News & Rumors: 30. July 2011,

Test: Unlikely Suspects: Die Spur des Killers – Cluedo 2.0

Unlikely Suspects: Die Spur des Killers
Unlikely Suspects: Die Spur des Killers

16 mögliche Täter, 16 mögliche Waffen und eine menge Tatorte auf dem ganzen Globus verteilt: Das sind die Zutaten für ein Wimmelbildspiel der ganz besonderen Art. Mit Unlikely Suspects: Die Spur des Killers für den PC verspricht uns Entwickler Mumbo Jumbo sage und schreibe 4000 Kriminalfälle, die vom geneigten Gamer zu bewältigen sind. Wir haben uns an die Fersen des Killers geheftet und im Review geschaut ob das Spiel hält was es verspricht!

Kriminalfälle und Wimmelbilder, zwei Elemente die bereits in der Vergangenheit als unschlagbare Kombination präsentiert wurden. Natürlich, das Auffinden von Beweisstücken an vermüllten Tatorten bietet sich schließlich für ein Spiel dieses Genres an. Umso größer war die Überraschung, als ich feststellen musste, dass genau diese Spurensuche bei Unlikely Suspects außerhalb der Wimmelbilder
stattfindet.

Wimmelbilder ohne viel Neues

Ihr übernehmt die Rolle eines noch unerfahrenen Detektivs, der sich durch den erfolgreichen Abschluss von Fällen immer weiter nach oben arbeitet. Der Ablauf ist dabei stets relativ ähnlich: Zunächst bereist ihr einen der zahlreichen Tatorte, wo ihr ein, in keinerlei Bezug zur Tat stehendes, Wimmelbildrätsel löst. Euer Erfolg wird dabei mit einem Hinweis auf den Täter, die Mordwaffe oder einen möglichen weiteren Schauplatz der Tat belohnt.

Bis hierhin gleicht dieses Game seinen Genrekollegen doch sehr. Geübte Spieler werden keine großen Probleme haben die versteckten Gegenstände ausfindig zu machen, vor allem da trotz verschiedener Umgebungen immer dieselben Gegenstände eigenartig platziert sind. Eine kleinere Neuerung haben die Entwickler jedoch zumindest versucht: Einige der Begriffe auf eurer Liste sind grün unterlegt und sind lediglich Umschreibungen des Gesuchten. Dadurch sollte das ganze wohl um eine etwas anspruchsvollere Komponente ergänzt werden, was im Endeffekt aber kaum fordert, da die Begriffe nicht wirklich schwer zu erraten sind.

[inline-gallery pfad=”review-unlikely-suspects-die-spur-des-killers”]

Der wahre Reiz des Spiels liegt ohnehin außerhalb der Wimmelbilder, da diese lediglich Hindernisse auf dem Weg zur Falllösung darstellen. Diese Fälle werden jedes mal aufs Neue per Zufall generiert, wodurch die zuvor bereits erwähnte Zahl zu lösender Fälle zustande kommt: Aus einem Personenkreis von 16 Kleinkriminellen wird zunächst einer zum Opfer eines ungeklärten Verbrechens. Mörder und Tatwaffe bleiben dabei vorerst im Dunkeln und müssen vom Spieler durch geschicktes Kombinieren der Hinweise herausgefunden werden.

Brettspiele 2.0

Das Ganze spielt sich dabei wie eine Mischung aus “Cluedo” und “Wer ist es?”: Der Täterkreis wird durch bestimmte äußerliche Merkmale wie Länge der Haare, Geschlecht oder bestimmte Kleidungsstile immer weiter verengt, sodass ihr am Ende nach 3 Beweisen schließlich die Befugnis erhaltet die Wohnung des vermeintlichen Mörders zu durchsuchen. Dort müsst ihr dann Gebissspuren auf Kaugummis oder Fingerabdrücke vergleichen, um euch auf eine Person festlegen zu können.

[amazon title=”Unlikely Suspects: Die Spur des Killers” article=”B004QMG9GC”]

Es wird besser…

Die ersten vier Fälle spielen sich dabei zugegebenermaßen recht schleppend, da Optik und Sound nicht wirklich dazu reizen stundenlang Wimmelbilder mit dutzenden Gegenständen zu lösen, nur um dabei eventuell einen Hinweis abgreifen zu können. Wenn ihr allerdings diese erste Hürde gemeistert habt, könnt ihr das schnelle Spiel freischalten, bei dem lediglich 4 Gegenstände pro Wimmelbild gefunden werden müssen und
der Fokus mehr auf der forensischen Analyse liegt.

Fazit

[wertung rating=”6″ artikel=”Unlikely Suspects: Die Spur des Killers”]Mit Unlikely Suspects: Die Spur des Killers bekommen wir es mal wieder mit einem Wimmelbildspiel zu tun, bei dem versucht wurde das Genre mehr oder weniger zu revolutionieren und neue Wege zu bestreiten. Ich bin nicht der Meinung, dass dies in vollem Umfang gelungen ist. Natürlich sorgt das Verknüpfen von Hinweisen kurzzeitig für Spaß, aber spätestens nach dem dritten Besuch an einem Schauplatz, bei dem immer und immer wieder dieselben Gegenstände gesucht werden müssen, wirkt auch die beste Idee ausgelutscht. Für Zwischendurch ganz nett, aber auf Dauer fehlt leider die Abwechslung!



Test: Unlikely Suspects: Die Spur des Killers – Cluedo 2.0
3.73 (74.55%) 11 Bewertungen

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert






Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>