Facebook Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/facebook/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Thu, 18 Mar 2021 01:53:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg Facebook Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/facebook/ 32 32 WhatsApp arbeitet an Status-Push und Location-Sharing https://macnotes.de/2017/01/31/whatsapp-arbeitet-an-status-push-und-location-sharing/ Tue, 31 Jan 2017 19:25:48 +0000 http://www.macnotes.de/?p=210261 Bevor Apple gleich seine Zahlen vorlegt, noch eine kurze Notiz zu WhatsApp. Der Dienst bringt demnächst womöglich ein iMessage-ähnliches Feature. Den Standort mit anderen Nutzern für eine vordefinierte Zeit zu teilen, das wird von iMessage bereits seit einiger Zeit unterstützt. WhatsApp fügt diese Funktion demnächst wohl ebenfalls hinzu, wie jüngste Hinweise aus dem Beta-Programm des […]

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Bevor Apple gleich seine Zahlen vorlegt, noch eine kurze Notiz zu WhatsApp. Der Dienst bringt demnächst womöglich ein iMessage-ähnliches Feature.

Den Standort mit anderen Nutzern für eine vordefinierte Zeit zu teilen, das wird von iMessage bereits seit einiger Zeit unterstützt. WhatsApp fügt diese Funktion demnächst wohl ebenfalls hinzu, wie jüngste Hinweise aus dem Beta-Programm des Messengers andeuten.

Demnach wird das Feature „Show my Friends“. In Gruppen können Zeiträume zwischen einer und fünf Minuten gewählt werden. Im Einzelgespräch ist auch ein längeres Freigeben des Standorts denkbar.

Push-Nachricht bei neuem Status

Länger schon gehen Gerüchte, Facebook könnte WhatsApp eine Art Chronik verpassen. Ein Schritt in diese Richtung könnten Push-Nachrichten sein, die Nutzer über einen neuen Status anderer Teilnehmer informieren. Auch können künftig Status-Einträge nach 24 Stunden gelöscht werden. Kürzlich erst tauchten Hinweise auf, wonach WhatsApp künftig beim Telefonieren darauf hinweist, wenn der Akku des Gesprächspartners zur Neige geht.

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USA: Tech-Konzerne protestieren gegen Einreiseverbot https://macnotes.de/2017/01/30/usa-tech-konzerne-protestieren-gegen-einreiseverbot/ Mon, 30 Jan 2017 11:30:35 +0000 http://www.macnotes.de/?p=210225 Apple und andere Tech-Firmen sprachen sich jüngst gegen die Restriktionen des neuen US-Präsidenten Donald Trump aus, zu denen unter anderem ein 90-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus muslimischen Ländern zählt. Einwanderung sei wichtig für Apple. In einem internen Memo an alle Mitarbeiter erklärte Tim Cook, Apple unterstütze das Vorgehen des neuen US-Präsidenten Trump nicht. Einwanderung sei […]

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Apple und andere Tech-Firmen sprachen sich jüngst gegen die Restriktionen des neuen US-Präsidenten Donald Trump aus, zu denen unter anderem ein 90-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus muslimischen Ländern zählt. Einwanderung sei wichtig für Apple.

In einem internen Memo an alle Mitarbeiter erklärte Tim Cook, Apple unterstütze das Vorgehen des neuen US-Präsidenten Trump nicht. Einwanderung sei wichtig für Apple und ohne Zuwanderer wäre das Unternehmen und die USA nur halb so stark. Apple selbst würde ohne Zuwanderung nicht existieren.

Damit zielt er auf die Herkunft von Steve Jobs ab. Man werde den Erlass mit allen Mitteln bekämpfen und insbesondere die eigenen Mitarbeiter unterstützen.

Google ruft Mitarbeiter zurück

Unterdessen wird der Erlass erst ein mal nicht aufzuhalten sein. Damit sie nicht vom Unternehmen abgeschnitten werden , hat Google Mitarbeiter aus betroffenen Ländern aufgerufen umgehend in die USA zurückzukehren. Hintergrund des Aufrufs scheint die Hoffnung zu sein, dass die neuen Vorschriften noch nicht umgesetzt werden. Nicht nur Apple, sondern auch Microsoft, Facebook und auch Google haben Proteste gegen die Order auf den Weg gebracht.

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Facebook bringt Werbung in den Messenger https://macnotes.de/2017/01/26/facebook-bringt-werbung-in-den-messenger/ Thu, 26 Jan 2017 17:36:49 +0000 http://www.macnotes.de/?p=210098 Facebook geht einen bereits länger erwarteten Schritt: Künftig wird nicht nur im Mutterschiff, sondern auch im Messenger Werbung gezeigt. Allerdings, in den Unterhaltungen einstweilen noch nicht. Facebook setzt künftig auf Mobile Ads im Messenger, das teilte das Unternehmen in seinem Blog mit. This week we are launching a very small test in Australia and Thailand […]

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Facebook geht einen bereits länger erwarteten Schritt: Künftig wird nicht nur im Mutterschiff, sondern auch im Messenger Werbung gezeigt. Allerdings, in den Unterhaltungen einstweilen noch nicht.

Facebook setzt künftig auf Mobile Ads im Messenger, das teilte das Unternehmen in seinem Blog mit.

This week we are launching a very small test in Australia and Thailand that gives businesses the opportunity to place ads on the Messenger home screen. This means that a business is able to place an ad in an area of Messenger below your recent conversations.

Wie bereits häufiger zuvor testet das Unternehmen die Funktionalität zuerst bei einer ausgewählten Gruppe von Nutzern.

Immerhin, bislang ist scheinbar nur geplant die Anzeigen dort zu platzieren, wo jetzt Geburtstage oder aktive Freunde angezeigt werden. Ob die Nutzer das indes als Verbesserung empfinden, ist fraglich. Ohnehin ist die Umstrukturierung des „Startseite“ genannten Tabs nicht bei Allen beliebt.

Werbung an weiteren Stellen?

Ob und wann Facebook den an sich nächsten logischen Schritt geht und Ads auch in den Unterhaltungen anzeigen wird, ist eine Frage, die ebenfalls ungeklärt bleibt. Auch steht Werbung in WhatsApp seit dem Moment im Raum, da Facebook den Dienst kaufte. Bislang haben beide Unternehmen Gerüchte in diese Richtung jedoch stets dementiert.

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NSA-Affäre: Apple und co. sprechen nicht vor Untersuchungsausschuss https://macnotes.de/2017/01/20/nsa-affaere-apple-und-co-sprechen-nicht-vor-untersuchungsausschuss/ Fri, 20 Jan 2017 17:30:26 +0000 http://www.macnotes.de/?p=210010 Apple und andere amerikanische Tech-Firmen haben es in letzter Sekunde abgelehnt vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages Stellung zur NSA–Affäre zu beziehen. Deutsche Politiker und Journalisten zeigen sich enttäuscht. Wie ernst ist es Apple und co. wirklich mit der Sicherheit und Unversehrtheit der Privatsphäre der Nutzer? Nachdem Apple, Microsoft, google und Facebook lange grundsätzliche Bereitschaft signalisiert […]

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Apple und andere amerikanische Tech-Firmen haben es in letzter Sekunde abgelehnt vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages Stellung zur NSA–Affäre zu beziehen. Deutsche Politiker und Journalisten zeigen sich enttäuscht.

Wie ernst ist es Apple und co. wirklich mit der Sicherheit und Unversehrtheit der Privatsphäre der Nutzer? Nachdem Apple, Microsoft, google und Facebook lange grundsätzliche Bereitschaft signalisiert hatten vor dem NSA-Untersuchungssausschuss des Bundestages zu den Vorwürfen geheimdienstlicher Überwachung Stellung zu beziehen, haben die Unternehmen den für den gestrigen Donnerstag anberaumte Termin in letzter Sekunde platzen lassen.

Christian Flisek (SPD) zeigte sich enttäuscht: „„Das sind keine Einzelentscheidungen, sondern das abgestimmte Vorgehen eines Schweigekartells.“ Der Deutsche Journalistenverband (DJV) kritisierte das Verhalten der US-Konzerne ebenfalls und findet die Entscheidung gleich in zweierlei Hinsicht problematisch: „Erstens weil sie ihrer Pflicht nachkommen wollen und müssen, die Leser und Zuschauer möglichst umfassend über sie Praktiken der Geheimdienste und deren mögliche Verflechtungen mit den Digitalkonzernen zu informieren. Zweitens stehen Rechercheure, Informanten und Whistleblower selbst regelmäßig im Fokus geheimdienstlicher Ermittlungen.“

Keine große Überraschung

Die US-Tech-Industrie hat in der ganzen Überwachungsaffäre traditionell einen schwerenStand. Das US-Recht sieht etwa vor bestimmte Aussagen oder auch nur Äußerungen über erfolgte Kooperationen mit Sicherheitsdiensten zu bestrafen. Nahezu alle Konzerne hatten sich immer wieder mehr oder weniger energisch gegen Eingriffe in die Privatsphäre ausgesprochen und in manchem Fall strittige Fragen auch vor Gericht ausgefochten, zu verweisen wäre hier auf den Kryptokrieg um verschlüsselte iPhones zwischen Apple und dem FBI oder der Affäre um die Beschlagnahme von E-Mails aus einem irischen Microsoft-Rechenzentrum durch ein US-Gericht. Doch eine Aussage vor einem ausländischen Parlament, und sei es auch nur eines Ausschusses, und daraus möglicherweise hervorgehenden Erkenntnissen dahingehend, dass die US-Nachrichtendienste gezielt die Privatsphäre von Internetnutzern weltweit kompromittieren, würde zwangsläufig ein Politikum. Würden die CEOs Fragen ausweichend oder gar nicht beantworten, könnte das das Nutzervertrauen beschädigen, was sofort geschäftsschädigende Wirkung hätte. Google hatte etwa angeboten in nicht öffentlicher Sitzung zu den Fragen des Ausschusses Stellung zu nehmen, dieser hat den Vorschlag indes abgelehnt. Es war kaum zu erwarten, dass irgend ein Firmenchef, der an seinem Job hängt, sich oder sein Unternehmen in eine solche Misere bringt, zumal inzwischen einerseits ohnehin jedem klar ist, wie sehr nicht nur amerikanische Geheimdienste mit den IT-Systemen und ihren Nutzern umgehen.

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Ist Google+ wirklich das beste Social Network? https://macnotes.de/2015/07/18/ist-google-plus-wirklich-das-beste-social-network/ https://macnotes.de/2015/07/18/ist-google-plus-wirklich-das-beste-social-network/#comments Sat, 18 Jul 2015 17:52:04 +0000 http://www.macnotes.de/?p=196183 Bernd Rubel von MobileGeeks ist der Meinung, dass Google+ das beste Social Network der Welt ist. Seine Begründung genügt dabei leider nur subjektiven Kriterien, was den Wortbeitrag trotzdem nicht gänzlich abschwächt. Rubel wehrt sich bei MobileGeeks gegen das schlechte Image, das Google+ in der Öffentlichkeit genießt. Die Webseite von Macher Sascha Pallenberg nutzt der Autor […]

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Bernd Rubel von MobileGeeks ist der Meinung, dass Google+ das beste Social Network der Welt ist. Seine Begründung genügt dabei leider nur subjektiven Kriterien, was den Wortbeitrag trotzdem nicht gänzlich abschwächt.

Rubel wehrt sich bei MobileGeeks gegen das schlechte Image, das Google+ in der Öffentlichkeit genießt. Die Webseite von Macher Sascha Pallenberg nutzt der Autor als Beleg dafür, dass „auf Google+ doch was geht„. Verglichen wird zum Beispiel mit dem „Erfolg“ von TechCrunch. Das Beispiel wird nicht umsonst gewählt, da das Magazin 2014 für Google+ den Zombie-Modus ausrief. Dabei gehört TechCrunch selbst zu den 20 Seiten, die die meisten Fans auf Google+ haben. Doch nicht viele besuchen die Seite. Fast 7,9 Millionen Followern stehen lediglich etwas über 360 Millionen Aufrufe gegenüber, das Ergibt ein Verhältnis von 46. Mobilegeeks hingegen hat „nur“ knapp 61 000 Follower, aber mehr als 50 Millionen Seitenaufrufe, was einem Verhältnis von 824 entspricht.

Obwohl Rubel damit plausibel machen möchte, dass bei Google+ eben doch was geht, ist das in meinen Augen kein ausreichendes Argument. Kritiker warfen dem Social Network vor, dass dort wenig los sei, was nicht in jedem Fall stimmt. Denn wie Rubel richtig formuliert, ist Google+ kein Mülleimer, sondern ein Netzwerk, bei dem derjenige das bekommt, was er seinen Fans gibt. In absoluten Zahlen hat G+ jedoch das Nachsehen mit Twitter oder Facebook.

Inhalte und Funktionen wichtig

Doch für mich bemisst sich die Qualität auch an den Inhalten auf Google+ und an den Funktionen, die mir das Netzwerk bietet. Ein Feature, das ich persönlich bei Google+ besonders gut finde, ist die automatische Verschlagwortung. So wird für mich sichergestellt, dass ich zu gewissen Themen auf G+ eine enorme Auswahl finde.

Twitter dient zum Beispiel ausschließlich der Kommunikation und bietet keine Spiele oder Zusatzfunktionen wie Videochats oder Sprachnachrichten. Mit Periscope hat Twitter zwar ein Tool bereitgestellt, das ist jedoch nicht in Twitter selbst integriert, sondern lebt quasi autark nebenher. Das Netzwerk hat meiner Meinung nach lange Zeit auf der Suche nach Monetarisierungsmöglichkeiten nicht beachtet, dass es zur Kommunikation gut zu gebrauchen ist. Positiv war zuletzt die Einführung von Gruppen-Direktnachrichten, die der Plattform eine neue Facette bieten. Auch Facebook hat begriffen, dass Kommunikation ein zentrales Element des Netzwerks ist und deshalb seinen Messenger Stück um Stück extrahiert und weiterentwickelt. Dies fehlt bei Google+ ein wenig beim direkten Miteinander. Es gibt Funktionen, die sind jedoch nicht so direkt zugänglich. Anders ist es natürlich mit Gruppen-Videochats à la Hangout. Doch Google weiß wohl bis heute noch nicht so recht, was es mit dieser Funktion anfangen möchte, wenngleich es mittlerweile, vor allem in den mobilen Apps deutlich besser integriert ist, als noch zu Anfang.

Es gibt auch heute noch Nutzer, die mit Funktionen bspw. zum Ignorieren von Hashtags, sei es temporär oder dauerhaft, überfordert sind, oder sie nicht kennen. Doch helfen diese, die Kommunikation zu entschlacken. Auf Twitter ist es trotzdem heute noch äußerst problematisch, bei dem ganzen Spam ein Thema wirklich zu verfolgen. Nur, wenn dies wirklich eine große Reichweite entwickelt, gibt es dazu viele „ernsthafte“ Beiträge und vermeintlich weniger Spam. Doch bei kleinen Themen ist der Anteil an Spam-Nachrichten viel zu groß, dass Nutzer bei der Suche ein positives Gefühl des Auffindens zurückbehalten würden.
Das geht auf Google+ besser. Doch es gab Zeiten, da hat Google sich so verhalten, dass man Nutzer dazu einlud, ihren Müll auf G+ abzulegen. Dies spricht Rubel ebenfalls an: Es handelt sich um den Zeitpunkt, als man die Autorschaft zum Ranking-Kritierium in Google machen wollte. In dieser Zeit sind viele Fan-Seiten und Accounts im Social Network entstanden, auf denen aber außer Schlagzeilen nichts weiter gelandet ist; Spiele habe ich jetzt noch gar nicht angesprochen. Sie sind aber eine weitere Facette, die bei Facebook besonders gut funktioniert und zumindest einem Teil der Nutzer super gefällt, anderen hingegen wegen der vielen Einladungen und Benachrichtigungen mächtig auf den Wecker geht.

Bevormundung durch Soziale Netzwerke

Google hat zum Glück außerdem nicht allzu viel mit der eigenen Timeline angestellt. Anders als Twitter und Facebook. Denn in diesen beiden Social Networks wissen viele Nutzer überhaupt nicht, was ein Teil ihrer Bekannten so berichtet, weil diese Nachrichten nie bei ihnen ankommen. Bei Twitter liegt dies nicht nur an der Filterung der Nachrichten nach Algorithmen, die noch gar nicht so alt ist. Vielmehr kann man bei Twitter nicht trennen, ob die Inhalte von Freunden oder von Firmen kommen. Letztlich heißt es aber: Wenn sie wirklich genervt wären von tausenden Hinweisen auf Technik-Themen und lieber über Sport kommunizieren wollten, oder umgekehrt, dann würden sie es entweder auf die Art zeigen, dass sie die Personen stummschalten, entfolgen oder aber zur Sprache bringen. Ich weiß sehr wohl, dass diese Auswahl bei Facebook mittlerweile sehr gut funktioniert, weil ich mir öfter die Timelines von Kollegen und Freunden angucken kann und diese sind durchaus ein Abbild der Interessen derjenigen Nutzer. Das bedeutet aber ja nicht, dass sie nicht Nachrichten von Freunden trotzdem weitersagen und vervielfältigen würden. Nur Facebook lässt sie eben nicht.

Sich auskennen

Rubel zitiert ist seinem Beitrag noch George Cohn, der gesagt hat, dass es manchmal einfacher ist, die Software zu verteufeln als zu lernen, wie man sie benutzt. Dies ist aber in meinen Augen kein Argument, das nur auf Google+ gemünzt werden kann. Einige der Dinge, die ich oben erwähnte, zeigen am Beispiel von Twitter und Facebook ebenfalls, dass es dort Funktionen gibt, bei denen die Nutzer sie nicht verwenden oder aber bevormundet werden und man versucht, ihnen den Gebrauch durch automatische Filter abzunehmen.

Werbung

Dass es auf Google+ keine Werbung gibt, ist für den Moment positiv, aber sicher nicht das Ergebnis der Menschenliebe von Google. Dass Rubel es in seinem Beitrag auf MobileGeeks so darstellt finde ich problematisch. Denn schaut man sich Googles Suchergebnisse an, kann man recht viel Werbung finden. Auch bei Gmail gibt es mittlerweile „Sponsored Promotions“. Wenn Google+ eine ähnliche Nutzeraktivität vorweisen könnte wie diese Dienste Googles, wäre es mit der werbefreien Zone sicherlich rasch vorbei.

Dazu muss ich Herrn Rubel noch korrigieren. Denn er argumentiert, dass Facebook und Twitter wegen dieser Sponsored Postings in den Feeds neuerdings die Lieblinge von Agenturen und Webseitenbetreibern wären, weil man damit „billig“ Traffic auf die eigene Webseite holen könnte. Ich habe selbst über zweieinhalb Jahre für einige Projekte Advertising auf Facebook gemacht, bzw. machen müssen. Wer versucht auf diesen Wegen Traffic auf die eigene Webseite zu holen, der muss im Gegenteil sogar viel Geld haben. Denn dieser Traffic ist nicht billig, zumindest nicht günstiger als auf anderen Kanälen wie Adwords oder bei Outbrain, Plista und Co. Und das ist es dann nicht Wert.

Ist denn jetzt aber Google+ das besten Social Network? Würden wir dieselben Argumente nutzen wie Bernd Rubel von MobileGeeks, müssten wir Twitter als das beste Soziale Netzwerk kennzeichnen, weil wir darüber die meiste Interaktion mit unseren Lesern pflegen. Doch weil jedes Netzwerk zwar Überschneidungen in der Klientel hat, aber Unterschiede in seiner sozialen Verfasstheit bietet, kann man die Netzwerke pauschal nicht miteinander vergleichen. Denn man muss auf Twitter anders mit den Followern umgehen, als man es auf Facebook mit seinen Fans tun muss oder auf Google+.

RSS-Reader

Mein persönlich bestes Social Network ist eines, das gar keines ist, nämlich der RSS-Reader meiner Wahl, NewsBar. Ich bin der Meinung dass ich dort die Themen präsentiert bekommen, die ich gut finde, und die habe ich mir über die Jahre selbst zusammengesucht.

Sozial ist dabei freilich nicht so viel, außer vielleicht, wenn ich Beiträge aus NewsBar in Sozialen Netzwerken weitersage. Aber wenigstens hab ich mit dem Programm die Gewähr, dass mir nicht ein Algorithmus Beiträge vorenthält, von denen ich nicht entscheiden durfte, ob ich sie sehen möchte, oder nicht.

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https://macnotes.de/2015/07/18/ist-google-plus-wirklich-das-beste-social-network/feed/ 1
Monetarisierung von Videos auf Facebook möglich https://macnotes.de/2015/07/02/monetarisierung-videos-facebook/ Thu, 02 Jul 2015 01:18:00 +0000 http://www.macnotes.de/?p=195653 Ab sofort kann man mit dem Upload von Videos auf Facebook Geld verdienen, über Werbung. Das Social Network bietet dabei denselben Umsatzanteil wie YouTube, zunächst nur einigen ausgewählten Partnern. Facebook hat eine neue Einnahmequelle aufgetan und wird ab sofort die Möglichkeit einräumen, hochgeladene Videos, an denen die Nutzer die Rechte halten, zu monetarisieren. Zunächst wird […]

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Ab sofort kann man mit dem Upload von Videos auf Facebook Geld verdienen, über Werbung. Das Social Network bietet dabei denselben Umsatzanteil wie YouTube, zunächst nur einigen ausgewählten Partnern.

Facebook hat eine neue Einnahmequelle aufgetan und wird ab sofort die Möglichkeit einräumen, hochgeladene Videos, an denen die Nutzer die Rechte halten, zu monetarisieren. Zunächst wird diese Funktion mit einer Handvoll ausgewählter Partner getestet. Dazu zählen laut Fortune unter anderen Tastemade, NBA, Hearst, Funny or Die und Fox Sports.

55% Umsatzbeteiligung

Facebook wird die Videoinhalte mittels Werbespots monetarisieren und die Urheber der Videos erhalten 55% des Werbeerlöses, also genauso viel (oder wenig) wie bei YouTube.

Dan Rose, der Vizepräsident der Abteilung, die Facebook-Partner betreut, gibt an, dass man Feedback von Partnern bekommen habe, die mehr Inhalte auf Facebook publizieren würden, wenn sie zusätzlich zur Reichweite auch monetär davon profitieren würden.

Wie funktioniert Videowerbung bei Facebook?

Facebook hat vor einiger Zeit eine Funktion eingeführt, die das automatische Abspielen von Videos in der eigenen Timeline realisiert. Die Videos werden jedoch ohne Ton abgespielt. Für Werbekunden ist dies wenig aussichtsreich, weshalb Facebook die Werbespots von den eigentlichen Videos trennt und sie nur dann zeigt, wenn Nutzer sich tatsächlich auch Videos ansehen. Dazu hat man mit dem Verweis auf „vorgeschlagene Videos“ eine Art Übersicht erzeugt, auch auf mobilen Geräten, bei der der Bildschirm abgedunkelt wird. Schaut ein Nutzer ein Video, vielleicht noch ein weiteres „aktiv“, wird ihm dann zwischen dem Wechsel in Zukunft möglicherweise ein Werbespot gezeigt.

Die Funktion sei in den letzten Wochen mit einer kleinen Zahl von iOS-Nutzern der Facebook-App getestet worden. In den kommenden Monaten soll sie weiteren Nutzern „zur Verfügung gestellt werden“ und sukzessive auch in der Android-Version und den Web-Apps am Desktop integriert werden.

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