News & Rumors: 21. June 2011,

Wii U – Pläne für Nachfolge-Konsole bei Nintendo schon länger gehegt

Schon kurz nach dem Launch der Wii habe man bei Nintendo über seinen Nachfolger nachgedacht, berichtet Satoru Iwata. Bereits 2007 war intern bekannt, dass man der nächsten Konsole einen zweiten Bildschirm hinzufügen wolle.

Nintendo-Chef Satoru Iwata hat in einem Interview mit dem Internet-Portal gamasutra (engl.) bekanntgegeben, dass die Pläne, einen Nachfolger der Wii-Konsole auf den Markt zu bringen, schon eine Weile in der Köpfen der Entwickler und Verantwortlichen bei Nintendo geschwirrt sind.

Nach dem Release der Wii, die seit Ende 2006 auf dem Markt erhältlich ist, begannen die Pläne für eine Nachfolgekonsole zu reifen, heißt es bei den Kollegen. Seit 2007 habe sich der Wunsch nach einem zweiten Bildschirm in den Köpfen der Nintendo-Verantwortlichen breit gemacht, so Iwata. Anfänglich sei der zweite Bildschirm als separates Device gedacht gewesen, den man auf dem Tisch liegend bedienen kann. Es sei zunächst nicht geplant gewesen, den zweiten Screen an den Controller anzuschließen. Die Ur-Version des Touchscreen-Device soll kleiner geplant gewesen sein – unter anderem auch, da die verwendeten LCDs sehr teuer gewesen sind: “Considering how expensive screens were then, it
did not make sense to have this big-sized LCD. We would
not have been able to come up with a reasonable price point. … We had not
decided when we were going to launch the new console [at that point], but we
knew we needed to be flexible.”

Anfangs sei nicht klar gewesen, ob man ein portables Device entwickeln wolle oder eine neue Heimkonsole auf den Markt bringen will: “During the roundtable discussions there were
such arguments about should we make it capable of being a standalone system or
should we make it work only with the [base console] system. We came to the conclusion that this controller is only going to show the
images generated and processed by this hardware unit – and sent from the
hardware unit wirelessly. That means sharper graphics. A battery couldn’t do
that.”

Obwohl Nintendo ab sofort sein Augenmerk vermehrt auf die Wii U legt, heißt das laut Iwata nicht, dass man die Wii vernachlässige. Beim GameCube sei das damals zum Release der Wii so geschehen.

Einen Preis für die Wii U kann Iwata noch nicht nennen – die Software-Preise sollen sich aber im Bereich zwischen 50 und 60 US-Dollar bewegen. Top-Titel könnten etwas teurer sein, dies sei aber auch bei anderen Konsolen der Fall, so Iwata: “I think there is already some indication that
the [current pricing] trend is going to stay here. When
you consider some of the most popular franchise – such as Call of Duty
or Madden – the publishers can afford to affix a rather expensive
price tag on that because the franchise has a premium value. On the other hand,
… without an established franchise, they cannot afford to keep that expensive
price tag. I believe
there will be a wider price range.”

Erst vor Kurzem wurden nähere Details zur Wii U bekannt. Unter anderem soll Nintendos neue Konsole keine DVD- und Blu-ray-Wiedergabe unterstützen. Angeblich soll die Wii U aber über 50% mehr Prozessor-Leistung verfügen als die Konkurrenten PS3 und XBox 360. Über die Leistungsfähigkeit ist das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen.



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