Im Rahmen der World Wide Developers Conference wird Apple am Montag bei der Keynote einen Einblick in Mac OS X 10.7 Lion, iOS 5 sowie iCloud geben. Offen ist, ob es, wie in den vergangenen Jahren auch, neue iPhone-Hardware geben wird.


Wie seit einem Jahr angekündigt hat Apple gestern seinen Cloud-Dienst MobileMe endgültig abgeschaltet. Wer die Internetseite me.com öffnet, wird von einem Schild begrüßt, dass diesen Umstand groß ankündigt.
Apple plant offenbar eine deutliche Überholung von iTunes für den Herbst diesen Jahres. Dies berichten verschiedene Medien in den USA, allen voran der Wirtschaftsdienst Bloomberg. Zum einen wird erwartet, dass die hauseigene iCloud besser in iTunes integriert wird und der Anwender so besser und vor allem sichtbarer Daten zwischen seinen Geräten synchronisieren kann.Zum anderen dürfte wohl nach dem aus von Ping eine Integration von Facebook und gegebenenfalls Twitter auf der (...). Weiterlesen!
Diejenigen Anwender, die noch MobileMe nutzen, wurden von Apple daran erinnert, dass der Dienst zum 30. Mai eingestellt wird. Man solle seinen Account auf die iCloud umstellen, wenn man weiterhin seine E-Mail-Adresse und die Kalender-Synchronisierung nutzen will. Außerdem ist bis zum genannten Stichtag Zeit, alle Daten, die nicht übernommen werden, zu sichern.
Vor einigen Wochen hat Google sein Cloud-Speicher-Angebot für eine zunächst begrenzte Zahl von Nutzern geöffnet und damit den Markt mal wieder ein wenig durcheinander gewirbelt. Aber auch Microsoft mischt jetzt mit und so haben wir die Neuen mal mit ein paar etablierten Angeboten verglichen, vor allem da diese nun auch Änderungen eingeführt haben. Genauer inspiziert wurden Google Cloud, SkyDrive, iCloud, Dropbox, SugarSync sowie Wuala.
Die Worldwide Developers Conference (WWDC) steht an und damit Apple dort etwas zu zeigen hat (von OS X 10.8 Mountain Lion abgesehen), wird im Hintergrund fleißig gewerkelt. So gibt es jetzt eine Developer- und Beta-Webseite von iCloud.com, die sowohl über neue Features in iOS 6 berichten, als auch offenbaren, was die iCloud in Zukunft verwalten kann.
Apple versucht weiterhin, alle angebotenen Dienste mit demselben Look & Feel auszustatten. Eine neue Funktion in iOS 5 stellt das Benachrichtigungssystem dar, das nicht mehr zwingend ein modales Dialogfeld anzeigt, sondern die Mitteilung am oberen Bildschirmrand aufpoppen lassen kann. Apple experimentiert mit einem solchen Feature nun auch auf iCloud.com.
Wer iCloud auf dem Mac nutzen möchte, der wird dazu gezwungen, OS X Lion zu installieren. Dafür wird allerdings OS X 10.6 Snow Leopard und der darin enthaltene Mac App Store benötigt. Dieses Betriebssystem stellt Apple ab sofort allen bisherigen MobileMe-Nutzern kostenlos zur Verfügung, um den Umstieg auf die iCloud einfacher zu machen.
Ganz frisch im iOS App Store: Byword, das schlichte Schreibprogramm mit Markdown- Unterstützung, hat seinen Weg auf iOS-Geräte gefunden. Die Universal App will die Eigenschaften auf iPhone, iPod Touch und iPad bringen, die Mac-Nutzer schon lange schätzen gelernt haben: Eine schlichte Benutzeroberfläche ohne ablenkenden Schnickschnack mit guter Markdown-Unterstützung.
Mit dem neuen Apple TV und den Möglichkeiten der iCloud bekommen iCloud-Nutzer die Möglichkeit, nicht nur auf ihre Musik, sondern auch auf ihre Filme zugreifen zu können. In den USA gibt HBO bald den Zugriff auf Universal- und Fox-Filme frei.