China-Phones

Smartphones von chinesischen Herstellern haben aufgeholt und werden immer beliebter. Mittlerweile gibt es kaum noch einen Grund, 500 Euro für ein Gerät von Samsung oder Motorola zu kaufen – die Konkurrenz aus dem Land der Mitte bietet die gleiche Hardware für die Hälfte des Preises an. In China herrscht ein Konkurrenzkampf, der es den Anbietern nicht erlaubt, Smartphones überteuert zu verkaufen. Hinzu kommt, dass kaum ein Budget für Werbung und Marketing zur Verfügung steht. Das macht die Smartphones sehr günstig.

In Sachen Hardware kommen in den Geräten die gleichen Module zum Einsatz wie bei den namhaften Anbietern aus den USA und Japan. Prozessoren von MediaTek oder Qualcomm finden sich in den chinesischen Smartphones ebenso wie bei Sony und Samsung. Kein Wunder, werden die „Chinahandys“ doch in den gleichen Fertigungshallen hergestellt. Auch die Qualitätssicherung hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, so dass auch dieser Kritikpunkt heute hinfällig geworden ist.

Einsteigermodelle und Zweitgeräte gibt es bereits für ca. 50 Euro in den Online-Shops. Sie sind in der Regel nur mit einem GB RAM und 8 GB Speicher ausgestattet – es handelt sich um Smartphones mit sehr geringer Ausstattung, bei denen vor allem der Preis das entscheidende Kriterium für den Kauf darstellt. Immerhin lässt sich der interne Speicher oft mit einer microSD-Karte erweitern und ein Quad-Core-Prozessor ist auch mit von der Partie.

Für eine etwas größere Summe von ca. 100 bis 150 Euro bekommt man schon ein sehr gut ausgestattetes Smartphone. Hier gibt es im Normalfalls 2 GB RAM und mindestens 16 GB interner Speicher. Auch die verbauten Kameras können sich oft schon sehen lassen. Von Wifi bis GPS, Bluetooth und 4G-LTE sind alle Standardmodule in dieser Preisklasse mit dabei. Als Prozessoren kommen Quad-, Hexa- oder sogar Octa-Cores zum Einsatz. Google Android 6.0 Marshmallow ist als aktuelles OS oft schon ab Werk dabei und muss entsprechend nicht aktualisiert werden.

Ab einem Verkaufspreis von ca. 200 Euro spricht man bei Chinahandys sogar schon vom Premiumbereich. Hier kommen oft mindestens 4 GB RAM zum Einsatz, manchmal sogar schon 6 GB. Der Prozessor ist mit acht Kernen ausgestattet, die in mindestens 2,0 GHz laufen. Die Kameras bieten viele Megapixel und können Videos in 2060p aufnehmen – oft auch mit mehr als 30 Bildern pro Sekunde.

Smartphones aus China sind nicht im Laden um die Ecke erhältlich, sondern werden über spezielle Online-Shops bezogen. Beispielhaft seien hier GearBest, UUOnlineShop, Tinydeal und Banggood genannt, die über ein breites Produktangebot verfügen und sich in der Vergangenheit bewährt haben. Die Lieferzeit beträgt oft nur wenige Tage, besonders wenn sich die Geräte bereits in der EU befinden. Bei Bestellungen direkt aus China muss mit ein paar Wochen gerechnet werden, bis der Paketdienst an der Tür klingelt.

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