News & Rumors: 26. September 2011,

League of Legends: Dominion – Quests von Riot Games erklärt

League of Legends: Dominion
League of Legends: Dominion - Logo

Riot Games gibt Details zum Questkonzept im neuen League of Legends: Dominion bekannt und klärt über Hintergründe auf. Wir hatten bereits vor einiger Zeit über die Erweiterung informiert, die eine neue Spielart ins MMOG bringen wird.

Spieleentwickler Riot Games gibt auf der offiziellen Seite des MMOGs League of Legends weitere Details zur demnächst erscheinenden Erweiterung Dominion bekannt. Dieses Mal steht das Questsystem, ein ebenfalls mit Dominion erscheinendes, komplett neues Feature im Mittelpunkt der Schilderungen. Kurz gesagt besteht der Sinn in der Implementierung des Questsystems in der Auflockerung und Dynamisierung des Gameplays im Arena-Game.

Belohnung für erfüllte Ziele

Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Aufträgen, die vor allem den strategischen Wert bestimmter Kommandopunkte während des gesamten Spiels stetig verändern. So gilt es den eigenen Kommandopunkt zu verteidigen, während man den gegnerischen, benachbarten Punkt einnehmen muss. Um die Situation zu verschärfen werden ebenfalls Vasallen beider Seiten in den Kampf eingreifen und die Spieler in ihrer Mission unterstützen oder behindern.

League of Legends: Dominion - die Quests erklärt

League of Legends: Dominion – die Quests erklärt

Freudig winkt eine zweifache Belohnung auf das Team, das seine Ziele zuerst erfüllen kann: Einerseits wird der gegnerische Nexus sofort und stark beschädigt, andererseits erhält das Siegerteam eine starke schadenserhöhende Verbesserung, die den Stärkungszaubern von Baron Nashor und anderen legendären Gegnern gleichkommt. Mithilfe dieser Verbesserungen lässt sich das Spiel entweder wenden, oder schneller beenden, womit die hohe und gewünschte Dynamik in League of Legends: Dominion gewährleistet werden soll.

Fokus auf PvP

Dass es in Dominion keine legendären Monster, wie Baron Nashor oder Ebonmaw geben wird, hat ebenfalls Gründe. Zwar waren diese nach Ansicht der Entwickler eine sinnvolle Ergänzung im klassischen Gameplay, jedoch hätten sie das Dominion-Gameplay erheblich behindert, da sie einen Anlauf- und Orientierungspunkt in neutralem Gebiet für Spieler darstellen, und diese somit vom gewünschten Spieler-gegen-Spieler-Kampf fernhalten. Ohne diese Fixpunkte wird der Kampf somit direkt auf die zu erobernden Kommandopunkte gelenkt, bei denen es häufiger zu kleineren Geplänkeln kommen wird. Das Fernbleiben von legendären Gegnern ermöglicht somit zwei Dinge: Zum einen können Spieler sich nicht mehr auf ewig irgendwo eingraben, und auf den Gegner warten, zum anderen schaffen die Quests Anreize für vermehrte kleine Team-Kämpfe.

Kein Abwarten und ewiges Taktieren

Unerwünschtes Einigeln soll mithilfe der Quests in Dominion bereits im Keim erstickt werden, da es nicht auf ein “drei von vier Punkten halten und das Spiel gewinnen”-Prinzip hinauslaufen soll, sondern vielmehr auf ein hitziges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Teams, um zwei Kommandopunkte. Wie bereits erwähnt, ändert sich dabei durchgehend der strategische Wert eines einzelnen Punktes, weshalb es niemals nützlich sein wird, sich nur einzuigeln und auf den Gegner zu warten. So gilt es stets, den Wert eines Punktes zu überdenken, da fix ein anderer Punkt durch einen Verlust an das Gegnerteam ebenfalls ein Verlust an Energie des Nexus bedeuten kann; schließlich fügt die Questerfüllung dem gegnerischen Nexus nicht leicht hinzunehmenden Schaden zu. Solche Strategieänderungen führen zu einem sehr mobilen und aggressiven Spielverhalten in der Kristallnarbe.

Teamarbeit bleibt

Selbst wenn einige Faktoren wie frühes Farmen, lange Teamkämpfe, und Respawnzeiten vermieden werden sollten im neuen Spielmodus, so soll dennoch das Teamplay weiterhin eine große Rolle spielen. Zwar stechen in Dominion eher kleine und schnelle Einzelgefechte heraus, jedoch gibt es anhand der Quests genug Augenblicke, in denen die gesamte Mannschaft gemeinsam an einem Ziel arbeitet: an der Erlangung vieler Siegpunkte für die eigene Seite. Die ständigen strategischen Wechsel sollen die Spieler schließlich doch auch zu Teamkämpfen motivieren und ein individuelles Eingreifen in solche ankurbeln.

Fazit

Die Quests dynamisieren das Spiel in der Kristallnarbe und erhalten dennoch bereits bekannte Elemente wie spanndende Teamkämpfe in der schnelleren Umgebung von League of Legends: Dominion. Somit ermöglicht das Questsystem die Umlegung des Fokus von großen, langwierigen Kämpfen auf kleine Geplänkel, ohne das Einbüßen von alten und gern gemochten Elementen des klassichen Spielmodus.



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