Internet Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/internet/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Mon, 03 Oct 2022 17:42:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg Internet Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/internet/ 32 32 Sicher im Internet bezahlen: So funktioniert die paysafecard https://macnotes.de/2022/10/03/sicher-im-internet-bezahlen-so-funktioniert-die-paysafecard/ Mon, 03 Oct 2022 17:42:01 +0000 https://macnotes.de/?p=630088 Die paysafecard wurde im Jahr 2000 in Österreich eingeführt und hat sich seitdem zu einer beliebten Methode für schnelle, einfache und sichere Online-Zahlungen entwickelt. In mehr als fünfzig Ländern ist paysafecard inzwischen erhältlich und damit wohl der beliebteste Prepaid-Kartenservice der Welt. Wie funktioniert das Zahlungsmittel genau und was sind seine Vorteile? Was ist paysafecard? Die […]

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Die paysafecard wurde im Jahr 2000 in Österreich eingeführt und hat sich seitdem zu einer beliebten Methode für schnelle, einfache und sichere Online-Zahlungen entwickelt. In mehr als fünfzig Ländern ist paysafecard inzwischen erhältlich und damit wohl der beliebteste Prepaid-Kartenservice der Welt. Wie funktioniert das Zahlungsmittel genau und was sind seine Vorteile?

Was ist paysafecard?

Die paysafecard (PSC) ist eine frei verkäufliche Prepaid-Karte, mit der online bezahlt werden kann. Der Kartenwert ist in Form eines 16-stelligen PIN-Codes auf der Karte gespeichert. Kunden müssen prinzipiell weder beim Kauf noch beim Bezahlen persönliche Daten oder Bankverbindungen angeben, auch eine Kreditkarte ist nicht notwendig.

PSCs werden bei zahlreichen Online-Diensten als Zahlungsmittel akzeptiert. Nach einem Bezahlvorgang wird der genutzte Betrag vom verfügbaren Guthaben abgezogen. Sobald das Guthaben des paysafecard-Gutscheins erschöpft ist, ist dieser PIN-Code nicht mehr gültig und eine weitere Nutzung nicht mehr möglich.

Damit ist paysafecard die perfekte Lösung für Konsumenten, die ihre Ausgaben kontrollieren wollen, kein Bankkonto haben oder aus Sicherheitsgründen ihre persönlichen Kreditkartendaten nicht online preisgeben wollen. Im Prinzip ist es damit möglich, Online-Einkäufe wie mit Bargeld zu bezahlen.

Es ist zudem möglich, eine Reihe von paysafecard-PINs in einem Online-Wallet namens „My paysafecard“ zu speichern und dort zu verwalten. Sobald der Kunde die PIN zu seinem Wallet hinzufügt, ist die PIN nicht mehr erforderlich, um eine Zahlung zu tätigen. Stattdessen müssen die Kunden nur noch ihren Benutzernamen und ihr Passwort eingeben. In ihrem Account können Kunden auch ihre Transaktionshistorie einsehen.

Wo kann man paysafecards kaufen?

Mittlerweile können paysafecards bei mehr als 600.000 Verkaufsstellen weltweit erworben werden. Typische Offline-Verkaufsstellen sind Tankstellen, Kioske, Lotto-Annahmestellen oder normale Supermärkte. Darüber kann man die paysafecard auch bei vielen Online-Händlern kaufen, zum Beispiel bei www.cardpa.de/collections/paysafecard-kaufen.

Beim Kauf einer physischen paysafecard ist der Wert vorgegeben und kann nicht frei vom Kunden bestimmt werden. Man ist also davon abhängig, welche Stückelungen vorrätig sind. Diese beginnen bei einem Kartenwert von 5 EUR und erhöhen sich in Schritten von jeweils 5 EUR bis zum maximalen Kartenwert von 100 EUR.

Wer online eine paysafecard kauft, kann normalerweise zwischen allen gängigen Werten zwischen 5 EUR und 100 EUR wählen. Man ist dort also nicht darauf angewiesen, dass zufällig eine paysafecard mit dem gewünschten Wert erhältlich ist. Auch in manchen Lotto-Annahmestellen ist es möglich, sich einen gedruckten Code in der Höhe seines Wunschwertes generieren zu lassen.

Wie funktioniert paysafecard?

Es gibt zwei Arten von paysafecards:

paysafecard classic

Die klassische Version der paysafecard funktioniert nach einem einfachen Konzept. Es handelt sich im Wesentlichen um einen digitalen Code, der einen bestimmten Geldwert repräsentiert. Nachdem man die paysafecard classic erworben hat, kann man damit durch die Eingabe des 16-stelligen Codes auf tausenden Partner-Websites bezahlen – ohne zusätzliche Gebühren oder persönliche Daten angeben zu müssen.

paysafecard Mastercard

Die paysafecard Mastercard ist eine physische Prepaid-Kreditkarte, mit der sowohl offline als auch online bezahlt werden kann. Die Kreditkarte ist derzeit für eine Jahresgebühr von 9,90 EUR erhältlich und kann überall eingesetzt werden, wo Mastercard akzeptiert wird. Außerdem fallen geringe Gebühren für Aufladungen, Abhebungen an Geldautomaten und Zahlungen in Fremdwährungen an.

Wo kann man mit einer paysafecard bezahlen?

Das Guthaben von paysafecards kann online bei zahlreichen Anbietern aus den Bereichen Gaming (League of Legends und andere), Dating oder Sportwetten eingelöst werden, aber auch in einer ganzen Reihe von Onlineshops. Ob die paysafecard akzeptiert wird, ist normalerweise auf der Website des Händlers im Abschnitt Zahlungsmittel angegeben. Oft ist auch direkt das paysafecard-Logo abgebildet.

Was sind die Vorteile von paysafecard?

Die Nutzung von paysafecard bietet zahlreiche Vorteile:

  • Keine Kreditkarte erforderlich
  • Kauf und Zahlung sind anonym möglich
  • Kann offline gekauft werden, um online damit zu bezahlen
  • Sehr einfache und intuitive Handhabung
  • Über 600.000 Verkaufsstellen weltweit
  • Ein weiterer Vorteil der paysafecard liegt in der Möglichkeit, in einer Fremdwährung zu bezahlen

Fazit

Die paysafecard eignet sich primär für Nutzer, die Wert auf Anonymität bei Online-Bezahlvorgängen haben. In diesem Punkt ist die PSC anderen Zahlungsanbietern wie Klarna oder PayPal überlegen. Wer dennoch auf gelegentliche Einkäufe per Kreditkarte tätigen möchte, kann zusätzlich die paysafecard-Mastercard nutzen.

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Wasserstand #21: 2022, und warum es so ruhig war … https://macnotes.de/2022/09/08/wasserstand-20-2022-und-warum-es-so-ruhig-war/ Thu, 08 Sep 2022 00:05:14 +0000 https://macnotes.de/?p=630047 Den letzten echten Wasserstand #19 schrieb ich tatsächlich Anfang 2021. Im August folgte eine Ausgabe #20 im Mix mit Podcast. Das ist mehr als ein Jahr her. Seitdem hat sich bei Macnotes einiges getan, selbst wenn man es auf den ersten Blick nicht merkt. Ich möchte die neue Ausgabe auch nutzen, um einen Ausblick zu […]

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Den letzten echten Wasserstand #19 schrieb ich tatsächlich Anfang 2021. Im August folgte eine Ausgabe #20 im Mix mit Podcast. Das ist mehr als ein Jahr her. Seitdem hat sich bei Macnotes einiges getan, selbst wenn man es auf den ersten Blick nicht merkt. Ich möchte die neue Ausgabe auch nutzen, um einen Ausblick zu geben, auf das, was da noch kommt, und warum es 2022 eher ruhig war und bleiben wird.

Für die ADHS/TLDR-Typen unter „uns“ gibt es hier kurz eine Zusammenfassung, was 2022 geschah:

Persönliches

Wie das TLDR andeutet, habe ich bereits ein bewegtes 2022 gehabt und werde auch den Rest des Jahres viele neue Erfahrungen sammeln, aber nicht unbedingt mehr Zeit bekommen, um mich der Weiterentwicklung von Macnotes zu widmen.

Wer mich kennt, weiß aber, dass ich trotzdem nicht aufstecke, sondern jede freie Minute in die Zukunft investiere, weil ich ein Ziel verfolge, das mich antreibt.

Computer Science und Big Data

Die liegt nicht etwa brach. Denn auch, wenn ich wenig neue Inhalte veröffentliche, investiere ich trotzdem Zeit, um die Website auf lange Sicht voranzubringen. Ja, auch habe ich weiter Artikel überarbeitet und bin dabei mittlerweile im Jahr 2014 angelangt. Doch ich investiere noch viel mehr Zeit.

Die letzten zwei Monate beispielsweise habe ich, wenn man meinem Online-Kurssystem glauben kann, mehr als regelmäßig mein „Computer Science“-Studium vorangetrieben. Derzeit habe ich beinnahe 70 Prozent vom Kurs abgeschlossen. In dieser Zeit habe ich mich unter anderem mit Algorithmen (Brute Force, Divide and Conquer, Knapsack, und mehr), Datenstrukturen (Heaps, Stacks, Queues usf.), Python und PostgreSQL (Datenbankdesign und Validierung) beschäftigt.

Python erschien mir aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen wollte ich ja die Smart-Home-Automatisierung vorantreiben, wie ich in einer Podcast-Episode beschrieb. Zum anderen bietet Python eine Menge Ansatzpunkte, um das Ziel zu erreichen, das mir vorschwebt, nämlich die Analyse von „Big Data“. Ich möchte langfristig auf Macnotes einen datengestützten Journalismus etablieren und dafür bietet Python eine Menge Ansatzpunkte, denn die Open-Source-Community bietet bereits viele Tools an, um Daten auszuwerten.

Podcast-Pause

2021 habe ich mit „Sajonaras 7 Minuten“ einen Podcast für Macnotes etabliert, der zum Jahresende in einem Gewinnspiel endete. Die Teilnahme rund um Weihnachten war eher bescheiden, obwohl die Gewinne durchaus hochwertig waren (iPhone 8, GAN Netzteil und Lithium-Powerbank für MacBooks).

Tatsächlich habe ich in einem – dem ersten richtigen – Jahr Podcasting mehr als 10.000 Hörer:innen erreicht und sogar 2,50 EUR (kein Scherz) über eine Vermarktung verdient (und aber 60 EUR fürs Hosting ausgegeben). Die Umstände, unter denen ich den Podcast für gewöhnlich aufgezeichnet habe – mitten in der Nacht, um anderen Geräuschkulissen aus dem Weg zu gehen, waren meiner Gesundheit nur bedingt zuträglich. Hier muss ich mir für die Zukunft etwas ausdenken. Doch der Podcast ist nicht tot, sondern wird vielleicht noch in diesem Jahr ein Revival erleben, spätestens aber 2023.

Kommentare auf Macnotes

Als ich 2019 Macnotes übernahm, habe ich recht zeitig die Kommentarfunktion auf der Website deaktiviert. Dies hatte nicht nur obskure datenschutzrechtliche Gründe, weil man ja bei der DSGVO zu keiner Zeit sicher sein kann, dass man nicht doch einen Fehler macht. Vielmehr wollte ich frühzeitig die Reißleine ziehen und mich nicht ablenken lassen. Denn ich arbeite zwar im Hintergrund an dieser Website, und bin schon im „Netz“ unterwegs, als das noch aus Mailboxen bestand, die viele private Nutzer freiwillig zur Verfügung stellten.

Doch in bald 30 Jahren Internet-Erfahrung habe ich gemerkt, dass ich selbst viel zu sehr getriggert werde von den Trollen. Das soll nicht heißen, dass ich eines Tages den Kampf gegen Windmühlen wieder aufnehmen werde.

Läuft …

Man muss nicht immer die erste Geige spielen, um ansprechende Musik zu produzieren. Entsprechend habe ich, auch wegen der persönlichen Erlebnisse, Macnotes 2022 ein wenig in den Ruhezustand versetzt. Doch es gibt so vieles, dass mir unter den Fingernägeln brennt. Ich möchte berichten, wie der iMac M1 funktioniert, der Mac Studio oder Armbänder von Apfelband. Wenn man aber die Dinge dagegenhält, die in meinem Leben geschehen (sind), wirken diese Themen lapidar. Wie heißt es so schön, aufgehoben ist nicht aufgeschoben …

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Wireframes: Was ich als Starter beachten sollte https://macnotes.de/2022/08/01/wireframes-was-ich-als-starter-beachten-sollte/ Mon, 01 Aug 2022 12:12:33 +0000 https://macnotes.de/?p=629969 Ein Wireframe, also ein „Drahtrahmen“, ist ein wichtiges Tool aus dem Methodenbaukasten des Webdesigns. Er dient als Bindeglied zwischen Konzeption und Realisierung, welches sowohl auf die inhaltliche und strukturelle Logik als auch auf Designentscheidungen abzielt. Deshalb kommen Wireframes zum Einsatz, noch bevor sich der Webdesigner mit technischen und grafischen Details befasst. Obwohl sich das „Drahtkastenmodell“ […]

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Ein Wireframe, also ein „Drahtrahmen“, ist ein wichtiges Tool aus dem Methodenbaukasten des Webdesigns. Er dient als Bindeglied zwischen Konzeption und Realisierung, welches sowohl auf die inhaltliche und strukturelle Logik als auch auf Designentscheidungen abzielt. Deshalb kommen Wireframes zum Einsatz, noch bevor sich der Webdesigner mit technischen und grafischen Details befasst. Obwohl sich das „Drahtkastenmodell“ einer Website auch ganz einfach per Hand skizzieren lässt, bieten diverse Softwarelösungen zusätzliche Features und mehr Komfort. In diesem Leitfaden haben wir die wichtigsten Punkte für die erfolgreiche Anwendung von Wireframes zusammengetragen.

Wireframes als Grundgerüst des Webdesigns

Kaum jemandem, der sich mit modernem Webdesign befasst, dürfte der Begriff „Wireframe“ noch nicht über den Weg gelaufen sein. Doch worum handelt es sich dabei? Kurz gesagt: Wireframes stellen das Grundgerüst des späteren Entwurfs für eine Website dar. Im Fokus stehen dabei die Anordnung und Hierarchisierung der inhaltlichen Elemente. Wireframes visualisieren das Konzept und schaffen so einen ersten Eindruck von der Seite. Welche Bilder, Farben und Formen später integriert werden, spielt hier jedoch noch keine Rolle. Stattdessen geht es zuerst einmal nur um die Struktur. Es mag vor allem für Designer ein ungewöhnlicher Denkansatz sein, aber durch die Abwesenheit grafischer Elemente bekommt man schnell eine Vorstellung davon, ob der geplante Aufbau für den Nutzer überhaupt Sinn ergibt. Das betrifft im Besonderen die Navigation. Im Wireframe-Entwurf ist sofort sichtbar, ob die innere Strukturlogik nachvollziehbar und intuitiv genug ist.

Wireframes bieten viele Vorteile

Die Erstellung eines Grundgerüsts per Wireframe bietet demnach klare Vorteile gegenüber einer direkten Umsetzung des schriftlichen Konzepts oder einer Designidee. Um welche es sich dabei handelt, wird im Folgenden genauer erläutert:

  • Fehlplanung schon früh korrigieren: Die ersten Ideen zum Aufbau einer Website sind oft noch abstrakt und ungenau. Durch die konkrete Visualisierung wird schnell klar, ob die Struktur und Führung des Users gut oder verbesserungswürdig sind. Die Erstellung des Wireframes verringert die Gefahr einer fehlerhaften Konzeption.
  • Prüfung auf Gebrauchstauglichkeit: In Bezug auf den ersten Punkt ergibt sich auch die Möglichkeit, unterschiedliche Szenarien durchzuspielen, um herauszufinden, auf welche Art Nutzer später mit der fertigen Website interagieren können. Die User-Journey lässt sich so schnell optimieren.
  • Weniger Korrekturschleifen: Es behindert den gesamten Arbeitsablauf, wenn in der Phase der Realisierung noch konzeptionelle Fragen geklärt werden müssen. Wireframes sind eine einfache Möglichkeit, diesen zeitraubenden Stolperfallen aus dem Weg zu gehen.

Inspiration bei anderen Designern holen

Da es jedoch kein Patentrezept für die genaue Herangehensweise beim Erstellen von Wireframe-Entwürfen gibt, sollten sich Anfänger zuerst an Prozessabläufen anderer Webdesigner halten. Für den ersten Überblick, wie ein Wireframe aussehen kann, hilft zum Beispiel die Bildersuche über Pinterest oder eine vergleichbare Seite. Ein weiterer Geheimtipp ist der Blog I Love Wireframes auf Tumblr. Zu Anfang sollten Sie genau beobachten, wie andere Designer ihre Wireframes aufbauen und wie man einen Wireframe „liest“ (also welche Platzhalter für welche Elemente genutzt werden).

Die richtige Herangehensweise wählen

Da es beim Webdesign möglichst vermieden wird statische Prozesse, wie eine Checkliste abzuarbeiten, gibt auch beim Einbinden des Wireframings in den Gesamtprozess unterschiedliche Herangehensweisen. Übliche Abläufe sind beispielsweise:

  • 1. Rohentwurf, 2. Wireframe, 3. Grafik/Code
  • 1. Wireframe, 2. Detaillierter Wireframe, 3. Grafik/Code

Welche Reihenfolge Sinn ergibt, liegt auch daran, mit welcher Ausgangsbasis Sie es zu tun haben. Existiert bereits eine erste Skizze, dann kann auf dieser Grundlage mit dem Wireframing begonnen werden. Ist noch gar nichts vorhanden, starten Sie direkt mit dem Wireframing. Ein weiterer Faktor ist der eigene Workflow. Müsste dieser für einen bestimmten Prozess komplett auf den Kopf gestellt werden, eignet sich eine andere Vorgehensweise vermutlich besser, um sicher ans Ziel zu kommen.

Whiteboard, Papier oder Software?

Wireframes dienen der Verdeutlichung einer Idee und möglicher Probleme bei der Umsetzung. Aus gutem Grund verzichten Wireframes daher auf Farben, Grafiken und alle andere Elemente, die ablenken könnten. Dieser Logik folgend sollte der Entwurf am besten auch möglichst frei von jeder Ablenkung zu Papier gebracht werden. Manche Webdesigner nehmen das wörtlich und nutzen ausschließlich Whiteboards oder Zeichenblöcke. Doch es gibt digitale Alternativen, die ein bisschen mehr Komfort bieten, ohne durch unnötige Funktionen vom entworfenen Grundgerüst abzulenken. Software-Tools wie Balsamiq, Flairbuilder oder Axure werden gern genutzt. Alternativ tut es aber auch die gängigen Grafikprogramme aus der Adobe-Suite-Familie.

Aufbau des Wireframes

Für welches Medium und Tool Sie sich auch entscheiden: Der Aufbau eines Wireframes läuft immer nach demselben Prinzip ab. Am Anfang lohnt es sich, die Seite in verschiedene Bereiche einzuteilen. Hierfür sollten Sie mindestens Kopf-, Fuß-, und Seitenzeile definieren. Anschließend können die jeweiligen Elemente, die in einem Bereich Platz finden sollen, mit einer Box platziert werden. Sie dürfen dann also Platzhalter für die Navigation, Bilder, Textbereiche, Buttons, etc. einzeichnen. Bei der Arbeit mit einer Software lässt sich unkompliziert herumexperimentieren, sodass am Ende verschiedene Positionierungen zur Auswahl stehen können. Dabei gilt es jedoch immer die Hierarchisierung zu beachten. Je wichtiger etwas ist, desto höher sollte es auf der Seite stehen. In einem letzten Schritt muss die Funktionalität einbezogen werden. Gruppieren Sie in dieser Phase alle Elemente, die in der Interaktion zusammenspielen müssen.

Mit Graustufen und Details für Übersicht sorgen

Vor allem bei der Gruppierung und Priorisierung hilft der Einsatz von verschiedenen Graustufen. Auf diesem Weg lassen sich Elemente hervorheben, ohne, dass auf Farben zurückgegriffen werden muss. Dieser letzte Schritt ist jedoch erst als Vorstufe zur Umsetzung nötig und sollte daher immer ans Ende des Wireframings stehen. Eine Alternative zur Nutzung von Graustufen ist die Ausarbeitung mit zusätzlichen Details. Sie können an diesem Punkt bereits mit Fülltext und verschiedenen Font-Größen arbeiten. Selbst Logos in Graustufen sind erlaubt.

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So profitieren mittelständische Unternehmen von der Umrüstung auf eine hyperkonvergente Infrastruktur https://macnotes.de/2022/07/22/so-profitieren-mittelstandische-unternehmen-von-der-umrustung-auf-eine-hyperkonvergente-infrastruktur/ Fri, 22 Jul 2022 13:42:52 +0000 https://macnotes.de/?p=629939 Effizienzsteigerung bedeutet Kostensenkung. Dieses einfache Prinzip zieht sich durch alle Bereiche eines Unternehmens. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der IT. Denn hier kann man aufgrund der nach wie vor rasanten Entwicklung schnell den Überblick verlieren – und damit der angesprochenen Effizienz entgegenarbeiten. Die hyperkonvergente Infrastruktur ist nicht nur wie ein Uhrwerk kalibriert. Sie ist […]

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Effizienzsteigerung bedeutet Kostensenkung. Dieses einfache Prinzip zieht sich durch alle Bereiche eines Unternehmens. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der IT. Denn hier kann man aufgrund der nach wie vor rasanten Entwicklung schnell den Überblick verlieren – und damit der angesprochenen Effizienz entgegenarbeiten.

Die hyperkonvergente Infrastruktur ist nicht nur wie ein Uhrwerk kalibriert. Sie ist auch skalierbar, lässt sich also ganz nach Bedarf erweitern oder zurückbauen. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist die hyperkonvergente Infrastruktur ein probates Mittel, um die IT so effizient wie kostengünstig für die Zukunft aufzustellen.

Anforderungen an die IT sind groß

Ein Unternehmen kann nur dann gut wirtschaften, wenn sich die eigene IT auf der Höhe der Zeit befindet. Daher stellen sich der IT-Abteilung einige Fragen gewissermaßen jeden Tag aufs Neue. Neben dem eigenen Rechenzentrum bieten globale Hyperscaler maßgeschneiderte Cloud-Lösungen an, alternativ kann man auch die Dienste spezialisierter Anbieter in Anspruch nehmen. Zweifellos hat jede dieser Optionen ihre Vorteile. Allerdings sind der Verwaltungsaufwand und die Investitionskosten bei hybriden IT-Lösungen, die sich zusammensetzen aus eigener sowie As-a-Service-Infrastruktur, vergleichsweise hoch. KMU stoßen hier schnell an die eigenen Grenzen. Die hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) kann dann die bessere Lösung sein.

Was kann eine hyperkonvergente Infrastruktur?

Die HCI kann zentral über eine Plattform gesteuert werden, was für Unternehmen mit geringen Ressourcen und einem kleinen IT-Team bereits einen unschätzbaren Vorteil bietet. Denn das Management der hyperkonvergenten Infrastruktur kommt mit nur wenig Personal aus.

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Die hyperkonvergenten Infrastruktur-Lösungen stellen die stark miteinander interagierenden Komponenten wie Computer, Speicher und Netzwerk so virtualisiert zur Verfügung, dass sie sich ganz nach Bedarf über eine Plattform steuern lassen. Über diese Plattform ist es auch jederzeit und mit wenigen Klicks möglich, die virtualisierten Ressourcen zu erweitern, wenn mehr Kapazitäten erforderlich sind.

IaaS-Anbieter (Infrastructure as a Service) stellen die hyperkonvergente Infrastruktur mitsamt der Management-Plattform zur Verfügung. Somit werden die Anschaffung und die ständige Aktualisierung der eigenen Hardware obsolet. Stattdessen mietet man die Infrastruktur einfach nach Bedarf über den gewählten Dienstleister.

Hyperkonvergente Infrastruktur: Flexibilität und Skalierbarkeit für den eigenen Erfolg

In einer schnelllebigen Welt gilt es in jeder Hinsicht, schnell und agil zu sein. Die IT-Infrastruktur muss dabei mindestens so wendig arbeiten wie die anderen Abteilungen des Unternehmens. Andernfalls nimmt man Wettbewerbsnachteile in Kauf, die gravierend sein können. Deshalb ergibt es wenig Sinn, viel Zeit, Kosten und Ressourcen in den Aufbau und die bedarfsgerechte Erweiterung der eigenen Systeme zu stecken: Dabei können wertvolle Monate vergehen, während sich die hyperkonvergente Infrastruktur in der Regel bereits innerhalb von Stunden auf die neuen Anforderungen einstellen lässt. Selbst wenn die erweiterte HCI eine gewisse Einarbeitung der Mitarbeiter erfordert, ist sie der beschriebenen Alternative in jedem Fall um viele Wochen voraus.

Am besten alles aus einer Hand

Hat man einmal den richtigen Anbieter für die eigene hyperkonvergente Infrastruktur gefunden, bietet sich eine enge Zusammenarbeit an. Das bedeutet, dass dessen Team nicht nur die Hardware bereitstellt und sich um die Inbetriebnahme des Systems kümmert. Er ist auch weiterhin der Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die HCI. Wenn die Einarbeitung und spätere Schulungen durch die gleiche Stelle organisiert werden wie die Wartung, mögliche Reparaturen oder Veränderungen an der Hardware, lassen sich die Vorteile der hyperkonvergenten Infrastruktur am besten ausschöpfen.

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Contra Sistrix: Warum Google journalistische Inhalte nicht braucht? https://macnotes.de/2022/07/06/contra-sistrix-warum-google-journalistische-inhalte-nicht-braucht/ Wed, 06 Jul 2022 17:51:29 +0000 https://macnotes.de/?p=628379 Firmengründer Johannes Beus hat für Sistrix Ende Juni eine Analyse und Bestandsaufnahme zu journalistischen Inhalten in Googles Suchergebnissen veröffentlicht. Während Beus in seinem Fazit betont, dass die journalistischen Ergebnisse für Google keine wirtschaftliche Relevanz hätten, möchte ich an dieser Stelle eine andere Meinung vertreten. Denn es ist vor allem die inhaltliche Relevanz, die für Google […]

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Firmengründer Johannes Beus hat für Sistrix Ende Juni eine Analyse und Bestandsaufnahme zu journalistischen Inhalten in Googles Suchergebnissen veröffentlicht. Während Beus in seinem Fazit betont, dass die journalistischen Ergebnisse für Google keine wirtschaftliche Relevanz hätten, möchte ich an dieser Stelle eine andere Meinung vertreten.

Denn es ist vor allem die inhaltliche Relevanz, die für Google eine Rolle spielt. Die Ergebnisse der Suchmaschine wurden in den letzten Jahren vor allem so geprägt, dass man Sachinformationen erhielt. Sachinformationen, derer Google sich selbst bedient und gerne auch eigene Teile in Form von Widgets wiedergibt, ohne dass Nutzer:innen dann die Suchmaschine verlassen müssten.

Auf den Kontext kommt es an

Es gibt dutzende Kontexte, in denen unterschiedliche Sachinformationen eine Rolle spielen. Gibt es beispielsweise „Großereignisse“, seien es Naturkatastrophen, Wahlen, Sportveranstaltungen etc., dann greift Google natürlich auch auf aktuelle journalistische Informationen zurück.

Sistrix’ Analyse ist an dieser Stelle viel zu einseitig. Nicht, dass das Unternehmen etwas anderes behauptet. Allerdings gibt es für jede Website einen unterschiedlichen Mix an Besucher:innenquellen. Viele journalistische Angebote beispielsweise haben ein ganz anderes Verhältnis von Besucher:innen, die über Suchmaschinen oder soziale Netzwerke kommen und wiederkehrenden Besucher:innen. Gerade große journalistische Erzeugnisse wie BILD, Spiegel (Online), FAZ, aber regional unterschiedlich Seiten wie Der Westen, RP Online, KStA und Co. werden in schöner Regelmäßigkeit besucht, von deren Stammklientel. Die sucht nicht erst bei Google nach den Inhalten der Zeitung oder Zeitschrift oder des Magazins.

Es gibt andersherum Websites, die eine starke Abhängigkeit von Google haben, oder aber stark angewiesen sind darauf, dass sich die Inhalte in sozialen Medien verbreiten.

Woher kommen die Besucher:innen?

Genau diese Information müsste Sistrix aber in seiner Analyse einfließen lassen. Doch der Anbieter der SEO-Analyse kann dies nicht (ohne Weiteres). Sie liegen ihm einfach nicht vor.

Halbwertszeit von journalistischen Inhalten

Dazu kommt aber ein ganz allgemeines Problem journalistischer Inhalte: ihre Halbwertszeit. Es interessiert niemanden mehr, dass 2014 Netflix nach der Einführung des iPhone 6 Plus die Auflösung fürs Streaming an dem Gerät auf Full-HD aufstockte. Denn heutzutage ist das Smartphone nicht mehr in Gebrauch, allerhöchstens noch ein Sammelobjekt. Es wird von Apple nur noch mit Sicherheitsupdates, nicht aber mit neuen Features unterstützt.

Es gibt allerdings viele solcher Informationen journalistischer Natur, die später ihre Relevanz verlieren. Das habe ich schon vor vielen Jahren in der Mikroperspektive bei der Gunst um die Leser:innen auch gerne als Hamsterrad oder Fließband bezeichnet. Hamsterrad deswegen, weil, um Aufmerksamkeit zu erhalten, journalistische Erzeugnisse konstant immer wieder neue Inhalte produzieren „müssen“, komme es, was wolle. Fließband deswegen, weil ein Verdrängungswettbewerb auf den Suchergebnisseiten von Google stattfand und selbstredend weiterhin stattfindet. Irgendwann fallen Inhalte hinten runter. Das ist ganz natürlich.

Allerhöchstens bei der Recherche sind alte Informationen dann noch nützlich. Dass einige bis dahin schon gelöscht worden sind und auch das Internetarchiv (Archive.org) keine 100-prozentige Lösung für dieses Problem darstellt, ist nur eine weitere Facette, die in diesem Kommentar keine Rolle spielt.

Sehr wohl aber spielt eine Rolle, dass mehr und mehr journalistische Angebote verstanden haben, dass Google eben wegen des flüchtigen Charakters von Nachrichten auch keinen Nutzen dafür hat. Google hat einmal in den 2010er-Jahren angefangen, nicht mehr alle Webseiten zu indexieren, sondern nur noch eine Auswahl. Dies hatte technische Gründe. Was Google an Inhalten bevorzugt, das nennt man im SEO-Sprech „Longtail“. Dies sind hauptsächlich Lexikon-artige Beiträge, Anleitungen, Dokumente des Zeitgeschehens, und so weiter. Genau diese Beiträge landen eben vermehrt auf Angeboten vom Stern, der Zeit oder sonst wo, wo man es nicht vermutet hätte. Denn Special-Interest-Magazine konkurrieren seit Jahren mit zunehmend mehr Tageszeitungen um die Gunst der Aufmerksamkeit.

Google ist es meiner Meinung nach egal, woher die Inhalte kommen. Vielmehr muss der Algorithmus eine Entscheidung treffen. Nun weiß man, dass Nachrichtenseiten primär für Nachrichten bekannt sind, und eben Special-Interest-Magazine oder Lexika wie die Wikipedia, Wikia und andere für Spezialwissen. Wenn danach bei Google gesucht wird, warum sollte Google dann die seichten Beiträge von Nachrichten-Outlets zu Technik-Themen berücksichtigen, wenn es so viele andere Angebote gibt? Doch der Algorithmus muss auch eine gewisse Vielfalt gelten lassen und nicht immer nur Inhalte einer Website bevorzugen. Das wiederum finden die Betroffenen auch nicht gut.

Google entscheidet womöglich auch nach wirtschaftlichen Kriterien, dabei spielt es aber keine Rolle, ob die Inhalte von journalistischen Publikationen stammen, oder nicht.

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Gebrauchte Bücher verkaufen https://macnotes.de/2022/04/21/gebrauchte-buecher-verkaufen/ Thu, 21 Apr 2022 21:42:07 +0000 https://macnotes.de/?p=622533 Die Böden deines Bücherregals biegen sich unter der Last? Mittlerweile musst du deine Bücher schon stapeln – ins Regal zu stellen, geht aus Platzgründen längst nicht mehr. Und die nächsten Schätze warten auch darauf, versorgt zu werden und einen Ort zu finden, wo sie bleiben können? Warum dann nicht ein paar gebrauchte Bücher verkaufen? Verschiedene […]

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Die Böden deines Bücherregals biegen sich unter der Last? Mittlerweile musst du deine Bücher schon stapeln – ins Regal zu stellen, geht aus Platzgründen längst nicht mehr. Und die nächsten Schätze warten auch darauf, versorgt zu werden und einen Ort zu finden, wo sie bleiben können? Warum dann nicht ein paar gebrauchte Bücher verkaufen?

Verschiedene Möglichkeiten zum Verkauf von gebrauchten Büchern

Zugegeben, bei manchen Büchern lohnt es sich, sie zu behalten, da du mit ihnen etwas Besonderes verbindest und sie einen emotionalen Stellenwert für dich haben. Aber seien wir mal ehrlich, es sind auch unzählige darunter, die du wahrscheinlich nie wieder in die Hand nehmen wirst. Oder es gibt Ratgeber für den Mac, die du irgendwann nicht mehr benötigst. Zum Glück gibt es genug andere Bücherfreunde, die gerne schmökern. Es gibt zig Möglichkeiten, wie du deine Bücher an sie verkaufen kannst:

  • Online-Ankäufer
  • Online-Verkaufsplattformen
  • Bücher-Tauschbörsen

Online-Ankäufer

Wenn deine Bücher sich in einem guten Zustand befinden, kannst du sie gut verkaufen. Für manche, wie etwa Fachbücher oder Bildbände, werden noch gute Preise gezahlt. Es gibt mittlerweile unzählige Online-Ankäufer, die Bücher zu Festpreisen ankaufen. Allerdings solltest du die Vor- und Nachteile dieser Online-Ankäufer abwägen.

Vorteile: Nach Eingabe der ISBN Nummern deiner Bücher erfährst du sofort, zu welchem Preis du sie verkaufen kannst. Der Ankäufer übernimmt einen Großteil der Abwicklung. Von den meisten erhältst du einen kostenlosen Paketaufkleber. Zudem besteht häufig die Möglichkeit, die Pakete von einem Paketservice abholen zu lassen. Ein großer Vorteil ist, dass du die Bücher nicht einzeln verkaufen musst. Du sparst viel Zeit, da du nicht gezielt für jedes Buch Produktfotos machen musst. Auch das Verfassen von Artikelbeschreibungen und die Beantwortung von Käuferanfragen kannst du so umgehen. Zudem kannst du bei Ankäufern deine Bücher alle auf einmal verschicken und musst nicht jedes verkaufte Buch einzeln verpacken und zur Post bringen. Der Verkauf ist erdenklich einfach.

Nachteile: Bei Online-Ankäufern musst du mit deinen Büchern einen Mindestverkaufswert erreichen. Das kann bei Büchern, in welchen du etwas markiert oder notiert hast, etwas schwierig werden, da der angebotene Preis dann nicht so hoch sein wird. Jeder Ankäufer bietet unterschiedlich viel Geld für die Bücher. Bei der großen Anzahl von Ankäufern ist es bisweilen aufwendig, den herauszufinden, der dir am meisten für deine Bücher zahlt.

Online-Verkaufsplattformen

Es gibt verschiedene Verkaufsplattformen im Internet: Kleinanzeigen-Plattformen, Auktionsplattformen oder solche, bei denen du eine Anzeige schnell über die ISBN Nummer erstellen kannst. Deine Bücher kannst du dort ebenfalls verkaufen. Die Vor- und Nachteile solltest du auch hier berücksichtigen.

Vorteile: Da die gängigen Plattformen bei vielen Bücherliebhabern sehr bekannt sind, gibt es viele Nachfrager und natürlich auch viele Angebote. Viele Plattformen helfen dir beim Erstellen der Anzeige und der Verkaufsabwicklung. Eine riesige Plattform bietet grundsätzlich auch Amazon – dort wird mitunter sogar mit Müll gehandelt.

Nachteile: Einige sind nicht auf den Verkauf von Büchern spezialisiert. Einen Käufer zu finden, kann schwierig sein. Auch hier musst du für jedes einzelne Buch eine Anzeige erstellen. Bei größeren Verkaufsplattformen können zusätzliche, versteckte Kosten anfallen. Manche rechnen pro Anzeige ab, andere pro verkauftem Buch. Für bessere Sichtbarkeit der Anzeige musst du ebenfalls zahlen.

Bücher-Tauschbörsen

Auch Tauschbörsen für Bücher bieten sich an, deine schon gelesene Literatur loszuwerden. Es gibt diverse Tauschplattformen wie zum Beispiel Tauschgnom, Tauschticket oder Tausch-Bücher.de. Sie alle arbeiten mit einer virtuellen Tauschwährung. Bei der einen sind es Token, die andere nennt diese Währung Ticket oder Tauschpunkte. Jedes zum Tausch angebotene Buch wird vom Anbieter je nach Zustand und Wert des Buches mit einer bestimmten Anzahl von Token, Tickets oder Punkten versehen. Für Bildbände kann man in der Regel eine höhere Anzahl veranschlagen als für Taschenbücher. Findet sich ein Tauschpartner, sendet man ihm das entsprechende Buch zu und erhält auf sein Konto eine Gutschrift in der Währung der Plattform. Mit dieser kann man nun selbst gebrauchte Bücher erstehen.

Nachteile: Du musst für jedes einzelne Buch eine Anzeige erstellen und möglichst ein Bild einfügen sowie einen Anzeigentext verfassen. Das kostet Zeit. Zudem bist du auf die Ehrlichkeit deines Tauschpartners bezüglich Wert und Zustand des Buches und der zuverlässigen Versendung angewiesen.

Warum die alten Bücher verkaufen?

Der größte Vorteil ist offensichtlich: Man kann damit Geld verdienen. Wenn du deine Bücher pfleglich behandelt hast und sie noch gut in Schuss sind, solltest du sie verkaufen. Mit dem Erlös kannst du dir dann neue Schmöker gönnen. Außerdem handelst du mit dem Verkauf deiner Bücher nachhaltig und umweltbewusst. Und ist es nicht auch schön, zu Hause wieder Platz und Ordnung zu haben? Verkaufe die, die du nicht mehr benötigst.

Fazit: Gebrauchte Bücher zu verkaufen macht Sinn

Nicht nur, dass du mit dem Verkauf deiner Bücher ein paar Groschen mehr in der Tasche hast, du sorgst in deinem Bücherregal auch wieder für etwas mehr Ordnung und handelst dazu noch nachhaltig.

Eine ganz andere Diskussion muss man freilich führen, wenn es um digitale Bücher geht, die man auch selbst im iBook Store anbieten kann. Den Status „gebraucht“ gibt es dabei allerdings nicht.

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Apple und Meta mit falschen E-Mails reingelegt https://macnotes.de/2022/03/31/apple-und-meta-mit-falschen-e-mails-reingelegt/ Wed, 30 Mar 2022 22:08:43 +0000 https://macnotes.de/?p=621278 Medienberichten zufolge haben Apple und Meta in Einzelfällen in den USA und Großbritannien datenschutzrelevante Kundendaten herausgegeben. Beide Firmen sind dabei auf gefälschte E-Mails hereingefallen, die jedoch von „echten“ Accounts verschickt wurden. Möglich machte dies offenbar der Handel mit Accountinformationen von Strafverfolgungsbehörden im Darknet. Am Ende könnte eine Hacker-Gruppierung namens Lapsus$, um einen minderjährigen Briten dahinterstecken. […]

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Medienberichten zufolge haben Apple und Meta in Einzelfällen in den USA und Großbritannien datenschutzrelevante Kundendaten herausgegeben. Beide Firmen sind dabei auf gefälschte E-Mails hereingefallen, die jedoch von „echten“ Accounts verschickt wurden. Möglich machte dies offenbar der Handel mit Accountinformationen von Strafverfolgungsbehörden im Darknet. Am Ende könnte eine Hacker-Gruppierung namens Lapsus$, um einen minderjährigen Briten dahinterstecken.

Notfall-Anfragen von echten E-Mail-Accounts

Die Agentur Bloomberg berichtet unter Verweis auf „drei“ Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien, dass sowohl Apple als auch die Facebook-Mutter Meta mit sogenannten Notfall-Anfragen von Strafverfolgungsbehörden per E-Mail hereingelegt worden sind. Auch Snap Inc., der Konzern hinter Snapchat, habe solche E-Mails bekommen, es sei jedoch nicht bekannt, ob das Unternehmen auf diese reagiert hätte. Sehr wohl soll auch Discord schon personenbezogene Daten auf Grund ähnlicher Vorgehensweise zu Unrecht herausgegeben haben.

Normalerweise geben Unternehmen persönliche Daten von Nutzer:innen nur dann heraus, wenn Strafverfolgungsbehörden sich auf richterliche Anordnung hin an sie wenden. Ausnahmen gibt es mitunter in manchen Ländern, wenn „Gefahr im Verzug“ ist und entsprechend eine Notfall-Anfrage gestellt wird. Sowohl Apple als auch Meta sollen in einigen Fällen in Großbritannien und den USA Auskunft erteilt haben, da die Anfragen von „echten“ E-Mail-Accounts stammten.

Kundendaten herausgegeben

Auf solche Anfragen hin hätten die beiden Unternehmen zum Beispiel Adressdaten, Telefonnummern und IP-Adressen herausgegeben. Die Vorfälle datieren offenbar zurück auf Mitte 2021.

Minderjährige Hacker verantwortlich?

Laut IT-Spezialisten stammten mindestens einige der gefälschten Anfragen von Minderjährigen Hackern aus Großbritannien und den USA. Tatsächlich soll der führende Kopf hinter vielen der Anfragen aus der Hacker-Gruppierung „Lapsus$“ stammen, die in der jüngeren Vergangenheit unter anderem Microsoft, Samsung und Nvidia hacken konnte.

In diesem Zusammenhang kam es offenbar in London zu sieben Festnahmen. Die Vernehmungen der Verantwortlichen würden jedoch noch andauern.

Apple Inc. and Meta Platforms Inc., the parent company of Facebook, provided customer data to hackers who masqueraded as law enforcement officials, according to three people with knowledge of the matter.

Weitere Hacker im Verdacht?

Daneben sollen aber auch Hacker aus dem Umfeld der Gruppe „Recursion Team“ im Jahr 2021 gefälschte Anfragen gestellt haben. Diese Gruppierung löste sich zwar auf, Mitglieder davon sind aber unter anderem in der vorbenannten Lapsus$-Gruppe weiterhin aktiv.

Belästigung und Finanzbetrug die Folge?

Auf jeden Fall sollen die Daten aus den gefälschten Anfragen laut der Informanten Bloombergs dazu genutzt worden sein, die entsprechenden Personen zu belästigen. Darüber hinaus sehen Experten aber auch finanzielle Ausbeutung und Betrug als mögliches Ziel.

E-Mails für 10 bis 50 US-Dollar im Darknet erwerbbar

Die gefälschten Anfragen sollen über Monate hinweg an diverse Technologie-Konzerne verschickt worden sein. Dabei sollen auch Unterschriften von echten und fiktiven Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden genutzt und gefälscht worden sein. Den Zugriff auf entsprechende E-Mails-Accounts bekamen die Hacker mitunter im Darknet. Dort werden kompromittierte E-Mail-Accounts laut Experten für mitunter nur 10 US-Dollar gehandelt, sonst auch für 50 US-Dollar.

Bloomberg liegen offenbar auch konkrete Details zu einzelnen Opfern vor, die die Redaktion dort jedoch aus gutem Grund nicht veröffentlicht.

Ausmaß nicht fassbar

In welchem Umfang Hacker auf diese Weise Zugriff auf persönliche Daten Dritter erhalten haben, ist nicht genau auszumachen. Sowohl Apple als auch Meta geben aufgrund bestimmter Transparenzverordnungen regelmäßig Auskunft über Anfragen von Strafverfolgungsbehörden und anderen Parteien, und wie häufig diesen Anfragen stattgegeben wurde.

Experten betonen, dass im vergangenen Jahr Strafverfolgungsbehörden vermehrt Opfer von Hackerangriffen wurden. Einige davon gehen auf Sicherheitslücken in Microsoft Exchange E-Mail-Server zurück.

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Safarileaks: Browser-Bug enthüllt Daten https://macnotes.de/2022/01/17/safarileaks-browser-bug-enthullt-daten/ Mon, 17 Jan 2022 14:34:53 +0000 https://macnotes.de/?p=611488 Eigentlich sollten fremde Webseiten nicht in der Lage sein, auf die Surfhistorie oder persönliche Daten der Nutzerin oder des Nutzers zuzugreifen. Doch ein Bug in der WebKit-Engine von Safari 15 erlaubt den Zugriff auf IndexedDB-Informationen, und sogar ohne Zutun der Nutzer:innen. Die Entdecker sprechen von „Safarileaks“. In der aktuellen Version der Browserengine WebKit, die Apple […]

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Eigentlich sollten fremde Webseiten nicht in der Lage sein, auf die Surfhistorie oder persönliche Daten der Nutzerin oder des Nutzers zuzugreifen. Doch ein Bug in der WebKit-Engine von Safari 15 erlaubt den Zugriff auf IndexedDB-Informationen, und sogar ohne Zutun der Nutzer:innen. Die Entdecker sprechen von „Safarileaks“.

In der aktuellen Version der Browserengine WebKit, die Apple in Safari verwendet, gibt es einen Fehler mit der IndexedDB-Javascript-API. Diese Schnittstelle erlaubt Websites das Speichern von Informationen in einer Datenbank-ähnlichen Struktur.

Zugriff auf spezifische Daten?

Die Betreiber der Javascript-Bibliothek FingerprintJS, die die Nutzung von Fingerabdrücken erlaubt, veröffentlichten vor Kurzem Hinweise auf den Fehler in Safari 15.

Websites, die IndexedDB nutzen, können derzeit Informationen von anderen IndexedDB-Entitäten einsehen. Normalerweise sollte eine Website nur die Informationen der eigenen Website sehen. Diese Informationen beschränken sich jedoch auf den Namen der jeweiligen IndexedDB-Instanz. Zugriff auf spezifische Daten bekommt man somit „nicht“. Die Einschränkung setzen wir deshalb in Anführung, weil manche Datenbank-Namen persönliche Informationen enthalten können, wenn die Anbieter sie so auswählen. YouTube beispielsweise nutzt die Anmelde-ID für Google mit im Namen der IndexedDB-Instanz.

Da die einzelnen Instanzen außerdem einzigartige Namen haben, könnte man in jedem Fall nachvollziehen, ob Besucher der eigenen Website auch auf anderen Websites gesurft haben. Ein Verhalten, das der Browser eigentlich verhindern soll.

Wer wissen möchte, wie der Fehler sich im Detail auswirkt, für den hat FingerprintJS ein Video veröffentlicht, in dem man dies nachvollziehen kann. Weitere Details sind auch in einem Blogbeitrag enthalten.

[mn-youtube id="Z7dPeGpCl8s"]

Safari 14 nicht betroffen

Der Recherche von FingerprintJS zufolge sind Nutzer:innen von Safari oder Mobile Safari der Version 14 nicht betroffen. Denn der Fehler tritt nur in der verwendeten WebKit-Engine in Safari 15.

Sehr wohl aber sind auch aktuelle Browser von Drittanbietern für iOS betroffen. Das gilt also auch für Google Chrome. Denn diese sind von Apple dazu verpflichtet, dieselbe WebKit-Engine einzusetzen.

Safarileaks?

FingerprintJS hat speziell zu diesem Zweck eine Webseite unter der Domain „Safarileaks“ erstellt. Es handelt sich dabei um eine Live-Demo. Wenn man die Website mit Safari 15 am Mac oder einem anderen iOS-Browser besucht, werden entsprechende Informationen über die vorhandenen IndexedDB-Instanzen angezeigt. Außerdem führt die Website einige Websites an, die von dem Problem betroffen sind, wie Alibaba, Cnet, Dropbox, Bloomberg, Slack, Xbox.com und andere mehr.

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Warum trenden Borreliose, Herpes und Tripper auf Twitter? https://macnotes.de/2021/12/31/warum-trenden-borreliose-herpes-und-tripper-auf-twitter/ Fri, 31 Dec 2021 12:01:05 +0000 https://macnotes.de/?p=610394 Wer derzeit auf Twitter unterwegs ist, der wird an einigen Hashtags nicht vorbeikommen, die auf Krankheiten hinweisen. Unter den Trends in Deutschland gibt es beispielsweise Borreliose, Herpes oder Tripper. Der Grund ist ein „Kettenbrief“ in dem Social Network. Ähnlich wie Horoskope fürs neue Jahr versucht derzeit ein Buchstabenrätsel als Kettenbrief die Zukunft der Twitter-Nutzer:innen vorherzusagen. […]

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Wer derzeit auf Twitter unterwegs ist, der wird an einigen Hashtags nicht vorbeikommen, die auf Krankheiten hinweisen. Unter den Trends in Deutschland gibt es beispielsweise Borreliose, Herpes oder Tripper. Der Grund ist ein „Kettenbrief“ in dem Social Network.

Ähnlich wie Horoskope fürs neue Jahr versucht derzeit ein Buchstabenrätsel als Kettenbrief die Zukunft der Twitter-Nutzer:innen vorherzusagen.

Kettenbrief auf Twitter mit Buchstabenrätsel

Den Ursprung können wir nicht ohne Weiteres ausfindig machen. Allerdings haben wir im Umfeld der Hashtags entdeckt, dass so kurz vor Neujahr ein Kettenbrief in Umlauf ist, der ein Buchstabenrätsel enthält.

Nutzer klären ihre Follower darüber auf, die ersten drei gefundenen Wörter würden das eigene Jahr 2022 bestimmen. Den Kettenbrief findet man unter anderem hier.

Das Buchstabenrätsel enthält allerdings auch andere Krankheiten wie Ebola und grundsätzlich nur Krankheiten. Entsprechend ist es eher ein müßiges Unterfangen. Wer also nicht unbedingt mit der Sorge um 2022 ins neue Jahr starten möchte, der darf den Kettenbrief getrost ignorieren.

[mn-twitter id=“1476819946441261057″]

Merkwürdige Hashtags

Immer wieder gibt es auf Twitter merkwürdige Hashtags, die vor allem die eigene Neugier triggern. Im Mai 2020 beispielsweise macht der Hashtag #code274 die Runde. Damals haben wir ebenfalls recherchiert, was es damit auf sich hat.

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Das Apple-Jahr 2021: Januar bringt Flash-Ende und Rekordquartal https://macnotes.de/2021/12/10/das-apple-jahr-2021-januar-bringt-flash-ende-und-rekordquartal/ Fri, 10 Dec 2021 00:43:54 +0000 https://macnotes.de/?p=607297 Den Jahresrückblick kündigte ich bereits an. Dennoch möchte ich zu Beginn dieser Reihe vorwegschicken, warum es sich lohnen kann, zurückzublicken. Viel zu oft vergessen wir manche Kleinigkeiten. Bei der Durchsicht der Beiträge aus diesem Jahr fördern wir entsprechend hoffentlich einige davon zutage und machen dabei nicht Halt, sondern recherchieren zusätzlich noch weitere Details, damit es […]

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Den Jahresrückblick kündigte ich bereits an. Dennoch möchte ich zu Beginn dieser Reihe vorwegschicken, warum es sich lohnen kann, zurückzublicken. Viel zu oft vergessen wir manche Kleinigkeiten. Bei der Durchsicht der Beiträge aus diesem Jahr fördern wir entsprechend hoffentlich einige davon zutage und machen dabei nicht Halt, sondern recherchieren zusätzlich noch weitere Details, damit es sich in jedem Fall lohnt, zurückzuschauen.

Vergangenes Jahr fing ich später mit dem Schreiben des Jahresrückblicks an und dann wurden nicht nur die Tage zum Jahresende hin immer kürzer, sondern kamen die Feiertage und die Bürde bei Geschenken auf Knopfdruck kreativ sein zu müssen dazwischen. Also veröffentlichte ich die Ausgaben des Jahresrückblicks für den November 2020 und Dezember 2020 dann erst Anfang Januar.

Adobe zieht den Stecker bei Flash

Das Jahr 2021 begann mit einer endgültigen Absage an Flash. Das Unternehmen trennte sich von der Technologie im Web, schlug die Deinstallation vor. Tatsächlich hat das länger gedauert als ursprünglich angenommen und sicher hat es etwas mit Apple zu tun. Denn Steve Jobs wollte partout Flash nicht aufs iPhone (und später iPad) lassen, weil es einfach zu viel Energie verbrauchte und so den allgemeinen Nutzen der Hardware verschlechtert hätte.

Exkurs: Vernachlässigte Webseiten

Mittlerweile gibt es im Internet viele Flash-Wüsten, in denen auf alten Webseiten nur noch leere Vierecke zu bewundern sind. Sie sind ein Zeichen unserer Zeit, so wie Zigarettenstummel vor verwahrlosten Imbissbuden, die sich über Jahre ansammelten und aber niemand wegkehren wollte. Die Imbissbuden besucht niemand mehr, weshalb Frank Rosing kommt, um zu helfen.

Der Betrieb von Webseiten ist in diesem Maße vergleichbar mit dem Betrieb einer Gastronomie. Wer sich nicht um die Außenwirkung schert, der wird irgendwann überrascht. Ja, das ist mit Aufwand verbunden. Das weiß ich nur zu gut, der ich seit mittlerweile zwei Jahren versuche eben die fehlenden Bilder, Videos, fehlerhafte Links und andere Dinge mehr auf den Seiten von Macnotes zu korrigieren. Angefangen hatte ich chronologisch von hinten. Im Dezember 2021 schaffe ich womöglich noch den Mai 2012 zu überarbeiten. Es liegt also noch viel Arbeit vor mir. Wenn mir dann dort draußen Webseiten begegnen, auf denen die Betreiber es nicht für nötig halten, die Seiten in Ordnung zu halten, weiß ich ganz genau, dass sie für Google eines Tages keine Rolle mehr spielen werden.

AirPods Max im Test

Im Januar veröffentlichte ich meinen Test zu den AirPods Max, die Apple im Dezember herausgebracht hatte. Es sind gute Kopfhörer, aber leider nicht für jeden. Sie sind ein wenig zu schwer für manche, für andere genau richtig. Sie klingen gut, aber könnten eigentlich noch besser klingen. Und zu diesem Zeitpunkt war aber noch gar nicht die Rede von „Lossless“, und wie kompliziert es damit dann noch werden würde.

Google und Fitbit

Apple hat seine Watch, aber Google möchte sich nicht abhängen lassen. Es gibt eben nicht nur die Armbanduhr, sondern auch das Fitnessarmband. Google schließt also im Januar die Übernahme von Fitbit ab. Lustigerweise darf diese nur erfolgen, wenn der Suchmaschinenanbieter die Kundendaten von Fitbit-Kund:innen in Quarantäne schickt und nicht mit den eigenen vermischt.

Es ist daneben erstaunlich, wie lange so ein Prozess manchmal dauern kann. Denn die Ankündigung zur Übernahme erfolgte bereits im November 2019. Das Geschäft war Google 2,1 Milliarden US-Dollar wert.

Und weil ebendieser Jahresrückblick nicht zu langweilig werden soll, möchte ich an dieser Stelle auf ein weiteres Detail in dem Zusammenhang hinweisen. Für diejenigen, die es vergessen haben sollten. Fitbit selbst übernahm seinerseits das geistige Eigentum von „Pebble“. Pebble war diese hippe Firma, die Smartwatches mithilfe von Crowdfunding-Kapital produzieren ließ, die mit einer Batterieladung zum Teil mehrere Wochen und Monate genutzt werden konnten. Dies lag an der verwendeten E-Paper-Displaytechnologie. Ende 2016 meldete Pebble Insolvenz an und übernahm wenig später Fitbit das geistige Eigentum. Einige der Ideen findet man heute dann in Fitbit-Produkten wieder.

Bis heute (Ende 2021) ist nicht wirklich erkennbar, was Google mit dem Know-how und der Marke Fitbit plant, geschweige denn, ob Know-how von Pebble irgendwann wieder reüssiert.

Windows 10 auf Apple Silicon

Der Januar war es auch, in dem ich eine Anleitung veröffentlichte, wie man mithilfe von Parallels Desktop Windows 10 auf den neuen M1-Macs installieren kann. Mittlerweile gibt es schon Windows 11 und kann man aber auch mit Crossover für Mac eine ganze Reihe Windows-Apps auf M1-Macs zum Laufen bringen.

Rekordquartal

Es gab im Januar auch viele Gerüchte zum Apple Car, geschenkt. Auch legte ich eine hohe Frequenz an neuen Podcast-Episoden hin.

Apple selbst aber präsentierte im Januar noch seinen Quartalsbericht für das Q1 2021. Das iPhone 12 und die Zunahme an Heimarbeit im Zuge der Corona-Pandemie halfen die Umsätze zu steigern.

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