu den 59,95€ noch 29 Euro für diese Telefonate addieren. Damit wäre so ein Wechsel schon mit Mehrkosten von fast 20 Euro verbunden – ganz unabhängig von den Mehrkosten für die Tethering-Option in den neuen Tarifen. Interessant sind auch andere Aussagen in der Antwort-Mail. So behauptet T-Mobile, dass Tethering vor dem 10. September mit dem iPhone im Netz von T-Mobile technisch nicht möglich gewesen wäre:

Erst zum 10. September 2009 hat T-Mobile die technischen Voraussetzungen für Tethering im T-Mobile Netz geschaffen und als Zusatzoption „Modem Nutzung“ im Rahmen der Complete Tarife der 2. Generation angeboten.
T-Mobile

Es stimmt zwar, dass die entsprechende Vertragsoption erst zu diesem Zeitpunkt angeboten wurde, technisch möglich war das Tethering aber auch davor schon, entsprechende Möglichkeiten der Aktivierung gab es und funktionierten auch problemlos im Netz von T-Mobile. Trotzdem wären Anpassungen am Mobilfunknetz notwendig, um das Tethering für die Nutzer der alten Complete-Tarife zu ermöglichen:

Es besteht auch kein Anspruch, dass T-Mobile das Mobilfunknetz anpasst, um in den älteren Complete Tarifen Tethering mit dem iPhone zu ermöglichen
T-Mobile

Besonders ärgerlich für betroffene Kunden dürfte aber das fortgesetzte gegenseitige Zuschieben der Verantwortung zwischen T-Mobile und Apple sein. Je nachdem, wen man fragt ist es immer der jeweils andere, der für das Thema zuständig sei. Im Schreiben von T-Mobile liest sich das so:

Die Nutzung von Tethering wird auch nicht durch T-Mobile mit dem aktuellen Software-Update für das iPhone gesperrt. Das von Ihnen freiwillig durchgeführte Software-Update für das Endgerät wird vom Hersteller Apple zur Verfügung gestellt und nicht von T-Mobile.
T-Mobile

Im Gegensatz dazu verweist Apple betroffene Nutzer auf Anfrage zum Beispiel von fscklog.com immer wieder an T-Mobile:

Apple Deutschland verweist auf Nachfrage lediglich zurück an T-Mobile. „Dienste und Services beim iPhone werden vom jeweiligen Operator angeboten“, so ein Sprecher gegenüber fscklog.com. Die Frage, warum dies auch carrier- und netlockfreie iPhones (z. B. aus Italien) betrifft, blieb bislang unbeantwortet.
T-Mobile

Es stimmt zwar, dass die neue Software von Apple stammt, aber es gibt offensichtlich die Möglichkeit für Mobilfunkanbieter diese Option jeweils für einzelne Geräte oder SIM-Karten zu aktivieren. So steht der Kunde dann zwischen den beiden Unternehmen, die gemeinsam die Nutzung der Tethering-Option verhindern, die Verantwortung dafür aber jeweils immer dem anderen Unternehmen zuweisen. Die Optionen an dieser Stelle bleiben überschaubar: sie können auf ein Einlenken des Mobilfunkanbieters hoffen und sich an einer entsprechenden Petition beteiligen, auf eine erfolgreiche Klage eines der Mandanten von Udo Vetter hoffen oder wie von T-Mobile vorgeschlagen in einen der aktuellen Complete-Tarife wechseln.

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iPhone OS 3.1 im Überblick https://macnotes.de/2009/09/10/iphone-os-31-im-ueberblick/ https://macnotes.de/2009/09/10/iphone-os-31-im-ueberblick/#comments Thu, 10 Sep 2009 21:28:43 +0000 http://www.macnotes.de/?p=18002 Um es gleich vorweg zu sagen: Wer bei seinem iPhone auf Tethering angewiesen ist, der sollte vorläufig auf das Update auf iPhone OS 3.1 verzichten. Das gilt natürlich – wie immer – auch für alle Jailbreaker. Bei den für den Test verwendeten iPhones (1Gen. und 3GS) war nach dem Update Tethering nicht mehr möglich. Das […]

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Um es gleich vorweg zu sagen: Wer bei seinem iPhone auf Tethering angewiesen ist, der sollte vorläufig auf das Update auf iPhone OS 3.1 verzichten. Das gilt natürlich – wie immer – auch für alle Jailbreaker. Bei den für den Test verwendeten iPhones (1Gen. und 3GS) war nach dem Update Tethering nicht mehr möglich. Das mag angesichts der neuen Funktionen manch einem etwas schwerfallen, aber das ist eine Frage der persönlichen Prioritäten. Nicht zuletzt wurden schließlich auch Sicherheitslücken beseitigt, was ein Update dringend empfehlen würde.

Genius gibt es jetzt auch für Apps – jedoch nur auf dem iPhone und nicht in iTunes. Der Grund für diese Entscheidung könnte eventuell sein, dass Apple eine gerätespezifische Empfehlung geben möchte. Schließlich hat nicht jeder alle Apps, die mal im Store geholt wurden, auch aktiv (auf allen Geräten) im Einsatz. Auf jeden Fall eine ganz gute Möglichkeit, neue Apps kennenzulernen. Wie gut die Empfehlungen wirklich sind, wird sich noch zeigen. Man darf am Sinn zweifeln, wenn Genius aufgrund einer Twitter-App auf dem iPhone eine zweite Twitter-App vorschlägt. Sinnvoller sind da andere Änderungen im App Store auf dem iPhone. Man kann nun nicht nur über das iPhone Gutscheine und Geschenkcodes einlösen, vor allem wird man jetzt auch im Mobile App Store über den Stand des Guthabens informiert.

Einige Änderungen setzen auf dem Rechner iTunes 9 voraus, wie das Anordnen der Apps über iTunes: Erst wenn auf dem Gerät iPhone OS 3.1 und auf dem Rechner iTunes 9 installiert sind, können die Apps in iTunes auf die Home-Bildschirme verteilt werden. Das gilt auch für die Genius-Mixe, die offenbar nicht auf dem iPhone/iPod touch erstellt werden, sondern von iTunes 9 auf das mobile Gerät synchronisiert werden. Und natürlich betrifft das genauso die verbesserte Synchronisation.

In Mobile Mail können Videoanhänge jetzt direkt auf dem Gerät gespeichert werden, beim folgenden Sync landen sie dann wie gewohnt auf dem Rechner. Übrigens auch MMS-Videos, zumindest gut zu wissen, falls man doch mal eine MMS geschickt bekommt. Wer ein iPhone 3GS hat, kann das Schneiden der Videos auf dem Gerät nun verlustfrei hinter sich bringen, also den geschnittenen Film als neuen Clip speichern und das Original behalten. Ebenfalls den Nutzern eines 3GS vorbehalten bleibt die Nutzung der Sprachsteuerung mit einem Bluetooth-Headset. Am Nutzwert der Sprachsteuerung ändert das nichts.

Etwas mehr Komfort verspricht die Möglichkeit in der Telefon-App des iPhones Copy’n’Paste nun im Wahldialog einzusetzen. Nützlich für Nummern, die in anderen Apps nicht als Telefonnummern zum direkten Wählen per Fingertip markiert sind. Neue Kontakte konnten schon mit früheren Versionen direkt an dieser Stelle angelegt werden (Dank an unsere Kommentatoren).

Neue Sicherheitsfunktionen

Die neuen Sicherheitsfunktionen arbeiten wie erwartet und funktionieren, sowohl der Phishing-Filter in Mobile Safari, als auch die Sperre des iPhones über MobileMe – wobei es natürlich besser ist, das iPhone von vorne herein mit einer Code-Sperre zu versehen.

Die Verbesserungen beim Umgang mit Exchange-Einladungen konnte ich nicht testen, beim WiFi-Empfang war bei aktiviertem Bluetooth kein Unterschied zur Situation mit iPhone OS 3.0.1 auszumachen – da ich aber damit schon keine Empfangsprobleme im WLAN hatte, ist das kein schlechtes Zeichen.

Fazit: die interessantesten Änderungen von iPhone OS 3.1 können nur mit iTunes 9 und einem MobileMe-Account genutzt werden. Ansonsten haben wir es bei iPhone OS 3.1 mit Produktpflege und einem Wartungsupdate zu tun, solide gemacht und durchdacht, aber bis auf die Bugfixes nichts, worauf man nicht noch etwas warten könnte.

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MacBundleBox: doch kein Amnesia https://macnotes.de/2009/08/04/macbundlebox-doch-kein-amnesia/ https://macnotes.de/2009/08/04/macbundlebox-doch-kein-amnesia/#comments Mon, 03 Aug 2009 22:45:31 +0000 http://www.macnotes.de/?p=13785 Ursprünglich wurde angekündigt, dass Abonnenten, die den MacBundleBox-Newsletter vor dem 1. August bestellen, eine Lizenz des Uninstallers „Amnesia“ von Koingo Software bekommen sollten. So wurde auch in einem ersten Newsletter gestern angekündigt, dass es zwar noch etwas dauern würde, die Lizenzen aber bald verschickt werden sollten. Nur wenige Stunden später kam dann ein zweiter Newsletter, […]

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Ursprünglich wurde angekündigt, dass Abonnenten, die den MacBundleBox-Newsletter vor dem 1. August bestellen, eine Lizenz des Uninstallers „Amnesia“ von Koingo Software bekommen sollten. So wurde auch in einem ersten Newsletter gestern angekündigt, dass es zwar noch etwas dauern würde, die Lizenzen aber bald verschickt werden sollten. Nur wenige Stunden später kam dann ein zweiter Newsletter, in dem die ganze Sache als ein Kommunikationsfehler zwischen Koingo Software und MacBundleBox bezeichnet wurde. So gibt es nun keine Amnesia-Lizenzen, stattdessen ein Angebot das Utility Package von Koingo Software zum halben Preis zu erwerben.

Update

: Kurz nach der Meldung wurde über einen weiteren Newsletter angekündigt, dass es als Ersatz für Amnesia Lizenzen für Dream Capture und iWallet gibt. Die Lizenzen können über ein Webformular angefordert werden und werden auch sofort zugestellt.

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