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Eine Woche ist es nun her, dass Apple OS X Lion im Mac App Store veröffentlicht hat. Eine Woche der produktiven Arbeit für mich mit dem Löwen. Dabei stellten sich schon früh Vorteile neuer Features als Besonderheiten heraus, wenn es auch nicht jene waren, mit denen Apple gerne wirbt. Zeit für eine Zwischenbilanz.

Apple hat ein Update für das mobile Betriebssystem iOS 4.3 veröffentlicht. Es trägt die Versionsnummer 4.3.5 und behebt eine Sicherheitslücke beim von Zertifikaten. Anwender sollten entsprechend schnell die neue Version einspielen, jedoch gibt es für sie noch keinen Jailbreak.

Apple hat damit begonnen, iMacs zurückzurufen, die zwischen Mai und Juli 2011 verkauft wurden. Grund ist eine Festplatte von Seagate mit 1 TB Speicherkapazität, die unter bestimmten Umständen versagen kann. Wer seinen Mac registriert hat, bekommt eine E-Mail mit dem Hinweis, alle anderen, die sich unsicher sind, können die Seriennummer in einem Online-Formular verifizieren lassen.

Das Gerücht von einem iPod touch mit UMTS-Modul wurde nach dem iPad mit 3G wieder lauter und ist vor Kurzem erst neu entflammt. Nun ist es Apple selbst, die mit der iOS 5-Beta Öl ins 3G-iPod-touch-Feuer gießen – in den Einstellungen wurden entsprechende Optionen gefunden.

Interessantes bahnt sich an: Offensichtlich schraubt Apple bereits an der übernächsten Bugfix-Version für OS X Lion. Im Bereich der Mac-Entwickler findet sich die Build 11C26 von 10.7.2 – momentan ist aber nicht einmal etwas über 10.7.1 bekannt.

In der letzten Woche hat Apple neben OS X Lion auch zwei neue Varianten der Macs veröffentlicht: Mac mini und MacBook Air (Mid-2011). Diese sind die ersten Macs, die nicht mit Snow Leopard betreiben werden können und von Anfang an mit OS X Lion ausgeliefert werden – allerdings ohne Installationsmedium. Was also tun nach einem Festplattentausch? Apple hat sich hierfür etwas einfallen lassen – neu herunterladen, auch ohne Recovery-Partition.

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OS X Lion ist da, das Dashboard (weitestgehend) Geschichte, genau wie Exposé. Das Dashboard ist nun ein virtueller Desktop und Exposé ging in Mission Control auf. Die Tasten auf der Tastatur (F3 und F4) funktionieren zwar weiterhin nach einem Update, aber dennoch hat Apple anlässlich des neuen Betriebssystems die Icons geändert.

Die Time Capsule ist zweifelsohne praktisch, aber relativ kostenintensiv. Eine kleine NAS-Station ist deutlich günstiger, flexibler und konnte denselben Zweck erfüllen. Doch mit OS X Lion macht Apple die Tür wieder zu: NAS-Laufwerke von Fremdanbietern können vorerst nicht mehr als Speicherort für die Time Machine genutzt werden.

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