iPhone und Handynetze: Operation Chokehold, Verizon und anderer Spott
Der DDoS auf das AT&T-Netz vergangenen Samstag ging technisch ereignislos, ansonsten aber folgenreich vonstatten – AT&Ts Netzprobleme wurden einmal mehr ins Scheinwerferlicht gezogen, die Resonanz auf einen Fake-Aufruf mit anschließendem Herunterspielen durch alle Beteiligten zeigte, was prinzipiell machbar ist, wenn die User einen Aufstand proben. Spott über AT&Ts Netzprobleme wurden Allgemeingut, und es wundert nicht, dass Konkurrent Verizon betont, nicht dieselben Fehler in Sachen iPhone machen zu wollen, wenn das (…). Weiterlesen!
Operation Chokehold heute abend, Mobiles Internet in Zukunft
Um 21 Uhr MEZ wird es ernst: dann stellt sich heraus, ob die satirische Aufforderung von Fake Steve Jobs zur Überlastung des AT&T-Netzes zu ganz realen Ausfällen führen wird. Mit der “Operation Chokehold” soll gegen den mangelhaften Netzausbau des US-Providers protestiert werden, der unter anderem iPhones mit Vertragsbündelung anbietet. AT&T beruft sich auf den kontinuierlichen Netzausbau der vergangenen Jahre. Indessen wird spekuliert, dass das mobile Internet trotz des schnell angestiegenen (…). Weiterlesen!
Operation Würgegriff: Flashmob soll auf fehlende AT&T-Netzqualität hinweisen
Unter dem Begriff “Operation Chokehold” hat Newsweek-Redakteur Daniel Lyons in seiner Rolle als Fake Steve Jobs dazu aufgerufen, dass alle iPhone-Nutzer in den USA am morgigen Freitag zum gleichen Zeitpunkt ihre iPhones anschalten und das Netz auslasten sollen. Das Ziel: AT&T und ihrem unzuverlässigen Netz einen Denkzettel verpassen.
Notizen vom 15. Dezember 2009
Wer ist Schuld an schlechter Sprach- und Datenqualität? Roger Entner, Senior Vize Präsident im Bereich Telekommunikation von Nielsen Research, sieht bei der schlechten Netzqualität mit dem iPhone in den USA nicht AT&T als Schuldigen, sondern Apple. Jetzt wird wieder der Chipsatz des iPhone verantwortlich gemacht. Diese Diskussionen sind nicht neu, aber kommen ungewöhnlich spät im ganzen Streit um die Netzqualität.
AT&T will Service verbessern – und bestraft heavy User
AT&T hat eine große “Serviceoffensive” gestartet, mit der die angeprangerte schlechte Datenübertragung verbessert werden soll. Einziger Haken: iPhone-User werden als Bandbreitenverschwender an den Pranger gestellt und sollen künftig mehr zahlen.
Notizen vom 8. Dezember 2009
AT&T: Mark the Spot AT&T hat eine Support-App für ihre iPhone-Bestandskunden herausgegeben. In “Mark the Spot” erhält der Nutzer Informationen über die Netzqualität und ist aufgerufen, selbst Daten zu übermitteln. Die App erstellt Listen über abgebrochene Gespräche, schlechte Datenverbindungen und schlechte Sprachqualität inklusive Geo-Daten. Das Problem ist allerdings, dass die App selbst dauernde Abbrüche hat…
AT&T vs. Verizon: Rechtsstreit wurde eingestellt, Werbekampf geht weiter
AT&T und Verizon haben sich nun dazu entschlossen, ihren Rechtsstreit bezüglich Werbespots einstellen zu lassen. Vor zwei Wochen erst wurde vom Gericht bekannt gegeben, dass die Verizon-Spots zwar etwas hinterhältig, aber nicht irreführend seien und damit auch nicht aus dem Programm genommen werden müssten.
iPhone-Werbespots in den USA mit Seitenhieb auf Verizon
Neue iPhone-Spots mit Verizon-Seitenhieb: Nachdem Verizon in seinen Droid-Spots seine Anti-iPhone-Kamapgne gefahren hat, zieht Apple nun nach und stellt ein Feature heraus, von denen das iPhone aktuell im AT&T-Netz Gebrauch machen kann: Die gleichzeitige Nutzung von Daten- und Sprachverbindung.





