iOS 7 Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/ios-7/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Thu, 18 Mar 2021 01:53:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg iOS 7 Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/ios-7/ 32 32 Technisch interessante Klage gegen Apple wegen Facetime unter iOS 6 https://macnotes.de/2017/02/03/technisch-interessante-klage-gegen-apple-wegen-facetime-unter-ios-6/ Fri, 03 Feb 2017 12:45:34 +0000 http://www.macnotes.de/?p=210299 Eine neue Sammelklage wurde jüngst in den USA gegen Apple eingereicht. Sie betrifft den Videotelefoniedienst Facetime und spricht von einem durch Apple vorgeschobenen Fehler, um ein Update zu erzwingen. Sammelklagen in den USA muten oft verrückt an und auch in diesem Fall sieht zunächst alles nach einer weiteren unausgegorenen Anschuldigung aus, doch der Sachverhalt stellt […]

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Eine neue Sammelklage wurde jüngst in den USA gegen Apple eingereicht. Sie betrifft den Videotelefoniedienst Facetime und spricht von einem durch Apple vorgeschobenen Fehler, um ein Update zu erzwingen.

Sammelklagen in den USA muten oft verrückt an und auch in diesem Fall sieht zunächst alles nach einer weiteren unausgegorenen Anschuldigung aus, doch der Sachverhalt stellt sich auf den zweiten Blick als nicht uninteressant dar. Die in Kalifornien eingereichte Klage wirft Apple vor im Jahr 2014 Facetime absichtlich unbrauchbar gemacht zu haben, um Nutzer zu einem Update auf iOS 7 zu zwingen.

Dies soll erreicht worden sein, indem ein  für Facetime nötiges Zertifikat unter iOS 6 nicht verlängert wurde. Das Ziel Apples: Geld sparen.

Patentstreit um Facetime

Hintergrund der Affäre ist laut den Klägern der Patentstreit zwischen Apple und dem Patenttroll VirnetX um die Realisierung von Facetimeanrufen via Peer-to-Peer, also direkt von Nutzer zu Nutzer. VirnetX hatte es 2012 geschafft Apple die Nutzung der angeblichen Eigenentwicklung zu verbieten, was auch die Qualität des Dienstes zeitweise geschmälert haben soll, denn Apple war fortan gezwungen die Daten Über zwischengeschaltete Server zu schicken. Hierzu nutzte es Ressourcen des Content-Delivery-Netzwerks Akamai. Das jedoch wurde nach dem Urteil gegen Apple schnell sehr kostspielig, weil nun alle Facetimeanrufe auf diese Weise abgewickelt wurden. Als Apple eine neue Peer-to-Peer-Methode fand, soll es diese in iOS 7 implementiert und den Support für iOS 6 auslaufen lassen haben, indem es das hierfür nötige Zertifikat nicht verlängerte. Die Anklage verweist auf interne E-Mails aus dem Unternehmen, die dieses Vorgehen belegen sollen. Ein Entwickler soll offen gesagt haben, dass Facetime unter iOS 6, das also die teure Methode nutzte, unbrauchbar gemacht wurde und der einzige Weg es wieder zum Laufen zu bringen ein Update sei. Die Klage wirft Apple Beeinträchtigung des Eigentums der Nutzer vor und schließt mögliche Schäden respektive unlauteren Wettbewerb nicht aus.

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Videokurse zu iOS-8-Entwicklung mit Swift https://macnotes.de/2015/07/04/videokurse-ios-8-entwicklung-swift/ Sat, 04 Jul 2015 15:54:02 +0000 http://www.macnotes.de/?p=195693 Nicht nur UX ist ein Thema auf StackSocial, sondern kurz vor knapp außerdem noch die Programmierung mit iOS 8 und Apples neue Programmiersprache Swift. Als Bonus kriegen Käufer sogar einen Kurs, der iOS 7 mit Objective-C behandelt. Und mit Kurs ist eigentlich Kurse gemeint, denn allein die Inhalte des Kurses „The Complete iOS 8 Course […]

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Nicht nur UX ist ein Thema auf StackSocial, sondern kurz vor knapp außerdem noch die Programmierung mit iOS 8 und Apples neue Programmiersprache Swift. Als Bonus kriegen Käufer sogar einen Kurs, der iOS 7 mit Objective-C behandelt.

Und mit Kurs ist eigentlich Kurse gemeint, denn allein die Inhalte des Kurses „The Complete iOS 8 Course With Swift“ umfassen mehr als 36 Stunden Videomaterial. Im Kursverlauf lernen Teilnehmer praktisch das Programmieren von iOS-8-Apps mit Xcode 6 und Swift, indem sie insgesamt 16 unterschiedliche Apps entwickeln. Einzige Hürden für Interessierte sind a) die Sprache – der Kurs liegt nur auf Englisch vor – und b) die Plattform – Bitfountain ist ein proprietäres Angebot, bei dem man sich registriert und darüber die Materialien abruft.

Es wird unter anderem vermittelt, wie man APIs integriert, zum Beispiel mit Integration der Facebook-API und NSURLSession. Außerdem wird gezeigt, wie man mit Apples Interface Builder in Xcode eine grafische Benutzeroberfläche baut und sie darüber hinaus so gestaltet, dass sie auf allen Displaygrößen gut ausschaut. Die Verwendung von Datenbanken, die Nutzung des Versionssystems Git und CloudKit sind weitere Themen, die behandelt werden. Genauso wie Hardware-Programmierung und die Auswertung von Statistiken einer App.

Der iO7-Kurs mit Objective-C „The Complete iOS 7 Course – Learn by Building 14 Apps“ ist ähnlich strukturiert und bietet abermals mehr als 36 Stunden Videomaterial, nur eben die Verwendung der anderen Programmiersprache. Diesen Kurs bot „Instructor“ John Nichols auch auf Udemy an, dort kostet er derzeit 547 Euro und wurde bislang von mehr als 36.000 Nutzern gekauft. Bei mehreren hundert Bewertungen hat der Kurs nach wie vor eine 5-Sterne-Wertung, im Schnitt derzeit 4,7. Manche der schlechteren Bewertungen kritisieren, dass der iOS-7-Kurs auf Xcode 5 setzt, das nicht mehr aktuell sei – in solchen Fällen muss man dem Nutzer einfach die Kompetenz absprechen, die Inhalte selbständig auf Xcode 6 zu übertragen. Andere Nutzer klagten darüber, dass sie die Videos auf Udemy nicht mehr sehen konnten, obwohl sich das Problem auf Nutzerseite befand und auch danach noch dutzende positive Bewertungen das Gegenteil belegten, hat die negativere Bewertung weiterhin Bestand. Und dann wiederum sind sich Nutzer in ihrer Bewertung uneins, manche sprechen davon der Kurs sei zu leicht gewesen, andere schreiben, er sei zu schwer, weil er nicht jedes kleinste Details erklärt. Insgesamt stehen 16 Wertungen mit 3 Sternen und weniger 210 Wertungen mit 5 und 4 Sternen gegenüber.

Lehrer sind John Nichols, der als iOS-Entwickler bei Fast Society und Cameo gearbeitet hat und 2012 Bitfountain gründete, und Eliot Arntz, der sein Geld vor allem mit dem Vermitteln von Wissen im Großraum New York verdient. Angesichts des Preises von nur $89 gegenüber eigentlich $998 lohnt der Kauf. Aber vor allem für diejenigen, die wirklich die Motivation aufbringen, sich über Wochen in das Thema zu vertiefen. Wer den inneren Schweinehund besser kennt, und nach 1, 2 Wochen an vielen Dingen die Lust verliert, sollte vielleicht lieber vom Kauf absehen.

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YouTube bald nicht mehr auf iOS 6 und älteren Apple TV https://macnotes.de/2015/04/21/youtube-ende-auf-ios-6-apple-tv/ Tue, 21 Apr 2015 16:49:06 +0000 http://www.macnotes.de/?p=193429 YouTube hat angekündigt seine YouTube Data API v2 abzuschalten, allerdings schon im März 2014. Doch der Vollzug startet Ende April 2015 und das System wird spätestens Ende Mai komplett abgeschaltet. Davon betroffen sind neben vielen Webseiten auch ältere Apple TV und iPhones, iPod touch und iPad mit iOS 6. Besitzer des Apple TV 2G (maximal […]

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YouTube hat angekündigt seine YouTube Data API v2 abzuschalten, allerdings schon im März 2014. Doch der Vollzug startet Ende April 2015 und das System wird spätestens Ende Mai komplett abgeschaltet. Davon betroffen sind neben vielen Webseiten auch ältere Apple TV und iPhones, iPod touch und iPad mit iOS 6.

Besitzer des Apple TV 2G (maximal 720p Auflösung) oder älterer Versionen von Apples Set-Top-Box, sowie iPhones, iPod touch und iPads mit iOS 6 oder älter, müssen sich schon bald eine Alternative zum Abspielen von YouTube-Videos suchen, da YouTube die eigene YouTube Data API v2 zu Grabe trägt. Ende April bekommen Nutzer nur noch Videos mit einem Service-Hinweis angezeigt, ab Ende Mai dann gar nichts mehr. Doch die Ankündigung kommt nicht überraschend, sondern es wurde bereits im März 2014 darüber informiert, dass man den Service in diesem Jahr auslaufen lassen wird und Nutzer auf die YouTube Data API v3 umsteigen müssen.

Für iDevice-Besitzer mit iOS 6 bedeutet dies, dass sie wohl auf einen Browser ausweichen müssen, auf dem sie YouTube-Inhalte abspielen können oder iOS-6-kompatible Apps, die die neue API nutzen. Besitzer von iOS-7-Geräten können dann zwar nicht mehr Apples YouTube-App nutzen, sondern müssten die eigenständige Variante auf ihr Gerät herunterladen.

Nutzer von Apple TVs der zweiten Generation oder jünger sind „wahrscheinlich“ nicht in der Lage YouTube-Videos nach Ende Mai ohne Weiteres anzusehen. Die auf den Geräten verwendeten Apps stammen nicht von YouTube, sondern sind, wie unter iOS 6, von Apple produziert worden. Ob Apple die Software für die älteren ATV noch einmal aktualisiert muss man abwarten. Tut Apple dies nicht, müsste man schon zum Jailbreak greifen, um auf den alten Apple TVs noch YouTube-Videos angucken zu können.

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