Epic Games rechtfertigt Gewaltdarstellung in Bulletstorm

Bulletstorm
Bulletstorm – Screenshot

Cliff Bleszinski argumentiert in einem Interview, dass bei der Entwicklung des First-Person-Shooters Bulletstorm niemand ernsthaft über Gewaltdarstellung nachgedacht habe. Der Shooter, der im März für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 veröffentlicht werden soll, ist gerade deshalb ins Gespräch geraten.

Der Realismus in der Gewaltdarstellung im kommenden Ego-Shooter Bulletstorm war zuletzt in der Öffentlichkeit thematisiert worden. Nun hat Cliff Bleszinski von Entwickler EPIC Games in einem Interview mit VG24/7 (engl.) betont, dass es zu keiner Zeit des Entwicklungsprozesses darum gegangen sei, die Gewalt in den Vordergrund zu stellen. Es sei nie darüber debattiert worden, jemandes Kopf vom Korpus zu reißen oder dergleichen. Man habe vor allem an den Spaß gedacht.

Gleichzeitig thematisiert Bleszinski den gesellschaftlichen Aspekt. Die Gewalt in Spielen, in Sprache – dies Alles seien Themen auf der Agenda. Einerseits habe er es immer erschreckend gefunden, wenn Personen die Videospieleindustrie attackieren würden, doch auf der anderen Seite erkennt er auch, dass Videospiele provozieren können, wie einst Elvis und der Rock and Roll oder Movies.

In Deutschland wird Bulletstorm nur in einer zensierten Version zu haben sein, in der z. B. die Ragdoll-Physik für die Animation der Körper abgeschaltet wird. Der Titel erhält in Deutschland eine USK 18+ Einstufung.

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