Apples mobiles Betriebssystem iOS ist im Januar 6 Jahre alt geworden. Wir stellen euch die Geschichte von iOS vor und machen einen kurzen und schmerzlosen Ausflug in die Design-Theorie rund um Skeuomorphismus und Flat-Design.
Der bekannte Marktanalyst Ming-Chi Kuo hat angegeben, dass er das Apple iPad 5 um 15 Prozent dünner und um 25 Prozent leichter als das iPad 4 sieht. Da Apple beim iPad 5 das Design angeblich ähnlich dem des iPad mini konzipieren möchte, soll sich ein leichteres und schlankeres Gehäuse ergeben – insbesondere die GF2-Touch-Technologie soll in diesem Punkt eine große Rolle spielen.
Laut Marktanalystin Katy Huberty wird das iPhone 5S eine höhere Gewinnmarge bieten können als das iPhone 5, da das iPhone 5S das Design des iPhone 5 übernehmen soll. Da Apple beim iPhone 5 ein komplett neues Design (unter anderem mit In-Cell-Touchscreen) entwickeln musste, waren die Produktionskosten höher und die Gewinnmarge entsprechend geringer.
Das mobile Google-Betriebssystem Android hat den Ruf, iOS in Sachen Design etwas nachzustehen. Dabei geht es nicht nur um das Betriebssystem an sich, sondern auch um die mitgelieferten Apps. Laut Chris Hulbert, einem freiberuflichen Entwickler von iOS-Software, hat dies gute Gründe: Man hört bei Google eher nicht auf die Meinung der Designer.
Zwischen dem Release des iPad 3 und iPad 4 hat Apple gerade einmal sieben Monate vergehen lassen, nachdem bei den vorherigen Modellen ein einjähriger Produktzyklus gewählt wurde. Anscheinend wird Apple beim iPad künftig einen aggressiveren Kurs fahren und halbjährliche Updates veröffentlichen, zumindest laut des japanischen Blogs “Mac Otakara”, der in der Vergangenheit bereits diverse richtige Vorhersagen getroffen hat.
iTunes 11 für OS X wird voraussichtlich heute veröffentlicht, Apple liefert vorab schon Screenshots verschiedener Ansichten. Am Design wurde im Vergleich zu iTunes 10 offenbar einiges verändert – und daran werden sich die Geister sicher scheiden.
Betriebsausflug für Apples Designteam: Chefdesigner Jonathan Ive und seine Angestellten sind nach London gereist, um einen Preis von der Design and Art Direction (D&AD) anzunehmen. Der prestigeträchtige Preis wurde im Rahmen eines Dinnerevents verliehen, es war das erste Mal, dass das Team überhaupt an einer Preisverleihung teilgenommen hat.