mz, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/mz/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Sat, 26 Mar 2022 22:08:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg mz, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/mz/ 32 32 Livestream von Apple-Keynote zur WWDC 2013 bestätigt https://macnotes.de/2013/06/10/wwdc-apple-bietet-livestream-der-keynote/ Mon, 10 Jun 2013 12:57:16 +0000 http://www.macnotes.de/?p=90790 Apple hat mittlerweile einen Livestream zur WWDC-Keynote anzubieten. Dieser wird im Web mit Apples Safari, auf iPhone und iPad und über Apple TV auf dem Events-Kanal ausgestrahlt. Heute startet die Apple Word Wide Developers Conference (WWDC) traditionell mit der Eröffnungskeynote, auf der iOS 7 und OS X 10.9 vorgestellt werden. Wenn um 10 Uhr pazifischer […]

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Apple hat mittlerweile einen Livestream zur WWDC-Keynote anzubieten. Dieser wird im Web mit Apples Safari, auf iPhone und iPad und über Apple TV auf dem Events-Kanal ausgestrahlt.

Heute startet die Apple Word Wide Developers Conference (WWDC) traditionell mit der Eröffnungskeynote, auf der iOS 7 und OS X 10.9 vorgestellt werden.

Wenn um 10 Uhr pazifischer Standardzeit (19 Uhr in Deutschland) die WWDC-Keynote beginnt, können Interessierte diese live über die Apple-Homepage verfolgen. Jeder, der ein Apple TV besitzt, kann die Veranstaltung ganz bequem über den Kanal „Apple Events“ auch auf dem Fernseher anschauen.

Während über derartige Apple-Events üblicherweise nur durch Ticker von geladenen Gästen zeitnah berichtet wird, bietet das Unternehmen aus Cupertino ab und zu selbst die Möglichkeit an, live über Video dabei zu sein. Zuletzt war dieses im vergangenen Jahr der Fall, als Apple das iPad mini vorstellte. Davor gab es zuletzt im Oktober 2010 eine Übertragung vom Back-to-my-Mac-Event.

Wir begleiten heute Abend die Keynote im Liveticker, auf dem wir auch schon über den Tag interessante Impressionen zusammentragen.

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Untappd – das Social Network für Bierfreunde https://macnotes.de/2013/05/31/untappd-das-social-network-fur-bierfreunde/ Fri, 31 May 2013 18:14:55 +0000 http://www.macnotes.de/?p=90457 Untappd ist ein Social Network für Bierliebhaber, das die Schnittstellen zur Integration der alltäglichen Sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter nutzt. Mit Untappd bietet sich für Bierfreunde eine App, die in Analogie zu Foursquare für Orte, Yelp und Qype für Dienstleister und Gastronomie oder GetGlue für Filme und Serien zu sehen ist. Dabei waren die […]

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Untappd ist ein Social Network für Bierliebhaber, das die Schnittstellen zur Integration der alltäglichen Sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter nutzt.

Mit Untappd bietet sich für Bierfreunde eine App, die in Analogie zu Foursquare für Orte, Yelp und Qype für Dienstleister und Gastronomie oder GetGlue für Filme und Serien zu sehen ist. Dabei waren die beiden Gründer Tim Mather und Greg Avola nicht die ersten. Mit onTap konnten Bierfreunde schon ab 2010 eine persönliche Sammlung getrunkener Biere zusammenstellen. Die App wird nicht mehr weiterentwickelt, und war nur für iOS erhältlich. Anders bei Untappd: Das Netzwerk bietet für alle vier „großen“ mobilen Betriebssysteme (iOS, Android, BlackBerry und Windows Phone) eine App.

Die Funktionsweise ist von anderen Netzwerken bekannt: Wer gerade ein Bier trinkt, und diesen Umstand mit Freunden teilen möchte, findet das Bier über die Suchfunktion und kann eine Bewertung von 0 bis 5 Sternen vergeben. Man kann einen Kommentar und ein Foto hinzufügen. Via Foursquare-Integration lässt sich zudem der Trinkort angeben. Wie bei Instagram bedeutet dieses ein gleichzeitiges „Checkin“ in beiden Systemen.

Freunde lassen sich von Twitter, Facebook & Co. übernehmen. Diese werden in der Kategorie „Pub“ angezeigt, in der man sich jederzeit in einer Art Timeline für Biere die neuesten verkosteten Biere der Freunde anschauen kann. Zudem kann man sich die Biere anschauen, die gerade in einem bestimmten geografischen Umkreis getrunken werden.

Fehlt einmal ein Bier in der Datenbank, kann man es unter Angabe der Brauerei, des Alkoholgehalts, des IBU-Werts (Skala für die Bitterkeit eines Bieres) und der Sorte selbst anlegen. Für Brauereien gibt es besondere Funktionen, um Informationen über Nutzerbewertungen der eigenen Biere zu erhalten oder Specials anzubieten.

Untappd ist im App Store, bei Google Play, in der Blackberry App World und im Windows Phone Store erhältlich – für alle kostenlos.

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Foxconn: Neue Selbstmordserie beim Apple-Zulieferer https://macnotes.de/2013/05/20/foxconn-neue-selbstmordserie-beim-apple-zulieferer/ https://macnotes.de/2013/05/20/foxconn-neue-selbstmordserie-beim-apple-zulieferer/#comments Mon, 20 May 2013 14:51:47 +0000 http://www.macnotes.de/?p=89915 Allen Vorkehrungen und Bemühungen der beteiligten Unternehmen zum Trotz: Die Skandalserie um den größten Elektronikkonzern der Welt und Zulieferer der bekanntesten Unternehmen reißt einfach nicht ab. Wie die China Labour Association mitteilte, hat es im April und Mai gleich drei Selbstmorde in der Fabrik im chinesischen Zhengzhou gegeben. Laut der Meldung der China Labour Association, […]

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Allen Vorkehrungen und Bemühungen der beteiligten Unternehmen zum Trotz: Die Skandalserie um den größten Elektronikkonzern der Welt und Zulieferer der bekanntesten Unternehmen reißt einfach nicht ab. Wie die China Labour Association mitteilte, hat es im April und Mai gleich drei Selbstmorde in der Fabrik im chinesischen Zhengzhou gegeben.

Laut der Meldung der China Labour Association, einer in den USA ansässigen Organisation, vom Freitag haben sich am 24. April, am 27. April und am 14. Mai insgesamt drei Arbeiter von verschiedenen Gebäuden auf dem Fabrikgelände der chinesischen 8-Millionen-Metropole Zhengzhou in den Tod gestürzt. Im letzten Fall hatte der Arbeiter sogar erst seinen dritten Arbeitstag in dieser Fabrik begonnen.

Die Organisation zitiert Quellen, die die Selbstmorde mit einer neuen Regel in den Foxconn-Produktionsstätten in Verbindung bringen, die sogenannte „silence mode“. Danach ist es Mitarbeitern des Konzerns untersagt, über ihre Arbeit in irgendeiner Form zu sprechen.

Die letzten Selbstmordfälle, über die breit berichtet wurde, sind indes schon etwas länger her: Aus dem Juni 2012 ist ein Fall bekannt, der Selbstmordserie von 2010 mit geschätzten 18 Toten folgte das Jahr 2011 mit vier bekannten Fällen.

Die großen Hersteller, allen voran Apple, haben sich in der Folge den Problemen des Konzerns, der in China über eine Million Menschen beschäftigt, gewidmet und spezielle Programme eingeführt, die in Zusammenarbeit mit der Fair Labour Association die Arbeitsbedingungen in den Fabriken regelmäßig überprüfen. Zuletzt hatte ein neuer Bericht im Dezember 2012 dem Riesenunternehmen eine Besserung der Situation attestiert. Zu Beginn des Jahres 2012 durfte sogar ein Fernsehteam des US-Senders abc hinter die Kulissen der Produktion von iPhone & Co. blicken. Apple hat zudem eine umfangreiche Webseite zum Thema eingerichtet, auf der sich Kunden über die Zulieferer und deren Arbeitsatmosphäre informieren können.

Die neuesten Zwischenfälle rücken all dies jedoch wieder in ein schlechteres Licht. Obgleich einer der Selbstmorde in persönlichen Beziehungsproblemen begründet gewesen sein soll, reihen sich die drei Selbstmorde der letzten Wochen in die lange Liste der Skandale von Foxconn ein.

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Triage: Erste Hilfe für die iOS-Mailbox https://macnotes.de/2013/04/27/triage-erste-hilfe-fur-die-ios-mailbox/ https://macnotes.de/2013/04/27/triage-erste-hilfe-fur-die-ios-mailbox/#comments Sat, 27 Apr 2013 11:39:45 +0000 http://www.macnotes.de/?p=89297 Innovative Mail-Clients für iOS haben zurzeit Hochkonjunktur. Triage dürfte wohl der einfachste von allen sein. Das Ziel: Möglichst schnell einer Flut von E-Mails Herr werden, während man unterwegs ist und keine Möglichkeit hat, alles ausführlich zu sortieren. Das und nichts anderes ist die Stärke von Triage (englisch für sichten/selektieren), der neuen E-Mail-App von Southgate Labs. […]

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Innovative Mail-Clients für iOS haben zurzeit Hochkonjunktur. Triage dürfte wohl der einfachste von allen sein. Das Ziel: Möglichst schnell einer Flut von E-Mails Herr werden, während man unterwegs ist und keine Möglichkeit hat, alles ausführlich zu sortieren.

Das und nichts anderes ist die Stärke von Triage (englisch für sichten/selektieren), der neuen E-Mail-App von Southgate Labs. Um Missverständnissen vorzubeugen, folgt gleich hier der Hinweis, dass es sich um keinen vollständigen Mailclient handelt, sondern um absoluten Minimalismus. Schnell das allerwichtigste filtern, das ist die Aufgabe der zugegeben toll designten App.

Was kann Triage?

Das ist schnell erklärt: Öffnet man die App, erhält man zunächst ein kleines Tutorial und kann dann damit beginnen, Mailkonten hinzuzufügen. Unterstützt werden alle IMAP-fähigen Mailanbieter (genaue gesagt alle SSL-fähigen IMAP-Server unter Port 993 und SMTP-Server mit SSL unter Port 587), also beispielsweise Google, iCloud, Yahoo! & Co. Ist das erledigt, landet man auf dem Startbildschirm. In der Mitte ein blaues Erste-Hilfe-Symbol, über dem sich neue Mails wie ein Stapel aus Post-Its in einer Vorschauansicht häufen.

Mit denen kann man dann folgendes machen: Nach oben wischen heißt „Archivieren“: Die Mail war nicht besonders wichtig und kann generell übergangen werden. Nach unten wischen bedeutet „Behalten“: In Triage wird sie nicht mehr angezeigt, aber in allen anderen Mailclients (sei es auf dem iPhone oder auf dem Desktop) bleibt sie als ungelesen erhalten. So kann man sich dann später darum kümmern.

Tippt man die Vorschauansicht an, öffnet sie sich und die E-Mail lässt sich ganz lesen. Ein kleiner Antworten-Button ermöglicht eine kurze Antwort oder das Weiterleiten an eine dritte Person. Das war’s.

In den Einstellungen der App findet sich noch eine sinnvolle Option: Die Aktion, die ausgeführt wird, wenn man auf einer neuen Nachricht nach oben wischt, kann geändert werden. Zur Verfügung stehen „Archivieren“, „Als gelesen markieren“ oder „Löschen“, je nach individuellem Geschmack.

Was kann Triage nicht?

Kurz gesagt: Alles andere. Es gibt weder Zugriff auf Ordner noch auf Listenfunktionen (besonders interessant bei Benutzern der Mailbox-App). Push-Notifications werden aufgrund der bekannten iOS-Restriktionen ebenfalls nicht unterstützt, denn die App kommuniziert direkt mit dem Server des jeweiligen Providers. Ein Vorteil gegenüber (der deutlich umfangreicheren App) Mailbox, vor deren Benutzung noch heute viele Nutzer sich in einer Warteschlange befinden, weil die Entwickler eigene Push-Server betreiben, die nur eine begrenzte Kapazität haben.

Außerdem macht die App wirklich nur dann Sinn, wenn man gerade nichts tun kann als in der U-Bahn oder auf dem Weg von einem Büro zum andern schnell nachschauen möchte, ob es irgendwo brennt. John Gruber von Daring Fireball ist jedenfalls überzeugt:

Since I’ve been using it, I’m more caught up on my email than I have been in years.
John Gruber

Triage ist im App Store für 1,79€ zu haben.

Update vom 17.03.2022: Triage ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

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Ausbruch aus Apple-Ökosystem – Ein Versuch mit WP8 (Teil 4 – Apps und Store) https://macnotes.de/2013/04/17/ausbruch-aus-apple-oekosystem-windows-phone-8-teil-4-apps-und-app-store/ https://macnotes.de/2013/04/17/ausbruch-aus-apple-oekosystem-windows-phone-8-teil-4-apps-und-app-store/#comments Wed, 17 Apr 2013 19:29:29 +0000 http://www.macnotes.de/?p=88957 Einen wichtigen Teil des täglichen Umgangs mit dem Smartphone macht die Auswahl an verfügbaren Apps aus. Dabei spielen wiederum Qualität, Verfügbarkeit und die Einfachheit der Installation eine wichtige Rolle. Wie das im Windows-Phone-Umfeld funktioniert, lest Ihr im heutigen Teil der Serie über den Ausbruch aus dem Apple-Ökosystem. Zuallererst einmal: Das Lumia 920 hat die Redaktion […]

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Einen wichtigen Teil des täglichen Umgangs mit dem Smartphone macht die Auswahl an verfügbaren Apps aus. Dabei spielen wiederum Qualität, Verfügbarkeit und die Einfachheit der Installation eine wichtige Rolle. Wie das im Windows-Phone-Umfeld funktioniert, lest Ihr im heutigen Teil der Serie über den Ausbruch aus dem Apple-Ökosystem.

Zuallererst einmal: Das Lumia 920 hat die Redaktion nun endlich erreicht und ermöglicht es mir, mit zwei Geräten simultan zu testen. So konnte ich nun ausprobieren, wie das Live-Portal mit zwei Smartphones umgeht, die unter derselben ID angemeldet sind. Dazu unten mehr.

Apps finden und kaufen

Wie schon in Teil 3 angemerkt, gestaltet sich die Suche nach Apps unter Windows Phone recht komfortabel. Unter windowsphone.com/de-de/store befindet sich der Überblick über alle Apps. Das Design orientiert sich an den Kacheln, die man von Microsofts Betriebssystemen kennt, die Funktionen dagegen erinnern sehr an den Apple App Store.

Die Apps lassen sich nach Anmeldung mit der passenden Live-ID einfach über den Browser installieren – vorausgesetzt, auf dem Windows Phone ist „Mein Handy finden“ aktiviert. Andernfalls bekommt man nur einen Link per E-Mail zugeschickt, der den Download der App direkt vom Telefon aus erlaubt.

Die Bezahlung gestaltet sich einfach: Wer eine kostenpflichtige App laden möchte, findet die Möglichkeiten per Kreditkarte, PayPal oder über das Microsoft-Konto zu bezahlen, das man über Geschenkkarten (ähnlich wie bei iTunes) aufladen kann. Die Preise sind dabei mit 0,99€, 1,29€, 1,49€ etwas feiner abgestuft als bei Apple. Gerade PayPal ist aus meiner Sicht ein deutlicher Vorteil gegenüber der Bezahlung im Apple App Store. Zudem gibt es oft die Möglichkeit, eine App erst einmal zu testen, bevor man sie kauft.
Wenn man eine App bereits besitzt, sie aber neu installieren möchte, zeigt der Windows Phone Store dies an. Über das Drop-Down-Menü rechts oben kann dann das jeweils andere Gerät ausgewählt werden, sofern man mehrere besitzt. Im Screenshot ist das von Nokia gestellte Lumia 920 (Name „Windows Phone“) ausgewählt. Ganz unten in der Liste befindet sich das Lumia 820 („Judas“), auf dem ich so die App ebenfalls installieren könnte.

Eine Liste aller gekauften Apps gibt es ebenfalls, sodass man dort schnell Zugriff auf die bereits geladenen Inhalte hat.

All das funktioniert hervorragend mit dem Mac. Das liegt ganz einfach daran, dass es sich um ein browserbasiertes Einkaufssystem handelt. Da der Zwischenschritt über eine Software wegfällt und man sich einfach nur mit dem Live-Konto anmelden muss, das auf dem Telefon eingerichtet ist, ist praktisch jeder Computer mit Internetzugang geeignet. Einzig auf eine lokale Kopie der Apps muss man verzichten. Die Notwendigkeit iOS-Apps auf dem Desktop zu speichern, erschließt sich mir bei meinem iPhone allerdings nur bedingt. Man kann die Apps installieren, wenn keine Internetverbindung besteht, aber so dringend war es bei mir in bald sechs Jahren iPhone-Besitz noch nie.

Die Auswahl an Apps

Windows Phone ist längst kein kleines Kind mehr. Zwar gibt es noch immer deutlich weniger Apps als in Apples App Store, aber es sind dennoch bereits über 120.000. Die allermeisten der beliebtesten Apps unter iOS sind ebenfalls für WP verfügbar. Eine Aufzählung fällt schwer.
Es gibt eine beachtliche Auswahl an RSS-Clients und Kamera-Apps, Top-Apps wie Whatsapp, eBay, DB Navigator, Facebook, Skype, Twitter, YouTube, Google+, Wikipedia, TV Spielfilm, Runtastic, ADAC, alle sind sie auch unter Windows Phone vertreten. Wer interessiert ist, sollte einfach selber einmal einen Blick wagen. Das gleiche gilt für Spiele: Angry Birds, Temple Run, Fruit Ninja, alle sind auch auf den Lumias verfügbar und zuletzt haben bspw. Gameloft und EA immer mehr Action und Rennspiele für High-end-WP-Geräte angeboten.

Es bleibt anzumerken, dass viele dieser Apps nicht die offiziellen Apps sind, oder die offiziellen nur selten die besten. Die Facebook-App zum Beispiel leidet unter der einen oder anderen Krankheit, die den Nutzer bei der Bedienung mit der Zeit leicht aggressiv werden lässt. Es gibt im Store aber gerade für so beliebte Soziale Netzwerke wie Facebook andere Lösungen. Apps von Drittentwicklern, etwa „Facebook Touch“ oder „Facebook*“ imitieren die mobile Website beziehungsweise die iPhone-App und lassen sich deutlich einfacher bedienen. Hier empfiehlt es sich, auf die Rezensionen zu achten.

Einbindung ins System: Die Designfrage

Alles ist relativ, aber mir persönlich ist dieser schwarze Rand schon auf dem Homescreen nicht erklärlich. Aus irgendeinem Grund hat man sich bei Microsoft entschieden, immer einen ca. 2-3mm breiten Rand ungenutzt stehen zu lassen. An der Oberkante des Homescreens mit den Live-Kacheln sehen wir unter der Statusleiste, die sich im übrigen teilweise zurückzieht, wenn sie nicht benutzt wird, gar mehr als einen halben Zentimeter ungenutzten Platzes. Möglicherweise erfordert das mehr Intelligenz, aber mir fällt schlicht keine ästhetische Begründung für so etwas ein.
Diese Designsprache setzt sich dann nicht nur in der überdimensionierten und damit einer ordentlichen Übersicht entbehrenden App-Liste fort, sondern auch innerhalb der Apps.

Es scheint für Windows-Phone-Entwickler einfach zu sein, Apps im Systemdesign zu entwerfen. Zugegeben: Es sieht wirklich schön aus. Aber es wird an vielen Stellen einfach zu viel Platz verschwendet. Das ist mein Hauptkritikpunkt am ganzen System. Nachfolgend findet ihr ein paar Screenshots aus der Facebook- der Twitter- und der Foursquare-App, um zu zeigen, was ich meine:

Offenbar gibt es also eine Art Standard-Interface, das zwar für viel Kontinuität in der Designsprache des Systems sorgt, allerdings schlicht keine derart großen und hochauflösenden Displays benötigt wie das des Nokia Lumia 920. Die riesigen Überschriften der Kategorien, die absichtlich in den nicht sichtbaren Bereich des Bildschirms reichen, sowie die großen Symbole verhindern die Ausnutzung des brillanten Displays, und aus meiner Sicht damit die Zufriedenheit im Umgang mit dem Gerät. Von der zweifelhaften Farbensprache der an Kinderspielzeug erinnernden Foursquare-App einmal ganz abgesehen. Und eben dieses Phänomen zieht sich durch eine ganze Menge anderer Apps.

Dies war unser Beitrag zum Thema Apps und dem App Store bei Windows Phone. Wenn Euch in unserer Reihe etwas gefehlt hat, Ihr gänzlich anderer Meinung seid, oder noch etwas anderes wissen wollt, freuen wir uns wie immer über Kommentare!

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https://macnotes.de/2013/04/17/ausbruch-aus-apple-oekosystem-windows-phone-8-teil-4-apps-und-app-store/feed/ 1
Ausbruch aus Apple-Ökosystem – Ein Versuch mit WP8 (Teil 3 – Synchronisation) https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/ https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/#comments Tue, 09 Apr 2013 09:59:38 +0000 http://www.macnotes.de/?p=88409 Es wird ernst: Nach der Vorstellung der verwendeten Hardware (Nokia Lumia 820) und dem Betriebssystem Windows Phone 8 geht es im heutigen dritten Teil des Selbstversuchs an die Synchronisation mit dem Mac. Ob und wie diese funktioniert, lest ihr im folgenden. Für die stationäre Synchronisation von Windows Phones mit dem Mac steht im Mac App […]

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Es wird ernst: Nach der Vorstellung der verwendeten Hardware (Nokia Lumia 820) und dem Betriebssystem Windows Phone 8 geht es im heutigen dritten Teil des Selbstversuchs an die Synchronisation mit dem Mac. Ob und wie diese funktioniert, lest ihr im folgenden.

Für die stationäre Synchronisation von Windows Phones mit dem Mac steht im Mac App Store die App „Windows Phone“ bereit. Diese erinnert an die Oberfläche, die iTunes bis vor kurzem auch für die Synchronisation mit iOS-Geräten bot und ist daher nicht allzu gewöhnungsbedürftig.

Man schließt das Gerät über USB an den Mac an und öffnet die App. In meinem Fall erkannte die Software das Lumia 820 nicht immer sofort, manchmal musste ich 10-30 Sekunden warten. Ab und zu erreichte mich auch der Hinweis, dass das Smartphone zwar angeschlossen sei, aber nicht mit der Software benutzt werden kann. Dies liegt allerdings am benutzten USB-Hub. Wenn man dem Lumia einen Anschluss direkt am Rechner reserviert, läuft alles prima.

Nach der Verbindung landen wir zunächst auf dem Startbildschirm. Hier sehen wir die Informationen zum Gerät wie Name, Modell und Akkustand. In den Geräteeinstellungen lassen sich Name und einige andere Dinge neu einstellen, über den anderen Button gelangt man in den „App-Marketplace“.
Hier läuft einiges anders als bei iOS-basierten Geräten. Man erreicht das App-Angebot von Windows Phone, das ebenfalls im Live-Portal untergebracht ist. Es handelt sich also um einen iCloud-ähnlichen Dienst von Microsoft.

Apps installieren

Eine App installiert man dabei ganz einfach: Man sieht sich im Angebot um und klickt bei interessanten Anwendungen auf „installieren“. Wer mit der gleichen Live-ID angemeldet ist wie auf seinem Smartphone, muss unter Umständen noch einmal die Benutzung von Ortungsdiensten oder ähnlichem bestätigen, danach wird die entsprechende App auf dem Gerät installiert – und zwar ohne Zwischenspeicherung auf dem Computer, ohne Kabelverbindung oder sonstiges. Die Zuordnung der ID und das im Portal ausgewählte Smartphone reicht aus, damit die App unmittelbar übertragen wird – eine WLAN-Verbindung vorausgesetzt.

Ob man eine App bereits gekauft hat, merkt das System sich. Diese Systematik gefällt mir sehr gut, weil man viel Speicherplatz sparen kann und das Gerät weder mit dem Computer, noch mit demselben kabellosen Netzwerk verbunden sein muss. Software-Updates werden übrigens in der Mac-App sowie im Telefon angezeigt und auch dort on-the-fly installiert.

Medien synchronisieren

Die jeweiligen Kategorien wie „Musik“ oder „Fotos und Videos“ werden aus den auf dem Mac gespeicherten Bibliotheken gespeist. Das bedeutet, dass ebenso wie bei iOS-Geräten die Songs oder Bilder genauso in Alben oder Wiedergabelisten synchronisiert werden können, wie sie in den iLife-Apps geordnet sind. Den Unterschied machen hier die Klingeltöne, denn nach wie vor sind alle Systeme außer iOS standardmäßig in der Lage, jede beliebige MP3-Datei als Klingelton zu verwenden – auch Windows Phone 8. So besteht die Liste der „Ruftöne“ also aus allen in iTunes gespeicherten Audiodateien.

Gerät durchsuchen

Hier bietet sich ein Dateiexplorer an, der – geordnet nach Foto/Video- und Audioinhalten alle auf dem Gerät befindlichen Dateien anzeigen oder kopieren/löschen kann. Wie im Finder markiert man also einfach eine oder mehrere Dateien und kann diese so per Drag&Drop bewegen. Bilder werden den Ordnern entsprechend angezeigt, in die sie aufgeteilt sind.

Bei der Übertragung meiner vom iPhone importieren und bearbeiteten Fotos gab es einige Probleme, so dass viele Ordner mit Datumsangaben erstellt wurden, die deutlich vor dem Aufnahmezeitpunkt der enthaltenen Fotos liegen. Warum das so ist, konnte ich bisher nicht herausfinden.

Die iTunes-ähnliche Bedienung hat hier aber zur Folge, dass nicht einfach eine Datei auf das Gerät übertragen werden kann. Ein Testfoto kann in der Mac App nur auf den Gerätenamen gezogen werden und landet dann in einem neuen Ordner mit dem Namen „Andere Bilder“ in der Foto-App. Eine PDF-Datei wurde angeblich übertragen, war aber danach im Lumia nicht auffindbar.
Eine Word-Datei im .doc-Format landete zielsicher in der Office-App, die eine der großen Stärken des Betriebssystems ist. Hier wurde sie sofort erkannt und korrekt formatiert dargestellt. Bearbeitet werden können allerdings nur .docx-Dateien. Der Test mit einer .rtf-Datei schlug fehl: Sie konnte erst gar nicht auf das Windows Phone übertragen werden. Dateien in nativen Apple-Formaten wie .pages (ja, ich benutze fast ausschließlich Pages zum Schreiben meiner Texte) oder .keynote gehören selbstredend auch nicht zur Liste der unterstützten Formate.

Unten in der Speicheranzeige lässt sich übrigens zwischen Telefon-, SD- und Gesamtspeicheransicht wechseln.

Die Cloud

iCloud? Nein!
Die Cloud-Synchronisation ist für mich das ganz große andere Thema. Ich synchronisiere mehrere Macs (zuhause und im Büro), iPads (zuhause und im Büro) sowie iPhones (von meiner Frau und mir) über iCloud und den CalDav/CardDav-Server im Büro. Das bedeutet: Kontakte, Kalender, Mailaccounts sind auf allen Geräten immer auf demselben Stand. Und an der Stelle kommt für mich das große Problem: Windows Phone unterstützt weder iCloud (nicht überraschend) noch die beiden Serverprotokolle, auf die die Apple-Dienste setzen, wenn man einen Mac Server betreibt.
Außerdem nutze ich DropBox über mehrere Geräte und diverse andere Plattformen wie Droplr, die allerdings heute keine Erwähnung finden können, weil man relativ problemlos ohne sie auskommt.

Bezugnehmend auf einen der Kommentare im letzten Teil: Natürlich ist es toll, dass Microsoft Exchange nativ unterstützt wird. Es handelt sich ja um Windows. Wer darauf angewiesen ist, muss sich keine Sorgen machen, denn man ist hier quasi beim Hersteller sehr gut aufgehoben. Aber denkt dran: Es geht hier um den Ausbruch aus dem Apple-Ökosystem, und ich benutze dafür nun einmal alle Apple-Dienste.

Zusammengefasst: iCloud-Serverabgleich ist aktuell, vermutlich aber auch in Zukunft, nicht in Windows Phone 8 integriert. CalDav und CardDav sollen noch in diesem Jahr nachgerüstet werden, vielleicht bietet sich dann auch irgendeine Art Workaround, um an iCloud-Daten zu kommen.

Live und Google als Alternativen
Wer also aus dem Apple-Umfeld kommt, muss – wenn er oder sie nicht ohnehin schon Google-Dienste nutzt, dahin oder zu Windows Live umsteigen. Entsprechende iCloud-Kalender sollten im besten Fall einzeln vom Mac aus ins .ics-Format exportiert und dann im Live- oder Google-Account importiert werden. Ein vollständiger Umstieg ist notwendig, beides funktioniert aber recht einfach. Gleiches gilt entsprechend für die Kontakte, die im .vcf-Format für Google und Live lesbar sind und dann auch unter Windows Phone benutzt werden können. Unter Live.com kann ebenfalls ein Abonnement für Kalender im .ics-Format angelegt werden. Diese werden dann über den Live-Account auf dem Windows Phone angezeigt.

Im Übrigen werden durch die tiefe Integration von Facebook und Twitter auch dort hinterlegte Events wie Geburtstage, aber auch Kontakte bei entsprechender Konfiguration angezeigt. Dazu aber später mehr.

SkyDrive?
Mit SkyDrive bietet Microsoft eine Cloud-Lösung für Dateien an, die prinzipiell wie Dropbox funktioniert. Als Nutzer eines Windows Phones erhält man 7GB kostenlos. Im Telefon werden dann über die entsprechende App die Dateien verwaltet. Man kann zum Beispiel auch Fotostream-ähnlich einstellen, dass jedes neu geschossene Foto automatisch dort hochgeladen wird – inklusive reduzierbarer Größe bei Mobilfunk-Zugriff.

Keine Dropbox?
Doch! Auch Dropbox ist für Windows Phone verfügbar. Es gibt keine offizielle App, aber mehrere Versuche von Drittanbietern, DropBox aufs Windows Phone zu holen. Mit BoxFiles klappt das beispielsweise ganz gut, allerdings gelten auch hier die Beschränkungen der Dateiformate und nur Bilder können hochgeladen werden. Die bezahlte Version von BoxFiles entfernt dann die Werbung und unterstützt DropBox und SkyDrive gleichermaßen.

Soviel zu den unterstützten Cloud-Diensten und der Mac-Synchronisation. Wenn euch Dienste gefehlt haben, meldet euch gerne in den Kommentaren. In der kommenden Woche geht es dann um den Marketplace und die verfügbaren Apps, wieder im Vergleich mit dem Apple App Store.

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Ausbruch aus dem Apple-Ökosystem – Ein Versuch (Teil 2 – Windows Phone 8) https://macnotes.de/2013/04/01/ausbruch-aus-dem-apple-okosystem-ein-versuch-teil-2-windows-phone-8/ https://macnotes.de/2013/04/01/ausbruch-aus-dem-apple-okosystem-ein-versuch-teil-2-windows-phone-8/#comments Mon, 01 Apr 2013 12:10:23 +0000 http://www.macnotes.de/?p=87607 Der Versuch geht in die zweite Runde: Ein Smartphone mit Windows Phone 8 in einer komplett Apple-dominierten Umgebung – geht das? Im zweiten Teil unserer Serie unter dieser Fragestellung folgen heute grundlegende Informationen zum Betriebssystem und eine Übersicht über die Vor- und Nachteile gegenüber iOS. Zur Serie: Letzte Woche habe ich euch das zur Verfügung […]

Der Beitrag Ausbruch aus dem Apple-Ökosystem – Ein Versuch (Teil 2 – Windows Phone 8) erschien zuerst auf Macnotes.de.

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Der Versuch geht in die zweite Runde: Ein Smartphone mit Windows Phone 8 in einer komplett Apple-dominierten Umgebung – geht das? Im zweiten Teil unserer Serie unter dieser Fragestellung folgen heute grundlegende Informationen zum Betriebssystem und eine Übersicht über die Vor- und Nachteile gegenüber iOS.

Zur Serie: Letzte Woche habe ich euch das zur Verfügung stehende Gerät – ein Nokia Lumia 820 – vorgestellt. Zwar hat der finnische Hersteller uns mittlerweile ein Testgerät des Modells Lumia 920 zugesagt, welches nächste Woche eintreffen wird. Da der Test nun aber bereits in die zweite Runde geht, bleibt hier das Lumia 820 auch wegen weitgehend identischer Hardware das Versuchsobjekt.

In diesem Teil geht es um grundlegende Eigenschaften von Windows Phone 8, ab der nächsten Woche folgen dann Einzelbeobachtungen, die etwas mehr ins Detail gehen, zum Beispiel zur Cloud-Integration, den Kamerafeatures, App-Auswahl etc. Wenn Ihr Wünsche habt, worauf ich noch eingehen soll, benutzt die Kommentarfunktion! Ich versuche dann, eure Anfragen in die nächsten Teile einzuarbeiten.

Eine andere Dimension – oder doch nicht?

Windows Phone 8 ist anders. Klingt zunächst banal, man muss sich aber in der Tat darauf einlassen. Zum Start und Betrieb des Geräts muss man sich eine Windows Live ID einrichten. Hierüber läuft dann – entfernt ähnlich der Rolle von iTunes bei iPhones – im Prinzip alles, wenn auch nicht zwingend. Eine E-Mail-Adresse @live.com ist enthalten, muss aber nicht genutzt werden. Wichtig ist hier das Portal unter live.com, von wo aus sich die meisten Online-Dienste wie Kalender, Apps etc. verwalten lassen.

Der „Homescreen“ auf dem Lumia ist eine symmetrisch angeordnete Ebene aus „Live-Kacheln“. Die heißen so, weil die meisten von ihnen in der Lage sind, direkt Informationen über den Inhalt anzuzeigen. Beispielsweise sind von Anfang an Dienste wie Twitter, Facebook, Linkedin tief ins System integriert. Microsoft bietet hier eine „Ich“ genannte Kachel, in der alle Updates und Benachrichtigungen der konfigurierten Dienste zusammengefasst werden. Kontakte werden außerdem dann nach Anmeldung auch aus diesen sozialen Netzwerken übernommen.

Die Kacheln können in drei verschiedenen Größen und aktuell 20 Design-Farben mehr oder weniger Infos anzeigen. Es empfiehlt sich also beispielsweise, den Kalender groß, Twitter und Facebook mittelgroß und die Einstellungen-App, die ohnehin nur ein Zahnrad zeigt, klein anzeigen zu lassen, damit der Homescreen möglichst individuell ist. App-Entwickler können verschiedene Kachelfarben integrieren, damit die Anwendungen optisch perfekt zum Rest passen. Bei mir sieht das so aus:

Vom Homescreen aus wischt man einmal nach links, woraufhin sich die Liste aller installierten Anwendungen zeigt. Alphabetisch angeordnet, erfordert das ein wenig Scrollarbeit. Ein Tipp auf einen der Buchstaben öffnet aber ein Alphabets-Popup, in dem dann auch schnell nach „W“ wie „WhatsApp“ gesprungen werden kann.

Wie Android-basierte Smartphones gibt es ein paar Hardware-Tasten am unteren Bildschirmrand. Der Pfeil nach links ist systemweit für „Zurück“ verantwortlich, was ab und zu für Verwirrung sorgen kann (siehe unten). Ein langer Druck öffnet die Multitasking-Umbegung. Die mittlere Taste mit dem Windows-Symbol (wie die gesamte Marke mit Version 8 symmetrisch angepasst) leitet von überall aus zurück zum Homescreen, während die Lupe die Bing-Suche öffnet. Hier kann das Internet durchsucht werden, oder aber man bedient sich der integrierten Songsuche (wie Shazam/Soundhound unter iOS) bzw. kann von hier aus auch Strichcodes scannen.

Der Browser ist der Mobile Internet Explorer und funktioniert zufriedenstellend, wenn auch hier mit die meisten Abstriche gemacht werden müssen. Die erstaunlichen Probleme, die sich dabei zeigen, finden sich unten unter „Nachteile“.

In den Einstellungen gibt es viele Möglichkeiten zur Anpassung von Windows Phone 8 an den eigenen Geschmack. Hier werden Konten hinzugefügt („E-Mail & andere“) und alles weitere konfiguriert. Unterschiede finden sich in der Interpretation dessen, was nötig ist: So kann die Displayhelligkeit nicht via Regler stufenlos, sondern auf „niedrig“, „mittel“ oder „hoch“ festgelegt werden. Zwar gibt es auch einen Schalter für die automatische Regelung, mir persönlich ist selbst die geringste Helligkeit im Dunkeln noch zu grell.

Nokia spielt mit

Eine Besonderheit der Lumia-Modelle ist die Integration eigener Nokia-Apps. Diese Dienste haben die Finnen vor längerem programmiert, um die Symbian-Software bei sinkendem Marktanteil zu retten und wurden hier schlicht übernommen. Und sie werten das System tatsächlich auf.

Hierzu gehören beispielsweise eine Nokia-eigene Karten-App mit äußerst aktuellem Satellitenbildmaterial, die zügig funktioniert. Autofahrer freuen sich über die komplett kostenlose und – sagenhaft – weltweite Navigation. Es muss nur vorher in einem WLAN das benötigte Kartenmaterial geladen werden. Wie gut die Anwendung funktioniert, kann ich nicht sagen, aber gegenüber den kostenpflichtigen Apps von TomTom & Co. ist das eine angenehme Sache. Zudem gibt es die Augmented-Reality-App „City-Kompass“, die auf dem Kamerabild wichtige Orte in der Nähe anzeigt und direkt Routen berechnen lässt.
All diese Apps befinden sich aktuell in einer Rebranding-Phase. Statt „Nokia“ heißen sie nun „Here“. Ich unterstelle, dass man damit gleichzeitig eine Verjüngung wie den Versuch unternimmt, den Ruf der Marke etwas zu verbessern.

Soviel zunächst zum Überblick. Weitere Informationen folgen in den unten stehenden Vorteil- und Nachteil-Listen sowie in den nächsten Wochen, wenn spezielle Apps und Features genauer untersucht werden. Bitte beachtet, dass es sich größtenteils um subjektive Einschätzungen handelt.

Vorteile

  • Sehr schön finde ich, dass man das komplette Systemdesign mit den verschiedenen Farben schnell nach Laune anpassen kann. Alle Apps, die das Feature unterstützen, ändern gleichzeitig ihr Aussehen. Es könnten aber durchaus noch mehr Farben beigelegt werden, Schwarz und Weiß zum Beispiel fehlen.
  • Das System läuft flüssig und zuverlässig und die einfache Bedienung über den Homescreen und die App-Liste erfordern nur wenig Eingewöhnung.
  • Die von Nokia integrierten Dienste sind ein deutlicher Gewinn und mit die stabilsten Apps im System. Während der City-Kompass vermutlich eine kleinere Zielgruppe hat, können die Karten locker mit Apples Maps mithalten. Ob man sie Google Maps vorzieht, muss jeder selbst entscheiden.
  • Es scheint für Entwickler eine Designvorlage zu geben, die die App mehr oder weniger automatisch an das Systemdesign anpasst. Das sorgt für viel Kontinuität innerhalb von Windows Phone 8.
  • Die Installation von Apps kann vom Gerät aus oder am Rechner erfolgen. Wie bei anderen System (z. B. XBOX) geht das über das Live-Portal am Rechner. Eine zusätzliche Instanz wie iTunes ist nicht notwendig. Dazu später mehr.

Nachteile

  • Der integrierte Mobile Internet Explorer hat keine „Vor“-Funktion. Zurück zur letzten Seite gelangt man über den festen Zurück-Button unten links, wieder vor auf die letzte Seite kommt man dann nicht. Neben der Adresszeile finden wir nur einen Button, der entweder mit „Tabs“, „Neu laden/Stopp“ oder „Favoriten“ belegt werden kann.
  • Das Multitasking ist nicht ausgereift. Kurz und knapp wird in der Anleitung darauf hingewiesen, dass Apps ebenfalls über die Zurück-Taste geschlossen werden. In Apps mit mehreren Ebenen allerdings müssen alle durchgeführten Schritte rückwärts durchgegangen werden. Zum Beispiel im Browser alle in der aktuellen Session besuchten Seiten. Das Betriebssystem hat hier nämlich keine Möglichkeit, zwischen „App schließen“ und „Eine Seite zurück“ zu unterscheiden. Auch in der Multitasking-Übersicht kann man eine App nur wieder aufrufen, nicht aber schließen.
  • Viele Apps sind nicht ausgereift. Während es scheinbar für Entwickler leichter ist, Apps zu schreiben, die sich designmäßig ins OS integrieren, fehlt dort eine Vielzahl von Funktionen. Das beste Beispiel ist die offizielle Facebook-App. Während man unter iOS mittlerweile fast alle Aktionen durchführen kann, die auch die Website bietet, beschränken sich die Funktionen in innerhalb von Statusmeldungen in WP8 auf „Like“ und „Kommentieren“.
  • Gibt man im Browser einen Suchbegriff ein, wechselt kurz in eine andere App, um die Buchstabierung nachzuschauen, und dann zurück zum Browser, ist Suchfeld wieder auf die letzte URL zurückgesprungen. Alles muss nun neu eingegeben werden.
  • Wer einen Suchbegriff eingibt und auf „Ausführen“ tippt, öffnet damit zwangsläufig ein neues Tab. Zuerst öffnet sich eine Ansicht der Suchergebnisse, die Adresszeile wandert komischerweise an den oberen Bildschirmrand. Wenn man dann einen Link antippt, wird dieser in einem neuen Tab geöffnet. So verstopft man sich den Arbeitsspeicher unter Umständen recht schnell mit Websites, die man eigentlich gar nicht mehr braucht. Die Suche und jedes Zurückspringen zum Internet Explorer werden dabei im Multitasking jeweils als eigene App angezeigt.
  • Geschäftliche Nutzer wird ärgern, dass Windows Phone 8 bisher keine CalDav- oder CardDav-Anbindung hat. Den Server im Büro mit den Terminen des Teams kann ich vom Lumia aus also nicht ansteuern. Die beruflichen Kontakte ebensowenig. Hier bliebe nur der Ausweg des Exports in ein Google- oder das Live-Konto.

Ab nächster Woche geht es ans Eingemachte, wenn die tatsächliche Integration in den Mac-Alltag untersucht wird. Was hat euch heute gefehlt? Welchen Bereich soll ich dabei als erstes genauer unter die Lupe nehmen? Ist euch der Vergleich mit iOS wichtiger, die Synchronisation mit dem Mac oder die Nutzung von Apple-üblichen Cloud-Diensten? Antwortet bis Mittwoch und ich lasse die Mehrheit entscheiden!

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Ausbruch aus Apple-Ökosystem – Ein Versuch mit WP8 (Teil 1 – Hardware) https://macnotes.de/2013/03/25/ausbruch-aus-apple-oekosystem-versuch-windows-phone-8-teil-1-hardware/ https://macnotes.de/2013/03/25/ausbruch-aus-apple-oekosystem-versuch-windows-phone-8-teil-1-hardware/#comments Mon, 25 Mar 2013 15:55:26 +0000 http://www.macnotes.de/?p=87555 Seit es Windows Phone 8 gibt, gesellt sich ein vierter Konkurrent zu den Marktführern von Android, Apple und BlackBerry. Mit einem Exklusivvertrag für mobile Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft möchte auch Nokia sich sanieren. Technisch können die Lumia-Smartphones locker mit der Konkurrenz mithalten, aber lässt es sich vernünftig in ein „Apple-Arbeitsumfeld“ integrieren? Warum? Welche Computersysteme […]

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Seit es Windows Phone 8 gibt, gesellt sich ein vierter Konkurrent zu den Marktführern von Android, Apple und BlackBerry. Mit einem Exklusivvertrag für mobile Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft möchte auch Nokia sich sanieren. Technisch können die Lumia-Smartphones locker mit der Konkurrenz mithalten, aber lässt es sich vernünftig in ein „Apple-Arbeitsumfeld“ integrieren?

Warum?

Welche Computersysteme wir bevorzugen, ist von vielen Faktoren abhängig. Die einen haben außer einem iPhone kein Gerät von Apple, die anderen sind schon vor Jahren vollständig auf Mac OS X und iOS umgestiegen. Dazwischen gibt es noch viele Nutzer, die in einem wilden Mix leben und damit mehr oder weniger gut zurecht kommen.

Ein notwendiger Disclaimer vorneweg: Ich gehöre zu denen, die ausschließlich Macs und iOS-Geräte im täglichen Leben verwenden. Zubehör ist in den meisten Fällen zumindest speziell für die Kombination mit Apple-Hardware konzipiert. Zuhause ein MacBook Air mit angeschlossenem Monitor, ein iPhone 5, ein iPad 2 und im Büro steht ein iMac, der dort für die härteren Aufgaben verantwortlich ist.

In letzter Zeit aber, obwohl ich mich seit Jahren von Microsoft abgewandt habe und sogar Word nur noch in Fällen benutze, in denen ich als Pages-Nutzer den Workflow des Teams aufhalten würde, ertappte ich mich zunehmend als Zielgruppe der neuen Produkte und Werbekampagnen aus Redmond. Klare Formen, klare Farben, das Kacheldesign sprach mich zumindest seit Windows Phone 8 schnell an. Ich möchte zu Beginn sogar so weit gehen, zu behaupten, dass die neuen Werbesports von Microsoft der Genialität des Apple-Marketings von allen Konkurrenten am nächsten kommen.

Genug der Vorrede: Ich wollte testen, ob Windows Phone eine Chance hat, in einem von Apple dominierten Umfeld zu funktionieren. Ausgangspunkt war der Artikel des Kollegen Stefan über Windows Phone 7, sowie immer wieder auftauchende Berichte zum App-Angebot für das mobile OS aus Redmond. Ein entsprechendes Gerät musste her. Am besten gefielen mir die Geräte von Nokia, wo meiner Ansicht nach ein wirklich guter Job gemacht wird, nachdem dort in den Jahren zuvor so viele Fehler gemacht wurden.
Eine Anfrage bei der deutschen PR-Abteilung des einstigen Weltmarktführers blieb allerdings ohne Reaktion. Ich machte mich also auf die Suche und erstand aus eigenen Mitteln ein Nokia Lumia 820, um das es nun im folgenden geht. Der Versuch besteht aus mehreren Teilen, die jeweils die Zusammenarbeit zwischen Windows Phone 8 und Apple-Produkten bzw. -Diensten in verschiedenen Bereichen untersuchen sollen. Los geht es mit generellen Infos zu Betriebssystem und Hardware, die für erste Überlegungen im Einsatz mit Mac-Produkten von Relevanz sind.

Lumia 820

Das Lumia 820 wird als Mittelklasse-Smartphone beworben und liegt zwischen dem Einsteiger-Gerät Lumia 620 und dem Flaggschiff der Finnen, dem Lumia 920. Tatsächlich ist es mit nahezu identischer Hardware wie sein großer Bruder ausgerüstet.
Im Lumia 820 tickt eine Snapdragon-S4-CPU mit zwei Kernen (jeweils 1,5GHz) und 1GB Ram – ebenso wie im 920, weswegen ich mich aufgrund des großen Preisunterschiedes für das „kleinere“ Modell entschieden habe. Während das 920 nämlich für 649€ angeboten werden soll, beträgt die UVP für das 820 nur 440€. Bei Amazon ist das Gerät derzeit in Weiß oder mattem Schwarz ab ca. 390 Euro zu haben.

Unterschiede gibt es natürlich trotzdem: Statt dem 4,5-Zoll-IPS-Display des Lumia 920 ist im 820 „nur“ ein 800×480 Pixel auflösender „Clear-Black-AMOLED“-Bildschirm mit einer Diagonale von 4,3 Zoll verbaut. Ein glücklicher Umstand für alle (wie mich), denen selbst das iPhone-5-Display mittlerweile zu klein wird. Statt 332ppi Pixeldichte beim Flaggschiff bietet das Panel des Lumia 820 allerdings nur 220ppi. Dies fällt wegen des klaren Kacheldesigns und der großen Schrift allerdings kaum ins Gewicht, auch wenn man hier mit bloßem Auge einzelne Pixel erkennen kann. In der Tat wirken Klarheit und Farben des AMOLED-Displays ausgesprochen gut und machen Spaß.

Die resultierende Gehäusegröße führt zumindest im Fall von Nokia im übrigen zu deutlich mehr Gewicht: Gegenüber dem iPhone 5, das mit seinen 112 Gramm mittlerweile ein Leichtgewicht geworden ist, halten wir ganze 160g in der Hand. Das Lumia 920 bringt sogar kaum fassbare 185g auf die Waage.

Die Verpackungsgröße hat sich auch bei Nokia deutlich gewandelt. Gegenüber früheren Smartphones wie der E-Reihe wurde sie um knapp die Hälfte reduziert, der Karton nähert sich denen von Apple an. Man zieht den eigentlichen Karton aus der schützenden Papphülle und es liegt das Smartphone in einer kleinen Schale oben auf, darunter befinden sich die Anleitungen und im unteren Teil in eigenen Kompartments der Netzstecker, das Lade- und Datenkabel und das Headset.

Einige andere Unterschiede sind deutlich wichtiger: Zum Beispiel ist der Akku des Lumia 820 im Gegensatz zum 920 (und zum iPhone 5) nicht fest verbaut. Man muss sogar das Backcover und den Akku entfernen, um an den Micro-SIM-Slot zu gelangen. Daneben verbirgt sich ein Fach für eine Speichererweiterung via MicroSD. Bis zu 64GB kann man nachrüsten, dafür fällt der interne Speicher mit nominell 8GB (tatsächlich bleiben dem Nutzer knapp unter 6GB übrig) ziemlich klein aus. Dennoch: Das Nokia-Top-Smartphone Lumia 920 und das iPhone bieten dieses nicht.

Trotz Wechselcover und beweglichen Teilen liegt das Lumia 820 aber äußerst gut in der Hand und fühlt sich vergleichsweise hochwertig an.

Der Akku hat zunächst enttäuscht. Zwar wird dies in den meisten Tests beschrieben, allerdings habe ich mir nicht vorstellen können, dass er derart kurzatmig ist. Nach knapp acht Stunden nicht übermäßig intensiver Nutzung schaltete das Lumia sich nach der ersten Ladung ab. Von 1650mAh hätte ich erst einmal mehr erwartet. Mein iPhone 5 hatte nach der gleichen Zeit noch etwa 40% Batterieladung übrig.

Geladen wird das Lumia 820 mit einem Micro-USB-Stecker an der Unterseite des Gerätes, der 3,5mm-Headseteingang ist oben rechts zu finden. An der rechten Seite befinden sich drei Tasten. Die eine ist für die Lautstärkeregelung verantwortlich, die mittlere schaltet das Smartphone ein und aus. Der untere Button ist für die Kamera reserviert.

Apropos: Die Kamera löst mit 8,7 Megapixeln knapp höher auf als die des iPhone, in Sachen Optik brüstet sich Nokia nicht erst seit dem Umstieg auf Windows Phone mit dem Traditionshersteller Carl Zeiss. In der Praxis hat dieser Schriftzug aber bei kaum einem Test eine bessere Fotoqualität ergeben als bei der Konkurrenz – erst recht nicht gegenüber dem iPhone 4S oder 5. Das Lumia 920 hätte im übrigen über 13 Megapixel verfügt, außerdem kommt dort noch ein zusätzlicher Bildstabilisator zum Einsatz.

Mehr ist zur Hardware zunächst nicht zu sagen, die Fotos verdeutlichen hoffentlich die Unterschiede. Im nächsten Teil geht es ans Eingemachte: Ich stelle dann das Betriebsystem Windows Phone 8 mit Schwerpunkt auf die Unterschiede zu iOS 6 vor. Fragen und Anmerkungen hierzu sind in den Kommentaren sehr willkommen.

Update vom 26. März 2013: Die Kommunikationsabteilung von Nokia hat sich bei mir gemeldet und wird uns für das Experiment ein Lumia 920 zur Verfügung stellen. Wenn es uns erreicht hat, folgen weitere Vergleiche und natürlich auch Fotos.

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Test: Power Bank 12000 für Smartphones und Tablets https://macnotes.de/2013/03/22/review-power-bank-12000/ https://macnotes.de/2013/03/22/review-power-bank-12000/#comments Fri, 22 Mar 2013 18:22:22 +0000 http://www.macnotes.de/?p=87200 Wir haben uns im Test die externe Stromversorgung Power Bank 12000 angesehen. Denn nicht erst seit dem Erscheinen des iPhone 5 mit dem neuen Lightning-Anschluss wünschen sich Smartphone-Besitzer eine längere Akkulaufzeit. Gerade bei externen Akkus, die nur aus einer Batterie mit einem Ein- und bis zu 4 Ausgängen bestehen, sollte man darauf achten, woher das […]

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Wir haben uns im Test die externe Stromversorgung Power Bank 12000 angesehen. Denn nicht erst seit dem Erscheinen des iPhone 5 mit dem neuen Lightning-Anschluss wünschen sich Smartphone-Besitzer eine längere Akkulaufzeit.

Gerade bei externen Akkus, die nur aus einer Batterie mit einem Ein- und bis zu 4 Ausgängen bestehen, sollte man darauf achten, woher das Produkt stammt. Die „Power Bank 12000“ ist schon auf den ersten Blick als günstige Alternative aus China zu erkennen. Ein genauer Hersteller ist nicht angegeben. Gekauft habe ich das Pack dennoch, weil zwei Freunde es bereits besaßen und es vorbehaltslos empfohlen haben.

Verpackung und Design

Zum Preis von 35,99€ war die Power Bank im Januar noch das günstigste Gerät mit der Kapazität. Die Verpackung ist spärlich: Ein dünner Pappkarton und ein Plastikinlay beinhalten den eigentlichen Akku und eine kurze, um nicht zu sagen wenig ausführliche, Anleitung mit Sicherheitshinweisen. Negativen Bewertungen bei Amazon zum Trotz erschließt sich mir persönlich nicht, was ich mehr wissen muss, als dass man es zum Beispiel nicht zu großer Hitze aussetzen sollte.

Außerdem ist ein Tütchen dabei mit acht Adaptern für verschiedenste Geräte. Abgedeckt werden damit alle Apple-Mobilgeräte, außer dem iPhone 5, für das man das Originalkabel benutzen muss, oder einen Micro-USB-auf-Lightning-Adapter. Zudem unterstützt das Gerät die meisten aktuellen Smartphones und Tablets von Samsung, HTC, Nokia, Motorola, Sony, Blackberry, LG und Google.

Die Power Bank 12000 sieht relativ schlicht aus, ist relativ groß (140x78x17mm) und wiegt 247g. Auf der Oberseite befindet sich, in Form einer Batterie, eine Ladeanzeige mit vier Stufen. Diese ist „elektrolumineszent“ (daher sehr energiesparend) und animiert, so dass man sieht, dass die Kapazität abnimmt, während ein Gerät angeschlossen ist. Das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal, wenn die Anzeige auch während des Betriebs nicht den Akkustand wiedergibt – dafür muss man das zu ladende Smartphone erst abziehen.

Die Unterseite ist leicht gerundet und schwarz mattiert, außen herum verläuft ein silberner Rahmen, der das Gerät zusammenhält. An der einen Seite finden wir einen Knopf zur Akkuanzeige, den wir betätigen können wollten, wenn kein zu ladendes Telefon oder Tablet angeschlossen ist. An der gegenüberliegenden Seite befindet sich zentral ein Mini-USB-Port zum Aufladen und rechts und links davon zwei USB-Ausgänge. Der linke bietet eine Stromstärke von ganzen 2,1A, was mehr als ausreicht, um das neueste iPad in annehmbarer Zeit aufzuladen. Der Rechte hat 1A für übliche Smartphones. Dies sollte man bei der Benutzung beachten.

Performance

Nach zwei Monaten Benutzung kann man nur sagen: Alles im „grünen“ Bereich. Als es wirklich nötig war, konnte ich das iPhone 5 etwa sieben Mal vollständig aufladen, bis die Power Bank den Geist aufgab. Bei der Kapazität von 1440mAh des iPhone-5-Akkus läuft das auf 10.080mAh hinaus, allerdings ist ein iPhone ja immer eingeschaltet beim Laden und so sollte die Leistung an der Stelle mehr als in Ordnung gehen.

Auch mehrere Geräte gleichzeitig werden anstandslos geladen, wobei einige Verzerrungen auftreten können und dann nicht mehr ganz nachvollziehbar ist, wie viel Energie nun tatsächlich in dem Brocken steckt.
Es ist klar auf Nutzer ausgelegt, die absolut auf Nummer sicher gehen wollen und sich an dem Gewicht und der Größe nicht stören. Für einen Trekking-Trip über mehrere Tage bietet die Power Bank genug Saft, und das bisher sehr zuverlässig.

Stören dürfte viele Smartphone-Besitzer allerdings die EL-Anzeige. Da sie sich beim Laden ständig bewegt, legt man das Gerät vielleicht lieber auf die Oberseite. Zudem ist ein leichtes Fiepen der Anzeige hörbar. Dies ist zwar so leise, dass es mich als sehr hellhörigem Typ noch nicht mal beim Schlafen stört. Die Anzeige ist jedoch lauter, wenn alle vier Balken leuchten und nimmt dann sekundenweise ab, wird dann wieder lauter etc. Ein Zeichen von doch nicht allzu perfekter Verarbeitung.

Das Aufladen des externen Akkus sollte man vorbereiten: Mehr als 12 Stunden dauert es zuweilen, bis das Gerät wieder voll einsatzbereit ist. Bei einem Akku mit 12.000mAh Kapazität ist das aber wohl in Ordnung.

Erwähnt werden muss außerdem die Verarbeitung der beiliegenden Adapter: Die fühlen sich billig an und wirken nicht so als würden sie ein Leben lang halten. Mit dem originalen Lightning-Kabel läuft aber alles prima.

In den Amazon-Kommentaren wird mehrfach von starker Hitzeentwicklung gesprochen. Das ist schon immer ein kontroverses Thema gewesen und hat bei früheren MacBook-Generationen immer wieder zu Diskussionen geführt. Ein Akku wird beim Betrieb warm und das ist auch bei der Power Bank 12000 der Fall. Die Wärmeentwicklung war aber bisher zu keinem Zeitpunkt beunruhigend, noch würde man sie „heiß“ nennen. Ich würde die Betriebstemperatur als völlig normal bezeichnen. Das iPhone wird im Navi-Betrieb deutlich wärmer.

Fazit

Nach zwei Monaten bin ich sehr überzeugt von der Power Bank 12000. Sicher muss man die Verarbeitung teilweise kritisieren, dafür bekommt man zu einem sehr niedrigen Preis ein mobiles „Kraftwerk“, das einen nicht im Stich lässt, und das ist es, was für mich zählt. Das Fiepen der Anzeige, ihre unlogische Konfiguration und die schlechte Verarbeitung insbesondere bei den Adaptern kosten allerdings doch ein paar Punkte. Dennoch: Für ein Produkt eines namhaften Herstellers wie Mophie muss man im Apple Store schon für 2500mAh rund 55€ einplanen. An dieser Stelle muss jeder für sich entscheiden, was er braucht und seinem Smartphone zumuten möchte.

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Apples Rechenzentren werden nun zu 100% aus erneuerbaren Energien betrieben https://macnotes.de/2013/03/22/apples-rechenzentren-werden-nun-zu-100-aus-erneuerbaren-energien-betrieben/ https://macnotes.de/2013/03/22/apples-rechenzentren-werden-nun-zu-100-aus-erneuerbaren-energien-betrieben/#comments Fri, 22 Mar 2013 18:04:41 +0000 http://www.macnotes.de/?p=87492 Apple hat sich in Sachen Umweltschutz in den letzten Jahren in vielen Bereichen deutlich verbessert. Dazu gehört auch der Umstieg von umweltschädigenden Energieträgern auf erneuerbare Quellen. Laut offizieller Apple-Homepage ist dieser nun komplett vollzogen. Auf der eigens eingerichteten (englischsprachigen) Website, auf der Apple seine Verantwortung für die Umwelt dokumentiert, heißt es unter anderem Seit gestern […]

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Apple hat sich in Sachen Umweltschutz in den letzten Jahren in vielen Bereichen deutlich verbessert. Dazu gehört auch der Umstieg von umweltschädigenden Energieträgern auf erneuerbare Quellen. Laut offizieller Apple-Homepage ist dieser nun komplett vollzogen.

Auf der eigens eingerichteten (englischsprachigen) Website, auf der Apple seine Verantwortung für die Umwelt dokumentiert, heißt es unter anderem

Our goal is to power every facility at Apple entirely with energy from renewable sources — solar, wind, hydro, and geothermal.
Apple-Homepage zum Umweltschutz

Seit gestern ist dort nun folgender Hinweis zu finden:

We’ve already achieved 100 percent renewable energy at all of our data centers, at our facilities in Austin, Elk Grove, Cork, and Munich, and at our Infinite Loop campus in Cupertino.
Apple-Homepage zum Umweltschutz

Alle Rechenzentren weltweit und die regionalen Hauptquartiere werden also bereits vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefert. Insgesamt betrug der Anteil aus erneuerbaren Energien an der Energieversorgung aller Apple-Standorte weltweit im Jahr 2012 bereits respektable 75%. Und noch ein bisschen beeindruckender ist, dass dieser Anteil noch 2010 bei nur 35% gelegen hatte.

Im Dezember letzten Jahres erst war bekannt geworden, dass die Leistung der Brennstoffzelle, die das Rechenzentrum in Maiden, North Carolina betreibt, verdoppelt worden ist – und zwar rein aus der Verbrennung von Biogas einer nahegelegenen Mülldeponie.

Auf der Umweltseite von Apple sind noch viele weitere Infos zu den Standorten der einzelnen Rechenzentren zu finden, unter anderem gibt es dort sogar genaue Angaben zu den jeweiligen konkreten Energiequellen (z. B. ob der Standort mit Wind- und/oder Wasserenergie betrieben wird) sowie Karten und ein ausführlicher PDF-Bericht über Energieversorgung und -quellen des gesamten Konzerns.

Als Zusatzinformation muss allerdings angemerkt werden, dass beispielsweise in den meisten US-Bundesstaaten verschiedene Richtlinien zur Kennzeichnung von „erneuerbaren Energien“ gelten. Was in North Carolina also im obigen Beispiel als eneuerbare Energie gilt, gilt in einem Nachbarstaat (oder gar in Europa) unter Umständen wegen höherer Erfordernisse nicht als solche.

Es gibt auch eine sehr übersichtliche und nicht minder ausführliche deutsche Version der Apple-Umwelthomepage. Hier wird anschaulich alles zum Thema Apple und Umwelt erklärt, allerdings ist der neue Stand von Ende 2012 dort noch nicht zu finden.

[via]

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